Dresden beeindruckt mit seinen zahlreichen historischen Bauwerken aus Barock, Renaissance und dem 19. Jahrhundert. Die liebevoll Elbflorenz genannte sächsische Landeshauptstadt überwältigt mit seiner bewegten Geschichte und einzigartigen Sehenswürdigkeiten. Die meisten davon befinden sich in der Dresdner Altstadt. Diese sieben Bauwerke gehören zu deiner To-do-Liste bei einem Besuch der sächsischen Metropole:

Frauenkirche Dresden
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7 Sehenswürdigkeiten die Du in der Dresdener Altstadt gesehen haben musst

Empfohlene Erlebnisse rund um die Dresdner Altstadt

Sehenswertes in der Altstadt Dresden

1. Die Frauenkirche

Die bewegte Geschichte der Dresdner Frauenkirche ist geprägt von Zerstörung und Wiederaufbau. Weltweit ist die Kirche ein Wahrzeichen für Frieden und Toleranz. Ursprünglich entstand der Sakralbau zwischen 1726 und 1748. Am 13. Februar 1945 fielen große Teile Dresdens einem Luftangriff zum Opfer. Die hohen Temperaturen machten dem Sandstein zu schaffen, sodass die Kirche am nächsten Tag einstürzte. Nach der Wende begann der Wiederaufbau. Seit 2005 zieht die Frauenkirche täglich zahlreiche Besucher an. Sie ist innen und außen ein Meisterwerk. Besonders schön ist der Ausblick von der Kuppel der Frauenkirche. Von hier aus bietet sich ein herrlicher Blick auf die Altstadt von Dresden.

Semperoper Dresden
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2. Die Semperoper

Nicht erst seit der Radeberger Bierwerbung ist die Dresdner Semperoper eines der bekanntesten Opernhäuser des Landes. Die Semperoper ist die Heimspielstätte der Sächsischen Staatskapelle. Hier findet der jährliche Semperopernball statt. Gottfried Semper erbaute die Oper in den Jahren 1838 und 1841. Im Zweiten Weltkrieg wurde sie zerstört. 40 Jahre nach dem Luftangriff war der Wiederaufbau abgeschlossen. Seit 1985 finden hier Aufführungen statt. Ein besonderes Highlight ist eine Führung durch die Semperoper.

Dresdner Zwinger
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3. Der Zwinger

Der Dresdner Zwinger mit seinem berühmten Kronentor ist neben der Frauenkirche eines der Wahrzeichen Dresdens. Das Bauwerk aus dem Zeitalter der Spätgotik stammt aus den Jahren 1710 bis 1728. Damals diente der Ort als Festspielplatz und Orangerie. Zu Zeiten August des Starken entfaltete der Zwinger seine ganze Pracht. Zahlreiche Statuen, Springbrunnen und üppige Fassadendekorationen zieren den Bau. Heute befinden sich in den Innenräumen:

  • die Gemäldegalerie Alte Meister,
  • die Porzellansammlung sowie
  • der Mathematisch-Physikalische Salon.

Die großzügig gestaltete Außenanlage ist frei zugänglich. Die Galerien sind begehbar. Sie gewähren den Blick auf den pompösen Innenhof mit wohlgeformten Rasenflächen und schillernden Brunnen. Vor allem im Sommer ist der Hof ein wunderbarer Ort zum Flanieren.

Residenzschloss-Dresden
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4. Das Residenzschloss

Das Dresdner Residenzschloss war einst das Zentrum der Macht. Es befindet sich wenige Gehminuten vom Zwinger und der Dresdner Frauenkirche entfernt. In dem historischen Bauwerk gibt es verschiedene Sammlungen und Ausstellungen wie das Kupferstich-Kabinett und das Neue Grüne Gewölbe. Hier stellen die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden Artefakte von August Friedrich I. aus. Darunter befinden sich Rüstungen und Waffen. Ebenso erhaschst du einen Blick auf die ehemaligen Gemächer August des Starken. Sehr beliebt ist das Historische Grüne Gewölbe. Zu den Highlights gehören das Juwelenzimmer, das Bernstein-Kabinett sowie der verspiegelte Preziosensaal. Der stattliche Hausmannsturm bietet einen herrlichen Ausblick auf die Dresdner Altstadt.

Stallhof Dresden
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5. Fürstenzug und Stallhof

Diese beiden Sehenswürdigkeiten gehören zum Residenzschloss. Der Stallhof war einst Austragungsort für Reitturniere und ritterliche Spiele. Der Hof befindet sich zwischen Langem Gang und Johanneum. Sehr schön ist die imposante Bogenhalle im Stallhof. Das Bauwerk dient heute zahlreichen kulturellen Veranstaltungen. Am Schlossplatz besichtigst du den Fürstenzug an der Außenseite des Stallhofes. Es handelt sich um ein Wandbild mit 101 Metern Länge. Das Bild stellt die Geschichte der Wettiner als Reiterzug dar. Das Sgraffito entstand zwischen 1887 und dem Jahr 1876 durch Wilhelm Walther. In den Jahren 1904 bis 1907 wurde das Bild auf Meißner Porzellankacheln übertragen, um es vor Witterungseinflüssen zu schützen. Der Fürstenzug setzt sich aus mehr als 24.000 Fliesen zusammen.

Brühlsche Terrasse
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6. Festung Dresden und Brühlsche Terrasse

Die Brühlsche Terrasse erstreckt sich zwischen Carola- und Augustusbrücke. Der “Balkon Europas” ist 500 Meter lang. Er befindet sich seitlich der Elbe. Im 16. Jahrhundert diente sie als Teil der Befestigungsanlage. Um 1814 erfolgte die Bebauung. Seither ist sie öffentlich zugänglich. An der Terrasse befinden sich:

  • die Kunstakademie,
  • das Albertinum und
  • die Sekundogenitur.

Heute eignet sie sich die Brühlsche Terrasse herrlich zum Flanieren im Sonnenschein. Gleichzeitig bietet sie einen großartigen Ausblick auf die Elbwiesen sowie die Dresdner Neustadt. Imposant ist das “Museum Festung Dresden” mit aufwendigen 360°-Projektionen.

Kathedrale St. Trinitatis Dresden
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7. Die Kathedrale St. Trinitatis

Die Katholische Hofkirche ist mit 4.800 Quadratmetern die größte Kirche Sachsens. Sie ist der jüngste Bau aus der Zeit des Barock. Der Sakralbau entstand zwischen 1739 bis 1755 nahe dem Neumarkt in unmittelbarer Nähe zur Elbe. Die Gruft der Kathedrale beherbergt 49 Sarkophage von Wettiner Königen, Kurfürsten und Verwandten des Geschlechts. Auch das Herz Augusts dem Starken befindet sich in der Begräbnisstätte. Highlights im Inneren sind die Rokoko-Kanzel sowie das Altargemälde des Malers Anton Raphael Mengs. Besonders schön ist die Kathedrale in den Abendstunden.

Links zur Dresdner Altstadt

Anfahrt in die Dresdner Altstadt

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