Zukunft Görlitz 2030: Görlitzer Tourismus weiter im Aufwind (2026)

Hauptfoto des Artikels
Foto mit Touristen vor der Görlitz-Information, © Philipp Herfort

Neues Tourismuskonzept „Zukunft Görlitz 2030“ vorgestellt

Görlitz richtet den Blick nach vorn. Im historischen Ambiente des Benigna am Untermarkt haben die Europastadt GörlitzZgorzelec GmbH (EGZ) und der Tourismusverein Görlitz e.V. ihr neues Tourismuskonzept „Zukunft Görlitz 2030“ vorgestellt. Branchenvertreter, Hoteliers, Kulturschaffende und Leistungsträger diskutierten nicht nur Zahlen und Strategien – sondern eine gemeinsame Vision: Wie positioniert sich Görlitz in einem zunehmend wettbewerbsintensiven Tourismusmarkt nachhaltig und zukunftsfähig?

Tourismus als Wirtschaftsfaktor mit klarer Perspektive

Dass Tourismus für Görlitz mehr ist als ein weicher Standortfaktor, belegen aktuelle Berechnungen der dwif-Consulting GmbH für 2024. Die wirtschaftliche Bedeutung ist deutlich – vom Hotel über Gastronomie und Einzelhandel bis hin zu Kultur- und Freizeitangeboten.

Vor diesem Hintergrund wurde das neue Konzept in einem intensiven, partizipativen Prozess erarbeitet. Leistungsträger, touristische Akteure und Institutionen waren aktiv eingebunden. Ziel war es, keine theoretische Strategie zu formulieren, sondern eine realistische, umsetzbare Grundlage für die kommenden Jahre zu schaffen.

„Zukunft Görlitz 2030“ – klare Ziele, messbare Kennzahlen

Die Fortschreibung des Tourismuskonzeptes reagiert auf veränderte Rahmenbedingungen: verändertes Reiseverhalten, steigende Ansprüche an Nachhaltigkeit, Digitalisierung sowie Fachkräftemangel.

Bis 2030 verfolgt Görlitz konkrete Zielmarken:

  • Steigerung der gewerblichen Übernachtungen auf über 340.000
  • Verlängerung der durchschnittlichen Aufenthaltsdauer auf 2,5 Tage
  • Stärkung der Internationalität
  • dauerhaft hohe Gästezufriedenheit
  • Sicherung der Tourismusakzeptanz in der Bevölkerung

EGZ-Geschäftsführerin Eva Wittig betonte bei der Vorstellung: Das Konzept sei bewusst als strategischer Rahmen angelegt – als Orientierung und Impulsgeber. Es definiere, wofür Görlitz stehe und welche Schwerpunkte gesetzt werden.

weiterlesen:

Markenwerte: Wofür Görlitz touristisch steht

Als Basis wurden klare Werte und Themenschwerpunkte definiert:

  • Europastadt Görlitz
  • Geschichte & Architektur
  • Kultur
  • Gastfreundschaft
  • Nachhaltigkeit

Damit wird die Positionierung geschärft: Görlitz versteht sich als vielseitiges, erlebnisreiches und authentisches Reiseziel – eingebettet in die Oberlausitz und Sachsen.

Sieben Handlungsfelder als Struktur

Das Konzept orientiert sich an den sieben Handlungsfeldern des sächsischen Masterplans Tourismus:

  1. Tourismusmarketing
  2. Finanzen & Verantwortung
  3. Ganzjahrestourismus & Produktentwicklung
  4. Fachkräfte
  5. Nachhaltigkeit
  6. Mobilität
  7. Digitalisierung

Diese Felder bilden den verbindlichen Rahmen für Projekte, Investitionen und Kooperationen. Besonders wichtig: die enge Verzahnung mit regionalen und landesweiten Strategien.

Auszeichnung als „Tourismusheld Sachsen 2025“

Parallel zur strategischen Neuausrichtung erhielt das Team der Görlitz-Information eine besondere Anerkennung: Am 20. November wurde es im Rahmen der Touristik & Caravaning Messe in Leipzig als „Tourismusheld Sachsen 2025“ ausgezeichnet.

In der Kategorie „Reise-/Touristikbranche“ würdigt der Preis außergewöhnliches Engagement – oft jenseits der sichtbaren Frontarbeit am Counter. 63 Preisträgerinnen und Preisträger aus dem Freistaat wurden geehrt.

Die Görlitz-Information ist für viele Gäste der erste Kontaktpunkt zur Stadt. 362 Tage im Jahr – nur an den Weihnachtsfeiertagen und Neujahr geschlossen – beraten die Mitarbeitenden zu Stadtführungen, Veranstaltungen, Unterkünften und regionalen Highlights.

Über 120.000 persönliche Gästekontakte wurden im vergangenen Jahr gezählt – hinzu kommen Telefon- und E-Mail-Anfragen.

Mehr als Beratung: Infrastruktur im Hintergrund

Die Arbeit geht weit über die klassische Tourist-Information hinaus:

  • Aufbau eines neuen E-Bike-Verleihs
  • Datenpflege in landesweiten Tourismusportalen
  • Weiterentwicklung des Stadtführungsangebotes
  • Mitarbeit in Projekten zu Servicequalität
  • touristische Vernetzung und Produktentwicklung

Diese Leistungen sind für Gäste oft nicht direkt sichtbar – bilden aber das Fundament für Qualität und Professionalität.

Ganzjahrestourismus als Schlüssel

Ein zentrales Thema des Konzepts ist der Ganzjahrestourismus. Görlitz lebt nicht nur vom Sommer. Adventszeit, Kulturveranstaltungen, Filmproduktionen, Festivals und thematische Angebote sollen saisonale Schwankungen weiter reduzieren.

Gerade im Kontext steigender Energiepreise und wirtschaftlicher Unsicherheiten ist Planungssicherheit für Betriebe entscheidend. Eine stabilere Auslastung über das Jahr hinweg stärkt die gesamte Wertschöpfungskette.

Digitalisierung und Nachhaltigkeit als Treiber

Digitale Buchbarkeit, moderne Gästekommunikation und vernetzte Datenstrukturen spielen künftig eine größere Rolle. Gleichzeitig wird Nachhaltigkeit nicht als Schlagwort, sondern als strukturelles Prinzip verstanden – von Mobilitätslösungen bis hin zur Angebotsentwicklung.

Görlitz positioniert sich damit bewusst als zukunftsorientierte Destination im Wettbewerb mit anderen Mittelstädten.

Struktur statt Zufall

Mit „Zukunft Görlitz 2030“ erhält die touristische Entwicklung der Stadt einen klar definierten Rahmen. Es geht nicht um kurzfristige Kampagnen, sondern um nachhaltige Positionierung, Vernetzung und Professionalisierung.

Die Kombination aus strategischer Planung, messbaren Zielgrößen und engagierten Akteuren – sichtbar etwa an der Auszeichnung der Görlitz-Information – zeigt: Der Tourismus in Görlitz ist nicht nur stabil, sondern in Bewegung.

Für Branchenvertreter bedeutet das vor allem eines: Planungssicherheit, Orientierung und eine gemeinsame Grundlage für Investitionen und Kooperationen bis 2030.

Görlitz setzt damit ein deutliches Signal – nach innen wie nach außen.

Eine Veröffentlichung der

Europastadt GörlitzZgorzelec GmbH
Fleischerstraße 19
02826 Görlitz
Tel.: +49 3581 4757-0

#pressemeldung

Artikelfoto: Foto mit Touristen vor der Görlitz-Information, © Philipp Herfort

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Neues Tourismuskonzept „Zukunft Görlitz 2030“ vorgestellt

Görlitz richtet den Blick nach vorn. Im historischen Ambiente des Benigna am Untermarkt haben die Europastadt GörlitzZgorzelec GmbH (EGZ) und der Tourismusverein Görlitz e.V. ihr neues Tourismuskonzept „Zukunft Görlitz 2030“ vorgestellt. Branchenvertreter, Hoteliers, Kulturschaffende und Leistungsträger diskutierten nicht nur Zahlen und Strategien – sondern eine gemeinsame Vision: Wie positioniert sich Görlitz in einem zunehmend wettbewerbsintensiven Tourismusmarkt nachhaltig und zukunftsfähig?

Tourismus als Wirtschaftsfaktor mit klarer Perspektive

Dass Tourismus für Görlitz mehr ist als ein weicher Standortfaktor, belegen aktuelle Berechnungen der dwif-Consulting GmbH für 2024. Die wirtschaftliche Bedeutung ist deutlich – vom Hotel über Gastronomie und Einzelhandel bis hin zu Kultur- und Freizeitangeboten.

Vor diesem Hintergrund wurde das neue Konzept in einem intensiven, partizipativen Prozess erarbeitet. Leistungsträger, touristische Akteure und Institutionen waren aktiv eingebunden. Ziel war es, keine theoretische Strategie zu formulieren, sondern eine realistische, umsetzbare Grundlage für die kommenden Jahre zu schaffen.

„Zukunft Görlitz 2030“ – klare Ziele, messbare Kennzahlen

Die Fortschreibung des Tourismuskonzeptes reagiert auf veränderte Rahmenbedingungen: verändertes Reiseverhalten, steigende Ansprüche an Nachhaltigkeit, Digitalisierung sowie Fachkräftemangel.

Bis 2030 verfolgt Görlitz konkrete Zielmarken:

  • Steigerung der gewerblichen Übernachtungen auf über 340.000
  • Verlängerung der durchschnittlichen Aufenthaltsdauer auf 2,5 Tage
  • Stärkung der Internationalität
  • dauerhaft hohe Gästezufriedenheit
  • Sicherung der Tourismusakzeptanz in der Bevölkerung

EGZ-Geschäftsführerin Eva Wittig betonte bei der Vorstellung: Das Konzept sei bewusst als strategischer Rahmen angelegt – als Orientierung und Impulsgeber. Es definiere, wofür Görlitz stehe und welche Schwerpunkte gesetzt werden.

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Markenwerte: Wofür Görlitz touristisch steht

Als Basis wurden klare Werte und Themenschwerpunkte definiert:

  • Europastadt Görlitz
  • Geschichte & Architektur
  • Kultur
  • Gastfreundschaft
  • Nachhaltigkeit

Damit wird die Positionierung geschärft: Görlitz versteht sich als vielseitiges, erlebnisreiches und authentisches Reiseziel – eingebettet in die Oberlausitz und Sachsen.

Sieben Handlungsfelder als Struktur

Das Konzept orientiert sich an den sieben Handlungsfeldern des sächsischen Masterplans Tourismus:

  1. Tourismusmarketing
  2. Finanzen & Verantwortung
  3. Ganzjahrestourismus & Produktentwicklung
  4. Fachkräfte
  5. Nachhaltigkeit
  6. Mobilität
  7. Digitalisierung

Diese Felder bilden den verbindlichen Rahmen für Projekte, Investitionen und Kooperationen. Besonders wichtig: die enge Verzahnung mit regionalen und landesweiten Strategien.

Auszeichnung als „Tourismusheld Sachsen 2025“

Parallel zur strategischen Neuausrichtung erhielt das Team der Görlitz-Information eine besondere Anerkennung: Am 20. November wurde es im Rahmen der Touristik & Caravaning Messe in Leipzig als „Tourismusheld Sachsen 2025“ ausgezeichnet.

In der Kategorie „Reise-/Touristikbranche“ würdigt der Preis außergewöhnliches Engagement – oft jenseits der sichtbaren Frontarbeit am Counter. 63 Preisträgerinnen und Preisträger aus dem Freistaat wurden geehrt.

Die Görlitz-Information ist für viele Gäste der erste Kontaktpunkt zur Stadt. 362 Tage im Jahr – nur an den Weihnachtsfeiertagen und Neujahr geschlossen – beraten die Mitarbeitenden zu Stadtführungen, Veranstaltungen, Unterkünften und regionalen Highlights.

Über 120.000 persönliche Gästekontakte wurden im vergangenen Jahr gezählt – hinzu kommen Telefon- und E-Mail-Anfragen.

Mehr als Beratung: Infrastruktur im Hintergrund

Die Arbeit geht weit über die klassische Tourist-Information hinaus:

  • Aufbau eines neuen E-Bike-Verleihs
  • Datenpflege in landesweiten Tourismusportalen
  • Weiterentwicklung des Stadtführungsangebotes
  • Mitarbeit in Projekten zu Servicequalität
  • touristische Vernetzung und Produktentwicklung

Diese Leistungen sind für Gäste oft nicht direkt sichtbar – bilden aber das Fundament für Qualität und Professionalität.

Ganzjahrestourismus als Schlüssel

Ein zentrales Thema des Konzepts ist der Ganzjahrestourismus. Görlitz lebt nicht nur vom Sommer. Adventszeit, Kulturveranstaltungen, Filmproduktionen, Festivals und thematische Angebote sollen saisonale Schwankungen weiter reduzieren.

Gerade im Kontext steigender Energiepreise und wirtschaftlicher Unsicherheiten ist Planungssicherheit für Betriebe entscheidend. Eine stabilere Auslastung über das Jahr hinweg stärkt die gesamte Wertschöpfungskette.

Digitalisierung und Nachhaltigkeit als Treiber

Digitale Buchbarkeit, moderne Gästekommunikation und vernetzte Datenstrukturen spielen künftig eine größere Rolle. Gleichzeitig wird Nachhaltigkeit nicht als Schlagwort, sondern als strukturelles Prinzip verstanden – von Mobilitätslösungen bis hin zur Angebotsentwicklung.

Görlitz positioniert sich damit bewusst als zukunftsorientierte Destination im Wettbewerb mit anderen Mittelstädten.

Struktur statt Zufall

Mit „Zukunft Görlitz 2030“ erhält die touristische Entwicklung der Stadt einen klar definierten Rahmen. Es geht nicht um kurzfristige Kampagnen, sondern um nachhaltige Positionierung, Vernetzung und Professionalisierung.

Die Kombination aus strategischer Planung, messbaren Zielgrößen und engagierten Akteuren – sichtbar etwa an der Auszeichnung der Görlitz-Information – zeigt: Der Tourismus in Görlitz ist nicht nur stabil, sondern in Bewegung.

Für Branchenvertreter bedeutet das vor allem eines: Planungssicherheit, Orientierung und eine gemeinsame Grundlage für Investitionen und Kooperationen bis 2030.

Görlitz setzt damit ein deutliches Signal – nach innen wie nach außen.

Eine Veröffentlichung der

Europastadt GörlitzZgorzelec GmbH
Fleischerstraße 19
02826 Görlitz
Tel.: +49 3581 4757-0

#pressemeldung

Artikelfoto: Foto mit Touristen vor der Görlitz-Information, © Philipp Herfort

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