Oberlausitzer Tourismustag und Unternehmerpreis 2025 in Görlitz

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Foto: Torsten Kellermann

Ein ganzer Tag im Zeichen der Oberlausitz: Vom fachlichen Austausch über die Zukunft des Tourismus bis hin zur Würdigung unternehmerischer Leistungen. Am Montag traf sich die regionale Wirtschaft, Politik und Tourismusbranche im Kulturforum Görlitzer Synagoge, um gemeinsam nach vorn zu blicken – praxisnah, persönlich und mit spürbarem Stolz auf das, was die Region bewegt.

Tourismustag Oberlausitz – Wenn Mensch und KI gemeinsam begeistern

Am Nachmittag hatte der Oberlausitzer Tourismustag zahlreiche Branchenvertreter im Kulturforum Görlitzer Synagoge zusammengeführt. Unter dem Titel „Spürbarer Service im Zusammenspiel von Mensch und KI“ diskutierten Fachleute, Touristiker und Unternehmer über die Chancen und Grenzen digitaler Technologien im Tourismus – und über die Zukunft des menschlichen Servicegedankens in einer zunehmend digitalen Welt.

Im Mittelpunkt standen praxisnahe Impulse von Alexander Mirschel, Prof. Dr. Antje-Britta Mörstedt und Stefan Dietz. Themen wie automatisierte Gästekommunikation, digitale Service-Assistenten, KI-gestützte Übersetzungstools und intelligente Datenanalysen machten deutlich, wie künstliche Intelligenz die tägliche Arbeit in Tourismusbetrieben erleichtern und zugleich mehr Freiraum für persönliche Begegnungen schaffen kann.

Eines wurde dabei klar: KI ersetzt nicht den Menschen – sie stärkt ihn. Sie übernimmt Routine, erleichtert Organisation und schafft Raum für das, was echten Service ausmacht: Zeit für den Gast. Gleichzeitig trägt sie dazu bei, den Beruf im Tourismus wieder attraktiver zu machen, Fachkräfte zu entlasten und Abläufe effizienter zu gestalten.


Zukunft sichern beginnt beim Menschen

Zukunftssicherung – ob in Tourismus oder Wirtschaft – beginnt bei den Menschen, die sie gestalten. Das wurde am Abend bei der feierlichen Verleihung des Oberlausitzer Unternehmerpreises 2025 spürbar.

Lukas Rohleder, Hauptgeschäftsführer der IHK Dresden, brachte es auf den Punkt:

„Ein großer Dank gilt allen Unternehmen unserer Region für ihren unermüdlichen Einsatz – gerade in Zeiten großer Herausforderungen. Ihr Engagement, ihre Ideen und ihre Verantwortung tragen entscheidend dazu bei, dass die Oberlausitz lebendig und zukunftsfähig bleibt.“

Drei Unternehmen wurden in diesem Jahr ausgezeichnet – drei inspirierende Geschichten, die zeigen, wie Verantwortung, Innovationskraft und Menschlichkeit den wirtschaftlichen Erfolg tragen.


Die Preisträger 2025 – Drei Betriebe, drei Geschichten, ein Ziel

ZMalerei Hoyerswerda – Kreatives Handwerk mit Herz und Haltung

Die ZMalerei Hoyerswerda steht für Teamgeist, soziales Engagement und Qualität im Handwerk. 2014 von Stefan Zehler gegründet, ist das Unternehmen längst eine feste Größe in der Region. Besonders beeindruckte die Jury das Engagement für Fachkräfte: flexible Arbeitszeiten, Weiterbildungen, Gesundheitsangebote und eine 36-Stunden-Woche bei vollem Lohn – im Handwerk keine Selbstverständlichkeit.

Auch international denkt Zehler: Er setzt sich für seine Mitarbeitenden ein, darunter ein Facharbeiter aus Indien, dessen Aufenthalt er mit großem persönlichen Einsatz sichert. Das Unternehmen engagiert sich zudem im Jugendsport und unterstützt zahlreiche Vereine in Hoyerswerda.

„Die Laudatio war wunderschön und hat uns noch einmal gezeigt, was für ein tolles Unternehmen wir sind“, sagte Zita Gallai, die den Preis stellvertretend entgegennahm. „Wir freuen uns, dass das Handwerk damit in den Fokus rückt.“


OSTEG mbH Zittau – Ausbildung mit Perspektive

Mit rund 170 Beschäftigten zählt die OSTEG mbH zu den größten Bauunternehmen der Oberlausitz. Seit 35 Jahren prägt sie die Region mit Kompetenz, Innovation und einem klaren Fokus auf Ausbildung.

In der eigenen „OSTEG-Wissensschmiede“ werden junge Talente gezielt gefördert, und bei der „Azubi-Arena“ gestalten Auszubildende selbst ganze Projekte. Viele Führungskräfte begannen einst hier ihre Karriere – ein eindrucksvoller Beweis für erfolgreiche Nachwuchsförderung.

„Ich bin vollkommen überrascht von unserem Sieg“, so Geschäftsführer Marco Matthäi. „Wir hätten nie damit gerechnet – umso schöner, dass unsere Arbeit so gewürdigt wird.“

Neben der Ausbildung steht bei OSTEG das Wohlbefinden der Mitarbeitenden im Mittelpunkt: Gesundheitsprogramme, Teamevents und Maßnahmen zur ergonomischen Arbeitsplatzgestaltung gehören ebenso dazu wie Offenheit für internationale Fachkräfte.


Kälte- und Klimaservice Beier GmbH Markersdorf – 40 Jahre, 40 gute Taten

Wie unternehmerischer Erfolg und soziale Verantwortung zusammengehen, zeigt die Kälte- und Klimaservice Beier GmbH aus Markersdorf. Unter der Leitung von Viviane Beier steht das Familienunternehmen seit über 30 Jahren für Qualität, Kundennähe und Herzlichkeit.

Trotz seiner überschaubaren Größe mit rund zehn Mitarbeitenden investiert die Firma konsequent in Ausbildung, Weiterbildung und Quereinstieg. Zum 40-jährigen Jubiläum verzichtete Beier auf eine große Feier und entschied sich stattdessen für ein besonderes Projekt:

Mit „40 Jahre – 40 gute Taten“ unterstützt das Unternehmen soziale und nachhaltige Projekte in der Region. „Es ist schön zu sehen, dass unsere Arbeit in dieser Weise Anerkennung findet“, sagte Viviane Beier. „Dieser Preis gehört unserem ganzen Team.“


Ein starkes Zeichen für die Region

Der Oberlausitzer Unternehmerpreis, seit 1996 von den Landkreisen Bautzen und Görlitz verliehen und von der Marketing-Gesellschaft Oberlausitz-Niederschlesien (MGO) organisiert, würdigt Unternehmen, die mit Tatkraft und Verantwortung zur positiven Entwicklung der Region beitragen.

Landrat Udo Witschas betonte:

„Gerade beim Thema Fachkräfte zeigt sich, wie wichtig es ist, Perspektiven in unserer Region zu schaffen. Diese Unternehmen tun das – mit Herzblut, Innovationsgeist und Haltung.“

Und auch Landrat Dr. Stephan Meyer hob hervor:

„Fachkräftesicherung bedeutet mehr als Personalgewinnung. Es geht um Kultur, Wertschätzung und die Fähigkeit, Menschen langfristig zu begeistern.“


Fazit: Die Oberlausitz lebt vom Miteinander

Ob Tourismus, Handwerk oder Industrie – die Veranstaltungen in der Görlitzer Synagoge zeigten eindrucksvoll, dass Zukunft in der Oberlausitz dort entsteht, wo Menschen Ideen teilen und Verantwortung übernehmen.

„Mensch trifft Maschine“ war nicht nur das Motto des Tourismustages, sondern auch die sinnbildliche Brücke zum Unternehmerpreis: Denn hinter jeder Innovation stehen Menschen, die Mut haben, Neues zu wagen.

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Ein ganzer Tag im Zeichen der Oberlausitz: Vom fachlichen Austausch über die Zukunft des Tourismus bis hin zur Würdigung unternehmerischer Leistungen. Am Montag traf sich die regionale Wirtschaft, Politik und Tourismusbranche im Kulturforum Görlitzer Synagoge, um gemeinsam nach vorn zu blicken – praxisnah, persönlich und mit spürbarem Stolz auf das, was die Region bewegt.

Tourismustag Oberlausitz – Wenn Mensch und KI gemeinsam begeistern

Am Nachmittag hatte der Oberlausitzer Tourismustag zahlreiche Branchenvertreter im Kulturforum Görlitzer Synagoge zusammengeführt. Unter dem Titel „Spürbarer Service im Zusammenspiel von Mensch und KI“ diskutierten Fachleute, Touristiker und Unternehmer über die Chancen und Grenzen digitaler Technologien im Tourismus – und über die Zukunft des menschlichen Servicegedankens in einer zunehmend digitalen Welt.

Im Mittelpunkt standen praxisnahe Impulse von Alexander Mirschel, Prof. Dr. Antje-Britta Mörstedt und Stefan Dietz. Themen wie automatisierte Gästekommunikation, digitale Service-Assistenten, KI-gestützte Übersetzungstools und intelligente Datenanalysen machten deutlich, wie künstliche Intelligenz die tägliche Arbeit in Tourismusbetrieben erleichtern und zugleich mehr Freiraum für persönliche Begegnungen schaffen kann.

Eines wurde dabei klar: KI ersetzt nicht den Menschen – sie stärkt ihn. Sie übernimmt Routine, erleichtert Organisation und schafft Raum für das, was echten Service ausmacht: Zeit für den Gast. Gleichzeitig trägt sie dazu bei, den Beruf im Tourismus wieder attraktiver zu machen, Fachkräfte zu entlasten und Abläufe effizienter zu gestalten.


Zukunft sichern beginnt beim Menschen

Zukunftssicherung – ob in Tourismus oder Wirtschaft – beginnt bei den Menschen, die sie gestalten. Das wurde am Abend bei der feierlichen Verleihung des Oberlausitzer Unternehmerpreises 2025 spürbar.

Lukas Rohleder, Hauptgeschäftsführer der IHK Dresden, brachte es auf den Punkt:

„Ein großer Dank gilt allen Unternehmen unserer Region für ihren unermüdlichen Einsatz – gerade in Zeiten großer Herausforderungen. Ihr Engagement, ihre Ideen und ihre Verantwortung tragen entscheidend dazu bei, dass die Oberlausitz lebendig und zukunftsfähig bleibt.“

Drei Unternehmen wurden in diesem Jahr ausgezeichnet – drei inspirierende Geschichten, die zeigen, wie Verantwortung, Innovationskraft und Menschlichkeit den wirtschaftlichen Erfolg tragen.


Die Preisträger 2025 – Drei Betriebe, drei Geschichten, ein Ziel

ZMalerei Hoyerswerda – Kreatives Handwerk mit Herz und Haltung

Die ZMalerei Hoyerswerda steht für Teamgeist, soziales Engagement und Qualität im Handwerk. 2014 von Stefan Zehler gegründet, ist das Unternehmen längst eine feste Größe in der Region. Besonders beeindruckte die Jury das Engagement für Fachkräfte: flexible Arbeitszeiten, Weiterbildungen, Gesundheitsangebote und eine 36-Stunden-Woche bei vollem Lohn – im Handwerk keine Selbstverständlichkeit.

Auch international denkt Zehler: Er setzt sich für seine Mitarbeitenden ein, darunter ein Facharbeiter aus Indien, dessen Aufenthalt er mit großem persönlichen Einsatz sichert. Das Unternehmen engagiert sich zudem im Jugendsport und unterstützt zahlreiche Vereine in Hoyerswerda.

„Die Laudatio war wunderschön und hat uns noch einmal gezeigt, was für ein tolles Unternehmen wir sind“, sagte Zita Gallai, die den Preis stellvertretend entgegennahm. „Wir freuen uns, dass das Handwerk damit in den Fokus rückt.“


OSTEG mbH Zittau – Ausbildung mit Perspektive

Mit rund 170 Beschäftigten zählt die OSTEG mbH zu den größten Bauunternehmen der Oberlausitz. Seit 35 Jahren prägt sie die Region mit Kompetenz, Innovation und einem klaren Fokus auf Ausbildung.

In der eigenen „OSTEG-Wissensschmiede“ werden junge Talente gezielt gefördert, und bei der „Azubi-Arena“ gestalten Auszubildende selbst ganze Projekte. Viele Führungskräfte begannen einst hier ihre Karriere – ein eindrucksvoller Beweis für erfolgreiche Nachwuchsförderung.

„Ich bin vollkommen überrascht von unserem Sieg“, so Geschäftsführer Marco Matthäi. „Wir hätten nie damit gerechnet – umso schöner, dass unsere Arbeit so gewürdigt wird.“

Neben der Ausbildung steht bei OSTEG das Wohlbefinden der Mitarbeitenden im Mittelpunkt: Gesundheitsprogramme, Teamevents und Maßnahmen zur ergonomischen Arbeitsplatzgestaltung gehören ebenso dazu wie Offenheit für internationale Fachkräfte.


Kälte- und Klimaservice Beier GmbH Markersdorf – 40 Jahre, 40 gute Taten

Wie unternehmerischer Erfolg und soziale Verantwortung zusammengehen, zeigt die Kälte- und Klimaservice Beier GmbH aus Markersdorf. Unter der Leitung von Viviane Beier steht das Familienunternehmen seit über 30 Jahren für Qualität, Kundennähe und Herzlichkeit.

Trotz seiner überschaubaren Größe mit rund zehn Mitarbeitenden investiert die Firma konsequent in Ausbildung, Weiterbildung und Quereinstieg. Zum 40-jährigen Jubiläum verzichtete Beier auf eine große Feier und entschied sich stattdessen für ein besonderes Projekt:

Mit „40 Jahre – 40 gute Taten“ unterstützt das Unternehmen soziale und nachhaltige Projekte in der Region. „Es ist schön zu sehen, dass unsere Arbeit in dieser Weise Anerkennung findet“, sagte Viviane Beier. „Dieser Preis gehört unserem ganzen Team.“


Ein starkes Zeichen für die Region

Der Oberlausitzer Unternehmerpreis, seit 1996 von den Landkreisen Bautzen und Görlitz verliehen und von der Marketing-Gesellschaft Oberlausitz-Niederschlesien (MGO) organisiert, würdigt Unternehmen, die mit Tatkraft und Verantwortung zur positiven Entwicklung der Region beitragen.

Landrat Udo Witschas betonte:

„Gerade beim Thema Fachkräfte zeigt sich, wie wichtig es ist, Perspektiven in unserer Region zu schaffen. Diese Unternehmen tun das – mit Herzblut, Innovationsgeist und Haltung.“

Und auch Landrat Dr. Stephan Meyer hob hervor:

„Fachkräftesicherung bedeutet mehr als Personalgewinnung. Es geht um Kultur, Wertschätzung und die Fähigkeit, Menschen langfristig zu begeistern.“


Fazit: Die Oberlausitz lebt vom Miteinander

Ob Tourismus, Handwerk oder Industrie – die Veranstaltungen in der Görlitzer Synagoge zeigten eindrucksvoll, dass Zukunft in der Oberlausitz dort entsteht, wo Menschen Ideen teilen und Verantwortung übernehmen.

„Mensch trifft Maschine“ war nicht nur das Motto des Tourismustages, sondern auch die sinnbildliche Brücke zum Unternehmerpreis: Denn hinter jeder Innovation stehen Menschen, die Mut haben, Neues zu wagen.

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