Dresden steht auf der Liste der Städte, die Urlauber in Sachsen besuchen sollten, ganz oben. Die Hauptstadt des Freistaats sprüht vor historischem Flair und traditionellem Charme. Viele der touristischen Höhepunkte befinden sich in der Altstadt. Reicht die Zeit nicht, um sie alle zu besichtigen, lohnt der Blick auf die Top-Sieben.
Das gibts über Dresdens Altstadt zu wissen:
Ein Spaziergang durch Dresdens Altstadt macht doppelt Spaß, wenn die Urlauber ein paar spannende Fakten kennen:
- Alter: Dresden gründete sich im 13. Jahrhundert. Aus dieser Zeit stammt der älteste Platz der Metropole, der Altmarkt. Er bildet das Zentrum der heutigen Altstadt.
- Lage: Die Innere Altstadt beginnt am linken Ufer der Elbe. Sie bildet den Kern des Stadtbezirks Altstadt.
- Architektur: Flanieren Besucher durch Dresdens Altstadt, bewundern sie Gebäude verschiedener Epochen. Bauwerke aus dem Barock reihen sich mit Renaissancebauten und Villen aus dem 19. Jahrhundert aneinander.
Sieben Höhepunkte der Dresdner Altstadt
Ein Kurztrip nach Dresden gibt Einblicke ins „Elbflorenz“. Oft reicht die Zeit jedoch nicht aus, um alle Sehenswürdigkeiten der Stadt gebührend zu würdigen. Um die Altstadt dennoch kennenzulernen, planen Touristen folgende Ausflugsziele ein:

1. Die Frauenkirche
Dresdens Wahrzeichen steht auf dem Neumarkt. Die Frauenkirche – auch als „Steinerne Glocke“ bezeichnet – entstand im 18. Jahrhundert. Nach einem Luftangriff 1945 stürzte sie in sich zusammen. Spenden finanzierten den Wiederaufbau. 2005 fand die Weihe der neuen Frauenkirche statt.
Einen Einblick in die Geschichte des Sakralbaus erhalten Besucher dank der ehrenamtlichen Kirchenführer. Von Montag bis Samstag beantworten sie im Rahmen der Öffnungszeiten Fragen. Alternativ leihen sich Touristen einen Audioguide und erkunden die Kirche auf eigene Faust.
Ein Besucherhighlight: der Aufstieg auf die imposante Sandsteinkuppel. Wer die Aussichtsplattform in 67 Meter Höhe erreicht, genießt den Panoramablick auf Dresden. Mehr über die Dresdner Frauenkirche erfährst Du hier: Auf die Kuppel der Dresdner Frauenkirche: Aufstieg zur Aussichtsplattform

2. Die Semperoper
Zu einem Ausflug nach Dresden gehört ein Besuch der berühmten Semperoper dazu. Abseits der Opernaufführungen besichtigen Touristen den Prachtbau auf dem Theaterplatz im Rahmen einer Führung.
Tipp: Für Familien mit Kindern finden separate Führungen statt, die in ein kindgerechtes Programm eingebunden sind. Tipps für einen Besuch der Semperoper und die besten Führungen kannst Du in unserem aktuellen Artikel lesen.

3. Den Zwinger
Neben Frauenkirche und Semperoper gehört der Zwinger zu den Wahrzeichen Dresdens. Ein Höhepunkt des Besuchs: der Spaziergang auf der Galerie. Nicht vergessen: ein Erinnerungsfoto vor den Sandsteinfiguren an der Brüstung.
Auch innen bietet der Zwinger Abwechslung. Kunstinteressierte Menschen schauen sich die Gemäldegalerie „Alte Meister“ an. Danach lohnt ein Spaziergang durch die Skulpturensammlung.
Achtung: Seit Februar 2021 ist der Zwingerhof eine Großbaustelle. Bis voraussichtlich Ende Dezember 2024 soll er es bleiben. Besucher können den Innenhof daher nur eingeschränkt betreten. Erfahre mehr über den Dresdner Zwinger.

4. Das Residenzschloss
Im Residenzschloss Dresden lebten einst die sächsischen Könige und Kurfürsten. Inzwischen gehört es zu den beliebten Museen der Stadt. Urlauber besichtigen:
- das Neue und Historische Grüne Gewölbe
- das Münzkabinett
- das Kupferstichkabinett
- das Porzellankabinett
Auch die einstigen Paraderäume Augusts des Starken und der Riesensaal der Rüstkammer sind einen Besuch wert.
Erfahre in unserem Artikel mehr zu einem Besuch im Residenzschloss.

5. Den Fürstenzug
Ein beliebtes Motiv für ein Erinnerungsfoto aus Dresden ist der Fürstenzug. Das 101 Meter lange Wandbild aus 24.000 Fliesen befindet sich an der Außenwand des Stallhofs.
6. Den Altmarkt
Steht Urlaubern der Sinn nach einer heißen Schokolade oder einer anderen Leckerei, besuchen sie eines der Restaurants auf dem Dresdner Altmarkt. Die Altmarkt-Galerie lädt anschließend zum Shoppen und Schlendern ein.
Im September lohnt sich auf dem Altmarkt der Besuch des Dresdner Herbstmarkts. Neben einem Unterhaltungsprogramm locken Stände mit Handwerkskunst und köstlichen Snacks. Zu den Höhepunkten des Markts gehören der Brotmarkt sowie der ungarische Spezialitätenmarkt.
In der Weihnachtszeit heißt der Dresdner Striezelmarkt Gäste aus aller Welt willkommen. Er ist einer der ältesten Weihnachtsmärkte in Deutschland. Ein Höhepunkt für Besucher ist die welthöchste Stufenpyramide aus dem Erzgebirge. Ebenso lockt ein begehbarer Schwibbogen im XXL-Format Schaulustige an.
7. Die Kreuzkirche
Wer den Altmarkt auf der Südostseite verlässt, geht direkt an der Kreuzkirche vorbei. In dieser singt seit rund 700 Jahren der Dresdner Kreuzchor.
Ganzjährig lohnt sich der Aufstieg auf den 92 Meter hohen Kirchturm. Oben erwartet schwindelfreie Besucher ein Rundumblick auf die Dresdner Altstadt. In unserem aktuellen Artikel erfährst Du weitere Infos zur Kreuzkirche, der Geschichte und beliebten Führungen sowie Veranstaltungen.
Fotos: M. Förster






















