Rauschwalde am Fuße der Landeskrone ist ein Stadtteil von Görlitz und zeichnet sich durch eine vielschichtige Geschichte, gute Einkaufsmöglichkeiten und ein ruhiges Wohnumfeld aus. Im Jahr 1925 eigemeindet, hat sich Rauschwalde von einem Dorf zu einem urbanen Stadtteil mit einer Mischung aus modernen Wohnquartieren, guter ärztlicher Versorgung und vielen Einkaufsmöglichkeiten entwickelt. Hier werfen wir einen Blick auf die Geschichte, Wirtschaft und Leben und Wohnen heute in Rauschwalde und zeigen was diesen Stadtteil so einzigartig macht.
In Görlitz Rauschwalde
Einkaufen in Rauschwalde
- REWE Rauschwalde, Reichenbacher Str. 19
- DM Drogeriemarkt, Reichenbacher Str. 53/55
- Fleischerei Richter, Reichenbacher Str. 53
Restaurants & Cafés, Bars in Rauschwalde
- Bäckerei Dreißig, Reichenbacher Str. 53-55
- L2 Club Görlitz, Clara-Zetkin-Str 2
- Zur Schäferei, Stadtgraben 3
- Alex Schnitzelrerstaurant, Schlaurother Str. 1

Kurz und Hilfreich: Unsere Tipps in Rauschwalde
In Görlitz Rauschwalde, einem Stadtteil, der mit seinem charmanten Flair und vielfältigen Angeboten lockt, finden Besucher und Einheimische gleichermaßen Möglichkeiten, ihre Freizeit zu gestalten. Hier sind vier Tipps, die zeigen, wie abwechslungsreich Rauschwalde sein kann:
- Kaffee, Kuchen, Eis bei Bäckerei Dreißig: Beginnen den Tag mit einem Besuch beim Bäcker Dreißig. Bei einer Tasse frisch gebrühtem Kaffee und einer Auswahl an handgefertigten Backwaren lässt sich der Morgen entspannt starten.
- Sportliche Events in der Ulber Sporthalle: Für Sportbegeisterte bietet die Ulberhalle in Rauschwalde oft packende Handballspiele oder Hallenfussballturniere.
- Auf der Sonnenterrasse in der „Alten Schäferei“: Die Gaststätte „Alte Schäferei“ bietet ihren Gäste regionale Küche in gemütlichem Ambiente. Hier kann mann feiern oder im Sommer den Sonnenuntergang sehen.
- Von Rauschwalde auf die Landeskrone: Ein Spaziergang an die Landeskrone kann euch die Christian-Heuck-Strasse entlang führen, einschließlich schönem Blick auf den Hausberg von Görlitz.
Stadtteil Rauschwalde: Geschichte, Moderne und Vielfalt
Die erste Erwähnung von Rauschwalde datiert auf das Jahr 1310. Ursprünglich ein kleines Dorf, erlebte es durch die Eröffnung des Güter- und Rangierbahnhofs in Schlauroth und den Anschluss an das Straßenbahnnetz von Görlitz einen Bevölkerungs- und Infrastrukturboom. Mit der Eingemeindung zu Görlitz im Jahr 1925 begann eine neue Ära, die den Stadtteil prägen sollte. Die städtische Förderung ermöglichte den Bau von Schulen, die Einführung eines zentralen Abwassersystems und die Sanierung der Straßen, was Rauschwalde städtischen Komfort brachte.
Die Architektur in Rauschwalde spiegelt seine bewegte Geschichte wider. Von den Gründerzeitbauten bis zu den Wohnblocks des Typs IW64 aus DDR-Zeiten und den Eigenheimen der Gegenwart zeigt sich eine beeindruckende Vielfalt. Insbesondere die zwischen 1975 und 1977 entstandenen fünfgeschossigen Wohnblocks um die Kopernikusstraße zeugen von der zweiten großen Neubauwohnsiedlung in Görlitz.
Ein Blick auf die Wirtschaftsgeschichte von Rauschwalde offenbart bedeutende Veränderungen. Während früher in der DDR Unternehmen wie das Reichsbahnausbesserungswerk RAW das VEB Elektroschaltgerätewerk Görlitz das wirtschaftliche Bild prägten, hat sich der Fokus verschoben. Die Schließung alter Industriebetriebe und die Transformation zu einem modernen Stadtteil mit einer vielseitigen Wirtschaftsstruktur sind Zeichen des Wandels.
Neubauten und sanierte Wohnblöcke – funktional, bezahlbar, familienfreundlich
Ein prägendes Bild in Rauschwalde sind die Wohnblöcke aus DDR-Zeiten, insbesondere rund um die Kopernikusstraße. Die zwischen Mitte der 1970er-Jahre errichteten fünfgeschossigen Gebäude des Typs IW64 waren einst Teil einer groß angelegten Wohnraumentwicklung. Heute sind viele dieser Häuser umfassend saniert: neue Fassaden, gedämmte Außenhüllen, moderne Fenster, Balkone und zeitgemäße Grundrisse.
Gerade für Familien, Senioren oder Berufspendler sind diese Wohnungen attraktiv. Die Grundrisse sind praktisch geschnitten, die Wohnflächen gut nutzbar und die Mietpreise im Vergleich zu Innenstadtlagen moderat. Hinzu kommt die gewachsene Infrastruktur: Supermärkte, Ärzte, Apotheke, Schulen und Kitas befinden sich in unmittelbarer Nähe. Wer kurze Wege schätzt und dennoch ruhig wohnen möchte, findet hier passende Angebote.
Auch kleinere Neubauprojekte und modernisierte Bestandsobjekte ergänzen das Angebot. In Randlagen Richtung Schlauroth oder entlang der Reichenbacher Straße sind in den vergangenen Jahren Ein- und Mehrfamilienhäuser entstanden, die modernes Wohnen mit naturnaher Lage verbinden. Besonders gefragt sind Wohnungen mit Balkon oder Terrasse – nicht zuletzt wegen des Blicks Richtung Landeskrone.
Altbauten mit Charakter – Geschichte zum Wohnen
Neben den typischen Neubauquartieren besitzt Rauschwalde auch einen Bestand an älteren Gebäuden mit individuellem Charakter. Vereinzelt finden sich Gründerzeitbauten und frühere Landhäuser, die an die dörflichen Ursprünge des Stadtteils erinnern. Diese Altbauten überzeugen durch hohe Räume, große Fenster und oftmals durch gewachsene Gärten.
Für Menschen, die Wert auf Substanz, architektonischen Stil und Individualität legen, sind diese Altbauten besonders reizvoll. Gleichzeitig ist ein genauer Blick notwendig: Der bauliche Zustand unterscheidet sich teils deutlich. Während einige Gebäude umfassend saniert und energetisch modernisiert wurden, besteht bei anderen noch Investitionsbedarf. Wer hier als Eigentümer oder Vermieter strategisch plant, kann langfristig von stabilen Mietverhältnissen profitieren. Gerade Paare und Familien, die eine Wohnungen in Görlitz mieten, suchen gezielt nach ruhigen, charaktervollen Altbauwohnungen mit gewachsenem Umfeld – die Nachfrage in diesem Segment bleibt entsprechend konstant.
Gerade in Kombination mit der naturnahen Lage entsteht eine besondere Wohnqualität: Morgens ein Blick zur Landeskrone, abends ein Spaziergang durch gewachsene Wohnstraßen – das ist in Rauschwalde möglich, ohne auf städtische Infrastruktur verzichten zu müssen.
Miet- und Kaufmarkt – solide Nachfrage, stabiles Umfeld
Der Wohnungsmarkt in Rauschwalde gilt als vergleichsweise stabil. Anders als in stark touristisch geprägten Innenstadtlagen ist hier das Wohnen weniger spekulativ, dafür langfristiger orientiert. Viele Mieter leben seit Jahren im Quartier, Eigentümer sind häufig selbst vor Ort verwurzelt.
Die Mieten bewegen sich in einem moderaten Rahmen, was Rauschwalde insbesondere für junge Familien, Berufseinsteiger oder Senioren attraktiv macht. Auch Kapitalanleger schauen zunehmend auf diesen Stadtteil: Solide Mietrenditen, überschaubare Einstiegspreise und eine gute Vermietbarkeit sprechen für sich.
Durch die Nähe zur Innenstadt von Görlitz – mit dem Auto oder dem ÖPNV in wenigen Minuten erreichbar – bleibt Rauschwalde verkehrstechnisch gut angebunden. Gleichzeitig sorgt die Lage am Stadtrand für ein ruhigeres Wohnumfeld. Dieser Mix aus Erreichbarkeit und Rückzugsmöglichkeit ist ein klarer Standortvorteil.
Wohnen mit Blick ins Grüne
Ein entscheidender Pluspunkt ist die unmittelbare Nähe zur Natur. Die Landeskrone als Hausberg von Görlitz ist fußläufig erreichbar. Spaziergänge, Joggingrunden oder Fahrradtouren beginnen praktisch vor der Haustür. Für Familien bedeutet das: Spielplätze, Grünflächen und kurze Wege ins Freie. Rauschwalde verbindet somit zwei Welten: urbane Infrastruktur und naturnahes Wohnen. Die Mischung aus Neubauten, sanierten Wohnblöcken und einzelnen Altbauten schafft ein vielfältiges Wohnumfeld, das sich in den vergangenen Jahrzehnten stetig weiterentwickelt hat.
Wer eine Wohnung in Görlitz sucht und Wert auf Ruhe, Infrastruktur und ein gewachsenes Umfeld legt, sollte Rauschwalde auf dem Zettel haben. Hier zeigt sich, wie sich ein historischer Stadtteil behutsam modernisieren kann – ohne seinen eigenen Charakter zu verlieren.
Wohnungsvermieter in Görlitz Rauschwalde
Wer in Rauschwalde eine Wohnung sucht, trifft vor allem auf drei große Akteure am Görlitzer Wohnungsmarkt: Die F.T. Immobilien Hausverwaltungen GmbH, die Wohnungsbau-Genossenschaft Görlitz eG (häufig kurz „Genos“ genannt) sowie die KommWohnen Service GmbH. Während F.T. Immobilien als größter privater Verwalter in Görlitz sowohl Mietwohnungen als auch Eigentumsobjekte betreut und stark in der kaufmännischen wie technischen Verwaltung aufgestellt ist, steht die Genossenschaft traditionell für langfristig orientiertes, gemeinschaftliches Wohnen mit stabilen Mietverhältnissen. KommWohnen wiederum als kommunales Wohnungsunternehmen prägt mit einem breiten Bestand an Wohnungen das Stadtbild und bietet unterschiedlichste Wohnungsgrößen für Singles, Familien und Senioren. Gerade in Rauschwalde sorgen diese drei Vermieter für ein vielfältiges, gut organisiertes Wohnungsangebot – von der sanierten Plattenbauwohnung bis zum modernisierten Altbau.
Kulturelles und soziales Leben
Rauschwalde bietet ein reiches kulturelles und soziales Leben. Die Christuskirche und die St. Hedwig Kirche sind nicht nur architektonische Sehenswürdigkeiten, sondern auch Zentren des gemeindlichen Lebens. Die jüngste Errichtung einer modernen Sporthalle, die 2007 eingeweiht wurde, unterstreicht die Bedeutung des Sports und der Freizeitgestaltung im Stadtteil.
Verkehrsinfrastruktur
Die Verkehrsanbindung ist ein wesentlicher Aspekt für die Lebensqualität in Rauschwalde. Die Anbindung an die Bundesstraße 6 und der Haltepunkt Görlitz-Rauschwalde bieten gute Voraussetzungen für die Mobilität der Bewohner. Die Integration in das Netz der Görlitzer Verkehrsbetriebe und der Regionalbus Oberlausitz sorgt für eine gute Erreichbarkeit sowohl innerhalb des Stadtteils als auch in die umliegenden Regionen.
Görlitz Stadtteile und Ortsteile
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