In der Sächsischen Schweiz zählt die Bastei zu den berühmten Felsformationen. Mehr als eine Million Besucher lockt die Aussicht vom Basteifelsen jährlich an. Sie steigen zur Basteiaussicht oder überqueren die Basteibrücke, um den Panoramablick auf die Region zu genießen. Für einen mehrtägigen Aufenthalt in der malerischen Felslandschaft kommt ein Urlaub im familiengeführten Basteibrücke-Berghotel infrage.
Besuch der Bastei und der Basteibrücke
Bevor du dich zu einem Aufstieg auf die Bastei sowie die Basteibrücke entschließt, empfiehlt es sich, die folgenden Informationen anzusehen:
- Öffnungszeiten: Die Bastei sowie die Basteibrücke stehen Besuchern ganzjährig und zu jeder Tageszeit offen. Das Panoramarestaurant im Berghotel Bastei öffnet täglich zwischen 12.00 und 22.00 Uhr.
- Dauer: Der Aufstieg zur Bastei, die Besichtigung der Basteibrücke sowie ein Restaurantbesuch nehmen zusammen drei bis vier Stunden in Anspruch.
- Kosten: Für den Besuch des Basteifelsens und der Basteibrücke brauchst du keinen Eintritt zu bezahlen. Dennoch lohnt es sich, die Geldbörse beim Aufstieg mitzunehmen, um im Panoramarestaurant des Berghotels einen Snack zu genießen.
Wann lohnt sich der Besuch der Bastei?
Die Bastei sowie die 1851 erbaute Basteibrücke sind zu jeder Jahreszeit ein faszinierender Anblick. Jedoch erschweren Nässe, Nebel und Schnee den Aufstieg. Für eine entspannte Wanderung zum Basteifelsen empfiehlt sich daher ein trockener Tag zwischen Mai und September.
Allerdings zählt die Bastei zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten in der Sächsischen Schweiz. Um Touristenmassen zu entgehen, planst du deinen Ausflug vorzugsweise abseits der Wochenenden, Feiertage und Schulferien.
Die Anfahrt zur Bastei auf einen Blick
Ab Dresden dauert die Fahrt zum Kurort Rathen rund eine Stunde, wenn du der Autobahn A17 folgst. In Oberrathen findest du einen großen Parkplatz, auf dem du dein Auto für sechs Euro pro Tag abstellst. Anschließend überquerst du mit der motorlosen Gierseilfähre die Elbe, um nach Niederrathen zu gelangen.
Auch die öffentlichen Verkehrsmittel fahren Rathen ganzjährig an. Entscheidest du dich für eine Busfahrt, nutzt du:
- Linie 237 ab Pirna
- Linie 239 ab Wehlen
- Linie 254 ab Bad Schandau
Bahnreisende steigen am Hauptbahnhof Dresden in die S-Bahn S1 in Richtung Schöna um. Sie fährt bis zum Kurort Rathen.
Bevorzugst du eine gemütliche Anreise mit faszinierender Aussicht, kommt eine Schifffahrt infrage. Am Terrassenufer der sächsischen Hauptstadt besteigst du einen der Elbdampfer, der in Richtung Bad Schandau fährt. Am Anleger in Rathen steigst du wieder aus.
Tipps für die Wanderung auf die Basteibrücke
Für eine Wanderung auf den Basteifelsen brauchst du bequeme und feste Schuhe. Neben der richtigen Wanderkleidung empfiehlt sich ein kleiner Wanderrucksack, den du mit Snacks und Erfrischungen bestückst.
Ein beliebter Wanderweg zur Basteibrücke startet in Niederrathen. Im Ort angekommen, folgst du der Beschilderung, die dich zunächst in ein Waldstück führt. Eine Treppe mit lang gezogenen Stufen bringt dich bis in die Felsenlandschaft hinauf.
Obgleich steile Steigungen existieren, kommt der Wanderweg auch für ungeübte Urlauber infrage. Abhängig vom individuellen Lauftempo nimmt der Aufstieg zwischen 30 und 50 Minuten in Anspruch.
Warum lohnt sich der Aufstieg auf die Basteibrücke?
Die aus sieben Bögen bestehende Steinbrücke inmitten der Sandsteinfelsen zählt zu den beliebten Ausflugszielen in der Sächsischen Schweiz. Das 76,5 Meter lange Bauwerk überspannt eine 40 Meter tiefe Schlucht und ermöglicht einen faszinierenden Rundumblick in die Region.
In einer Höhe von rund 200 Metern genießt du von der Basteibrücke den Blick ins Elbtal. Ebenfalls siehst du:
- die mittelalterliche Felsenburg Neurathen
- den Lilienstein
- den Königsstein
TIPP: Um einen Panoramablick auf die Basteibrücke zu werfen, lohnt sich ein Spaziergang auf die Basteiaussicht. Die 21 Meter lange Plattform feierte im Jahr 2023 ihre Wiedereröffnung.
Genüsse im Panoramarestaurant Bastei – was gibt es zu beachten?
Das Gastgewerbe auf dem Basteifelsen blickt auf eine lange Geschichte zurück. Es begann 1812, als Fleischhauer Pietzsch in den Rindenhütten erstmalig Besucher auf der Bastei bewirtete. Das erste feste Basteihaus entstand im Jahr 1826. Heute befindet sich an dieser Stelle das Berghotel und Panoramarestaurant Bastei.
Es steht direkt auf dem Basteiplateau und ermöglicht die Aussicht auf die umliegende Felslandschaft. Das Restaurant mit 450 Plätzen sowie der 135-Platz-Freischützstube bietet täglich ein Menü à la carte. Neben regionalen Leckerbissen spezialisiert sich die Küche auf vegetarische Gerichte und köstliche Salate.
Das Panoramarestaurant öffnet täglich bis 22.00 Uhr. Jedoch schließt die Küche eine Stunde früher.
TIPP: Um bei hoher Nachfrage einen Tisch im Panoramarestaurant Bastei zu bekommen, empfiehlt sich eine vorherige Reservierung.
Tipps für die Übernachtung im Berghotel Bastei
Das Berghotel auf der Bastei, direkt neben der berühmten Basteibrücke, heißt Privat- und Geschäftsreisende in einer herzlichen und eleganten Atmosphäre willkommen. Das Hotel hat 64 moderne Zimmer mit hellem Holzmobiliar sowie:
- kostenfreier Minibar
- Flachbildfernseher
- Zimmersafe
- Badezimmer mit Dusche oder Badewanne
WLAN steht den Hotelgästen ohne Aufpreis zur Verfügung.
Bei den Zimmerkategorien unterscheiden sich Einzelzimmer, Doppelzimmer sowie Junior-Suiten und Suiten. Die Classic- und Grand-Doppelzimmer bietet das Hotel zum Teil mit Felsblick an.
Das Viersternehotel wartet zudem mit einer für Gäste kostenfreien Saunalandschaft auf. Ebenso erhalten Besucher Zugang zu einem großen Wellnessbereich mit vielseitigem Angebot.
TIPP: Kinder bis fünf Jahre übernachten und frühstücken im Berghotel Bastei kostenfrei.
Wann bietet sich der Besuch im Berghotel Bastei an?
Die Hauptsaison geht im Berghotel Bastei von Ende März bis Anfang November. Sie schließt ebenfalls die Adventswochenenden sowie die Zeit um Silvester ein. Zu Weihnachten oder zum Jahreswechsel kannst du die Unterkunft ausschließlich mit dem jeweiligen Feiertagsangebot buchen.
Günstigere Zimmerpreise erwarten dich während der Nebensaison. Die reicht von Anfang Januar bis Ende März sowie von Novemberbeginn bis zum ersten Adventswochenende.





















