Bertsdorf-Hörnitz am Fuße des Zittauer Gebirges entdecken

Im Zittauer Gebirge

Am Rande des Zittauer Gebirges lädt die im Landkreis Görlitz gelegene Gemeinde Bertsdorf-Hörnitz zu ausgedehnten Wanderungen und entspannten Spaziergängen ein. Hier gibt es für Besucher viel Sehenswertes und eine idyllische Landschaft mit reichem Baumbestand. Im Herzen des Ortes treffen Gäste auf gut erhaltene, für die Region typische, Weber- und Bauernhäuser. Bekannt sind die Bewohner von Bertsdorf-Hörnitz für ihre Gastfreundschaft. Dabei sind diese keinesfalls bescheiden und betonen gerne, dass sie im schönsten Dorf Sachsens leben.

Umgebindehäuser und malerische Landschaften

Um sich davon zu überzeugen, dass Bertsdorf-Hörnitz hält, was es verspricht, empfiehlt sich, ein langes Wochenende dort zu verbringen. Die Zeit reicht aus, um die Landschaft des im Seitental der Mandau gelegenen Dorfes zu Fuß oder mit dem Rad zu erkunden.

Im Süden des Landkreises fließt das Bertsdorfer Wasser. Umgeben von mehr als 400 Meter hohen Bergen, lädt die Landschaft zu entspannten Wanderungen ein. Zu den sehenswerten Bauwerken des Ortes gehören der geschlossene Bestand an Umgebindehäusern und die gut erhaltenen Bauernhöfe an den Hängen.

Dabei hält die Ferienregion Zittauer Gebirge in der Oberlausitz weitere Attraktionen für Städtebummler und Aktivurlauber bereit. Etwa drei Kilometer westlich grenzt die Stadt Zittau an Bertsdorf-Hörnitz an. Etwas außerhalb befindet sich ein Bahnhof der Zittauer Schmalspurbahn, die im Dampfbetrieb zum Kurort Oybin oder Kurort Jonsdorf fährt. Ein beliebtes Ziel sind die Burgruine und die des Klosters Oybin auf einem Felsmassiv. Bleibt noch genug Zeit, empfiehlt sich eine Erkundung des Länderdreiecks PolenTschechien – Deutschland.

Die wichtigsten Fakten zu Bertsdorf-Hörnitz

  • Gemeinde: Landkreis Görlitz
  • Bundesland: Sachsen
  • Verwaltungsgemeinschaft: Olbersdorf
  • Lage: 309 Meter über Normalhöhennull
  • Fläche: 18 km²
  • Einwohner: circa 2042 (Stand 2021)
  • Eingemeindung: 1. März 1994
  • Postleitzahl: 02763
  • Homepage

Anfahrt nach Bertsdorf-Hörnitz

Bertsdorf-Hörnitz, idyllisch im südlichen Teil des Landkreises Görlitz gelegen, ist gut über verschiedene Verkehrsmittel erreichbar. Mit dem Auto lässt sich die Gemeinde bequem über die Bundesstraße B96 und anschließende Landstraßen ansteuern, die eine direkte Verbindung zur nahegelegenen Stadt Zittau bieten.

Für Bahnreisende bietet der Bahnhof Zittau eine gute Anbindung mit regionalen Zugverbindungen, von wo aus man mit der historischen Zittauer Schmalspurbahn weiter bis in die Nähe von Bertsdorf-Hörnitz fahren kann. Diese nostalgische Bahnfahrt bietet nicht nur eine reizvolle Anreiseoption, sondern auch einzigartige Einblicke in die Landschaft des Zittauer Gebirges und das Dreiländereck zwischen Deutschland, Polen und Tschechien.

Bertsdorf-Hörnitz und seine Geschichte

Ursprünglich erfolgte die Anlage der Gemeinden Althörnitz und Bertsdorf aus den Ortschaften Waldstreifendorf, Neuhörnitz und Waldhufendorf. Alt- und Neuhörnitz wurden 1912 zu Hörnitz. Die heutige Großgemeinde Bertsdorf-Hörnitz entstand 1994 im Zuge einer Gemeindegebietsreform aus Hörnitz und Bertsdorf.

Über die Jahre erhielt die Gemeinde zahlreiche Auszeichnungen: 2003 den Titel „Schönstes Dorf Sachsens“. Bedeutendste Persönlichkeit des Ortes war der Maler und Bildhauer Siegfried Schreiber (1928 – 1988), der sich im Ort als Zeichen- und Skilehrer verdingte. In der DDR war er mit den Werken seiner bildnerischen Tätigkeit auf allen bedeutenden Kunstausstellungen Ostdeutschlands vertreten.

Sehenswertes in Bertsdorf-Hörnitz und Umgebung

In Hörnitz und seiner Umgebung locken zahlreiche Sehenswürdigkeiten, darunter gut erhaltene Umgebindehäuser und die historische Zittauer Schmalspurbahn, die Besucher in das malerische Zittauer Gebirge führt.

Natur- und Erlebnisspfad

Entlang des 7,6 Kilometer langen Natur- und Kulturlehrpfades entdecken Besucher 13 Besonderheiten aus Geschichte, Kultur und Natur. Tafeln weisen auf dem Weg von Hörnitz an der Mandau-Furt bis zum Aussichtsturm auf dem Breiteberg auf Sehenswertes hin.

Hörnitzer Kirche

Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten entlang des Pfades gehört die über 100 Jahre alte Hörnitzer Kirche mit ihrer reichen Innenausstattung aus Holz und der Schusterorgel. Eines der schönsten Pfarrhäuser der Oberlausitz steht auf dem alten Friedhof. Hier reckt sich die Barockkirche Bertsdorf mit ihren hohen Spitzbogenfenstern und dem mächtigen Satteldach würdevoll gen Himmel. Das sakrale Bauwerk diente in der Oberlausitz als Vorbild für zahlreiche weitere Kirchen.

Schloss Althörnitz

Das Schloss Alt-Hörnitz, erbaut in der Spätrenaissance zwischen 1651 und 1654, begrüßt Besucher mit seinen prächtigen Türmen. Es macht Lust, einen Blick hineinzuwerfen oder in den altehrwürdigen Mauern zu übernachten. Seit 2005 hauchen Hotelgäste dem Gebäude neues Leben ein. Diese geben sich im Schlosspark-Restaurant regionalen Genüssen hin oder spazieren im ausgedehnten Park durch die nahezu unberührte Natur. Ein Blick in die Geschichte verrät die einstige Rolle des Schlosses bei der Entstehung des berühmten Meißner Porzellans.

Berggasthof Koitsche

Auf der 375 Meter hohen bewaldeten Erhebung Koitsche steht eine Bergbaude. Hier gönnen sich Wanderer eine kleine Auszeit auf der Terrasse und probieren Gerichte mit alpinem Flair. Die Aussichtsplattform bietet einen Panoramablick ins Zittauer Becken sowie in die umgebenden Berggipfel des Zittauer Gebirges und des Isergebirges bis hin zum Jeschken. Optional besuchen Reisende den Breiteberg (510 Meter über Normalhöhennull), den Hausberg von Hainewald. Vom Dr.-Curt-Heinke-Aussichtsturm aus haben Besucher eine gute Aussicht auf die Lausitzer Bergwelt.

Schmiedewerkstatt

Zu den weiteren Sehenswürdigkeiten entlang des Pfades gehört die Ressel-Schmiede aus dem Jahr 1866. In dieser entstanden einst die schmiedeeisernen Werkzeuge für die umliegenden Bauernhöfe und Großgärtnereien. Ebenfalls sehenswert ist die Obere Mühle, die noch bis 1900 in Betrieb war. Ein Anbau beherbergt heute die Schubertsche Sammlung von kulturhistorischen Land- und Hauswirtschaftsgeräten. Eine weitere Station ist der Hof Weikelt, ein Wohnstallgebäude aus dem Jahr 1754 mit Kragdach.

Umgebindehäuser

Typisch und bedeutend für die ist der reiche Bestand an Umgebindehäusern. Diese verbinden den fränkischen Fachwerkbau und die slawische Blockbauweise. Dabei umgibt eine Stützkonstruktion (das Umgebinde) die Blockstube.

Fotos: Copyright: Mario Förster

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Am Rande des Zittauer Gebirges lädt die im Landkreis Görlitz gelegene Gemeinde Bertsdorf-Hörnitz zu ausgedehnten Wanderungen und entspannten Spaziergängen ein. Hier gibt es für Besucher viel Sehenswertes und eine idyllische Landschaft mit reichem Baumbestand. Im Herzen des Ortes treffen Gäste auf gut erhaltene, für die Region typische, Weber- und Bauernhäuser. Bekannt sind die Bewohner von Bertsdorf-Hörnitz für ihre Gastfreundschaft. Dabei sind diese keinesfalls bescheiden und betonen gerne, dass sie im schönsten Dorf Sachsens leben.

Umgebindehäuser und malerische Landschaften

Um sich davon zu überzeugen, dass Bertsdorf-Hörnitz hält, was es verspricht, empfiehlt sich, ein langes Wochenende dort zu verbringen. Die Zeit reicht aus, um die Landschaft des im Seitental der Mandau gelegenen Dorfes zu Fuß oder mit dem Rad zu erkunden.

Im Süden des Landkreises fließt das Bertsdorfer Wasser. Umgeben von mehr als 400 Meter hohen Bergen, lädt die Landschaft zu entspannten Wanderungen ein. Zu den sehenswerten Bauwerken des Ortes gehören der geschlossene Bestand an Umgebindehäusern und die gut erhaltenen Bauernhöfe an den Hängen.

Dabei hält die Ferienregion Zittauer Gebirge in der Oberlausitz weitere Attraktionen für Städtebummler und Aktivurlauber bereit. Etwa drei Kilometer westlich grenzt die Stadt Zittau an Bertsdorf-Hörnitz an. Etwas außerhalb befindet sich ein Bahnhof der Zittauer Schmalspurbahn, die im Dampfbetrieb zum Kurort Oybin oder Kurort Jonsdorf fährt. Ein beliebtes Ziel sind die Burgruine und die des Klosters Oybin auf einem Felsmassiv. Bleibt noch genug Zeit, empfiehlt sich eine Erkundung des Länderdreiecks PolenTschechien – Deutschland.

Die wichtigsten Fakten zu Bertsdorf-Hörnitz

  • Gemeinde: Landkreis Görlitz
  • Bundesland: Sachsen
  • Verwaltungsgemeinschaft: Olbersdorf
  • Lage: 309 Meter über Normalhöhennull
  • Fläche: 18 km²
  • Einwohner: circa 2042 (Stand 2021)
  • Eingemeindung: 1. März 1994
  • Postleitzahl: 02763
  • Homepage

Anfahrt nach Bertsdorf-Hörnitz

Bertsdorf-Hörnitz, idyllisch im südlichen Teil des Landkreises Görlitz gelegen, ist gut über verschiedene Verkehrsmittel erreichbar. Mit dem Auto lässt sich die Gemeinde bequem über die Bundesstraße B96 und anschließende Landstraßen ansteuern, die eine direkte Verbindung zur nahegelegenen Stadt Zittau bieten.

Für Bahnreisende bietet der Bahnhof Zittau eine gute Anbindung mit regionalen Zugverbindungen, von wo aus man mit der historischen Zittauer Schmalspurbahn weiter bis in die Nähe von Bertsdorf-Hörnitz fahren kann. Diese nostalgische Bahnfahrt bietet nicht nur eine reizvolle Anreiseoption, sondern auch einzigartige Einblicke in die Landschaft des Zittauer Gebirges und das Dreiländereck zwischen Deutschland, Polen und Tschechien.

Bertsdorf-Hörnitz und seine Geschichte

Ursprünglich erfolgte die Anlage der Gemeinden Althörnitz und Bertsdorf aus den Ortschaften Waldstreifendorf, Neuhörnitz und Waldhufendorf. Alt- und Neuhörnitz wurden 1912 zu Hörnitz. Die heutige Großgemeinde Bertsdorf-Hörnitz entstand 1994 im Zuge einer Gemeindegebietsreform aus Hörnitz und Bertsdorf.

Über die Jahre erhielt die Gemeinde zahlreiche Auszeichnungen: 2003 den Titel „Schönstes Dorf Sachsens“. Bedeutendste Persönlichkeit des Ortes war der Maler und Bildhauer Siegfried Schreiber (1928 – 1988), der sich im Ort als Zeichen- und Skilehrer verdingte. In der DDR war er mit den Werken seiner bildnerischen Tätigkeit auf allen bedeutenden Kunstausstellungen Ostdeutschlands vertreten.

Sehenswertes in Bertsdorf-Hörnitz und Umgebung

In Hörnitz und seiner Umgebung locken zahlreiche Sehenswürdigkeiten, darunter gut erhaltene Umgebindehäuser und die historische Zittauer Schmalspurbahn, die Besucher in das malerische Zittauer Gebirge führt.

Natur- und Erlebnisspfad

Entlang des 7,6 Kilometer langen Natur- und Kulturlehrpfades entdecken Besucher 13 Besonderheiten aus Geschichte, Kultur und Natur. Tafeln weisen auf dem Weg von Hörnitz an der Mandau-Furt bis zum Aussichtsturm auf dem Breiteberg auf Sehenswertes hin.

Hörnitzer Kirche

Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten entlang des Pfades gehört die über 100 Jahre alte Hörnitzer Kirche mit ihrer reichen Innenausstattung aus Holz und der Schusterorgel. Eines der schönsten Pfarrhäuser der Oberlausitz steht auf dem alten Friedhof. Hier reckt sich die Barockkirche Bertsdorf mit ihren hohen Spitzbogenfenstern und dem mächtigen Satteldach würdevoll gen Himmel. Das sakrale Bauwerk diente in der Oberlausitz als Vorbild für zahlreiche weitere Kirchen.

Schloss Althörnitz

Das Schloss Alt-Hörnitz, erbaut in der Spätrenaissance zwischen 1651 und 1654, begrüßt Besucher mit seinen prächtigen Türmen. Es macht Lust, einen Blick hineinzuwerfen oder in den altehrwürdigen Mauern zu übernachten. Seit 2005 hauchen Hotelgäste dem Gebäude neues Leben ein. Diese geben sich im Schlosspark-Restaurant regionalen Genüssen hin oder spazieren im ausgedehnten Park durch die nahezu unberührte Natur. Ein Blick in die Geschichte verrät die einstige Rolle des Schlosses bei der Entstehung des berühmten Meißner Porzellans.

Berggasthof Koitsche

Auf der 375 Meter hohen bewaldeten Erhebung Koitsche steht eine Bergbaude. Hier gönnen sich Wanderer eine kleine Auszeit auf der Terrasse und probieren Gerichte mit alpinem Flair. Die Aussichtsplattform bietet einen Panoramablick ins Zittauer Becken sowie in die umgebenden Berggipfel des Zittauer Gebirges und des Isergebirges bis hin zum Jeschken. Optional besuchen Reisende den Breiteberg (510 Meter über Normalhöhennull), den Hausberg von Hainewald. Vom Dr.-Curt-Heinke-Aussichtsturm aus haben Besucher eine gute Aussicht auf die Lausitzer Bergwelt.

Schmiedewerkstatt

Zu den weiteren Sehenswürdigkeiten entlang des Pfades gehört die Ressel-Schmiede aus dem Jahr 1866. In dieser entstanden einst die schmiedeeisernen Werkzeuge für die umliegenden Bauernhöfe und Großgärtnereien. Ebenfalls sehenswert ist die Obere Mühle, die noch bis 1900 in Betrieb war. Ein Anbau beherbergt heute die Schubertsche Sammlung von kulturhistorischen Land- und Hauswirtschaftsgeräten. Eine weitere Station ist der Hof Weikelt, ein Wohnstallgebäude aus dem Jahr 1754 mit Kragdach.

Umgebindehäuser

Typisch und bedeutend für die ist der reiche Bestand an Umgebindehäusern. Diese verbinden den fränkischen Fachwerkbau und die slawische Blockbauweise. Dabei umgibt eine Stützkonstruktion (das Umgebinde) die Blockstube.

Fotos: Copyright: Mario Förster

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