89. Radrennen „Rund um die Landeskrone“ Görlitzer Radklassiker bei extremer Hitze

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Romy Förster, ostsachsen.de im Gespräch mit Peter Demme

Das Radrennen „Rund um die Landeskrone“ ist am Sonntag, 28. Juni 2026, in Görlitz in seiner 89. Auflage ausgetragen worden – bei großer Hitze, anspruchsvoller Strecke und viel Organisation rund um Start und Ziel an der Landeskrone.

Das Wichtigste zuerst: Der traditionsreiche Görlitzer Radklassiker führte erneut über den Rundkurs am Fuß der Landeskrone. Start und Ziel lagen im Bereich der Promenadenstraße am Burghotel. Neben den Deutschen Meisterschaften der Masters und Frauen-Masters standen auch Jedermann-Rennen im Rahmen des Lausitzcups auf dem Programm. Wegen der angekündigten Temperaturen von bis zu 39 Grad spielte die Versorgung der Fahrerinnen und Fahrer eine besonders wichtige Rolle.

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Peter Demme im Gespräch mit ostsachsen.de

ostsachsen.de traf Peter Demme an der Strecke

ostsachsen.de war beim 89. Radrennen „Rund um die Landeskrone“ vor Ort und hat Peter Demme vom Radsport Post SV Görlitz getroffen. Im Gespräch ging es nicht nur um den sportlichen Ablauf, sondern auch um die Frage, wie ein Straßenrennen unter solchen Wetterbedingungen überhaupt sicher organisiert werden kann.

Die Hitze war an diesem Renntag mehr als eine Randnotiz. Auf dem Asphalt rund um die Landeskrone lagen die Bedingungen noch einmal spürbar über den Lufttemperaturen. Für die Fahrer bedeutete das: hohe Belastung, viel Flüssigkeitsbedarf und ein Rennen, bei dem nicht nur Kraft und Taktik, sondern auch Belastungssteuerung entscheidend waren.

Für die Organisatoren hieß das: noch mehr Aufmerksamkeit an der Strecke. Versorgungspunkte, Ordner, Begleitfahrzeuge und Kommunikation mit der Jury waren zentrale Bausteine, damit der Renntag trotz extremer Bedingungen durchgeführt werden konnte.

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Traditionsrennen mit Deutscher Meisterschaft

„Rund um die Landeskrone“ gehört zu den bekanntesten Radsportveranstaltungen in der Region. Die 89. Auflage war erneut mehr als ein lokales Vereinsrennen. Ausgetragen wurden auch Rennen im Rahmen der Deutschen Meisterschaften 1er-Straße für Masters und Frauen-Masters.

Gerade diese Kombination macht das Rennen besonders: Auf der einen Seite stehen Lizenzfahrerinnen und Lizenzfahrer, die um Meisterschaftstitel kämpfen. Auf der anderen Seite gibt es mit den Jedermann-Rennen eine Möglichkeit für ambitionierte Hobbysportler, sich auf derselben Strecke zu messen.

Der Rundkurs ist rund 17,3 Kilometer lang und führt durch den Südwesten von Görlitz. Er verbindet schnelle Passagen, Anstiege und technische Abschnitte. Wer hier vorne mitfahren will, braucht nicht nur Tempo, sondern auch Erfahrung im Feld, gutes Kurvenverhalten und Reserven für die letzten Kilometer zurück Richtung Landeskrone.

Die Strecke rund um die Landeskrone

Start und Ziel lagen im Bereich der Promenadenstraße am Burghotel. Von dort führte die Strecke unter anderem über Kunnerwitz, Jauernick-Buschbach, die Friedersdorfer Kreuzung an der S111, zurück in Richtung Kunnerwitz, weiter über Pfaffendorf, den Schlaurother Berg und den Grenzweg wieder zum Zielbereich.

Gerade der Abschnitt zurück zur Landeskrone ist für Zuschauer attraktiv, aber auch sicherheitsrelevant. Die Fahrer erreichen auf den schnellen Passagen hohe Geschwindigkeiten. Deshalb waren Sperrungen, Ordner und Hinweise an der Strecke wichtig. Die Promenadenstraße in Richtung Landeskrone war ab der Grundstraße für den Fahrverkehr gesperrt.

Für Anwohner und Besucher bedeutete das Einschränkungen. Für das Rennen waren diese Maßnahmen jedoch notwendig. Straßenradsport funktioniert nur, wenn Strecke, Verkehrssicherung und Zuschauerverhalten zusammenpassen. Wer an einer abgesperrten Strecke steht, muss damit rechnen, dass Gruppen und Begleitmotorräder sehr schnell auftauchen.

Hitze als zusätzlicher Gegner

Die größte Herausforderung des Tages war die Hitze. Während die Rennen am Vormittag noch unter etwas günstigeren Bedingungen starteten, trafen die späteren Rennen die höchsten Temperaturen des Tages. Besonders die längeren Distanzen wurden dadurch deutlich anspruchsvoller.

Bei solchen Bedingungen geht es nicht nur darum, möglichst schnell zu fahren. Entscheidend ist, wie gut ein Fahrer seinen Körper kühlt, wie regelmäßig getrunken wird und ob die Energieaufnahme funktioniert. Kleine Fehler können sich bei Hitze schnell rächen. Krämpfe, Kreislaufprobleme oder plötzliche Leistungseinbrüche sind typische Risiken bei langen Belastungen in dieser Temperaturzone.

Deshalb wurde die Versorgung besonders wichtig. Fahrer konnten flexibler mit Getränken und Verpflegung unterstützt werden. Für Zuschauer ist das oft nur ein kurzer Moment am Streckenrand. Für die Sportler kann genau dieser Moment aber darüber entscheiden, ob sie das Rennen kontrolliert zu Ende fahren können.

Görlitzer Fahrer mit Heimvorteil

Auch Görlitzer Radsportler waren beim Radklassiker am Start. Für die heimischen Fahrer ist „Rund um die Landeskrone“ kein normales Rennen. Sie kennen die Strecke, die Anstiege, den Wind und die kritischen Abschnitte. Trotzdem schützt Heimkenntnis nicht vor der Belastung eines schnellen Feldes.

Gerade im Lausitzcup-Rennen war das Interesse aus der Region groß. Das Görlitzer Team um Florian Jung ging mit mehreren Startern ins Rennen und hatte sportliche Ambitionen. Für den regionalen Radsport ist diese Sichtbarkeit wichtig: Solche Veranstaltungen zeigen, dass Radsport in Görlitz nicht nur Geschichte hat, sondern aktiv gelebt wird.

Der Post SV Görlitz trägt mit seiner Radsportabteilung seit vielen Jahren dazu bei, diese Tradition zu erhalten. Ohne Helfer, Streckenposten, Unterstützer, Genehmigungen und viel ehrenamtliche Arbeit wäre ein Straßenrennen dieser Größenordnung nicht machbar.

Mehr als nur ein Rennen

Die 89. Auflage von „Rund um die Landeskrone“ hat gezeigt, wie anspruchsvoll die Organisation eines Straßenrennens geworden ist. Verkehrssicherheit, Wetterlage, sportlicher Anspruch und Zuschauerinteresse müssen zusammengebracht werden. Gerade bei Temperaturen nahe 40 Grad wird deutlich, dass ein solcher Renntag nicht einfach „abläuft“, sondern aktiv gesteuert werden muss.

Für Görlitz bleibt das Rennen ein sportliches Aushängeschild. Die Landeskrone ist nicht nur Kulisse, sondern Teil der Identität dieser Veranstaltung. Wer die Fahrer auf den Straßen rund um Kunnerwitz, Jauernick-Buschbach und Pfaffendorf erlebt hat, bekam einen Eindruck davon, wie schnell, hart und taktisch Straßenradsport sein kann.

Die nächste große Frage wird sein, wie sich das Rennen in den kommenden Jahren weiterentwickelt. Der sportliche Wert ist da. Die regionale Verankerung ebenfalls. Entscheidend bleibt, ob genügend Helfer, Partner und Unterstützer gefunden werden, damit diese Tradition weitergeführt werden kann.


Anbieterbox

Veranstaltung: Rund um die Landeskrone
Sportart: Straßenradsport / Radrennen
Ausgabe: 89. Auflage 2026
Ort: Görlitz, Rundkurs um die Landeskrone
Start/Ziel: Promenadenstraße / Bereich Burghotel Landeskrone
Veranstalter / Organisation: Radsportabteilung des Postsportverein Görlitz e.V.
Wettbewerbe: Deutsche Meisterschaften Masters und Frauen-Masters, Landesmeisterschaft Sachsen Masters, Lausitzcup / Jedermann-Rennen, Kinder- und Jugendrennen
Ansprechpartner: Radsport Post SV Görlitz
Kontakt: über die Website des Radsport Post SV Görlitz
Website: radsport-postsv-goerlitz.de

Quellen & Links:

www.saechsische.de/lokales/goerlitz-lk/goerlitz/goerlitzer-radrennen

www.radsport-postsv-goerlitz.de/

Auch für Dein Event buchbar:

Redaktionelle Berichterstattung auf ostsachsen.de, Filmproduktion durch foerster.digital und FPV-Drohnenaufnahmen mit tonyfrere74. Jetzt Veranstaltung anfragen an hallo@ostsachsen.de

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Das Radrennen „Rund um die Landeskrone“ ist am Sonntag, 28. Juni 2026, in Görlitz in seiner 89. Auflage ausgetragen worden – bei großer Hitze, anspruchsvoller Strecke und viel Organisation rund um Start und Ziel an der Landeskrone.

Das Wichtigste zuerst: Der traditionsreiche Görlitzer Radklassiker führte erneut über den Rundkurs am Fuß der Landeskrone. Start und Ziel lagen im Bereich der Promenadenstraße am Burghotel. Neben den Deutschen Meisterschaften der Masters und Frauen-Masters standen auch Jedermann-Rennen im Rahmen des Lausitzcups auf dem Programm. Wegen der angekündigten Temperaturen von bis zu 39 Grad spielte die Versorgung der Fahrerinnen und Fahrer eine besonders wichtige Rolle.

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Peter Demme im Gespräch mit ostsachsen.de

ostsachsen.de traf Peter Demme an der Strecke

ostsachsen.de war beim 89. Radrennen „Rund um die Landeskrone“ vor Ort und hat Peter Demme vom Radsport Post SV Görlitz getroffen. Im Gespräch ging es nicht nur um den sportlichen Ablauf, sondern auch um die Frage, wie ein Straßenrennen unter solchen Wetterbedingungen überhaupt sicher organisiert werden kann.

Die Hitze war an diesem Renntag mehr als eine Randnotiz. Auf dem Asphalt rund um die Landeskrone lagen die Bedingungen noch einmal spürbar über den Lufttemperaturen. Für die Fahrer bedeutete das: hohe Belastung, viel Flüssigkeitsbedarf und ein Rennen, bei dem nicht nur Kraft und Taktik, sondern auch Belastungssteuerung entscheidend waren.

Für die Organisatoren hieß das: noch mehr Aufmerksamkeit an der Strecke. Versorgungspunkte, Ordner, Begleitfahrzeuge und Kommunikation mit der Jury waren zentrale Bausteine, damit der Renntag trotz extremer Bedingungen durchgeführt werden konnte.

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Traditionsrennen mit Deutscher Meisterschaft

„Rund um die Landeskrone“ gehört zu den bekanntesten Radsportveranstaltungen in der Region. Die 89. Auflage war erneut mehr als ein lokales Vereinsrennen. Ausgetragen wurden auch Rennen im Rahmen der Deutschen Meisterschaften 1er-Straße für Masters und Frauen-Masters.

Gerade diese Kombination macht das Rennen besonders: Auf der einen Seite stehen Lizenzfahrerinnen und Lizenzfahrer, die um Meisterschaftstitel kämpfen. Auf der anderen Seite gibt es mit den Jedermann-Rennen eine Möglichkeit für ambitionierte Hobbysportler, sich auf derselben Strecke zu messen.

Der Rundkurs ist rund 17,3 Kilometer lang und führt durch den Südwesten von Görlitz. Er verbindet schnelle Passagen, Anstiege und technische Abschnitte. Wer hier vorne mitfahren will, braucht nicht nur Tempo, sondern auch Erfahrung im Feld, gutes Kurvenverhalten und Reserven für die letzten Kilometer zurück Richtung Landeskrone.

Die Strecke rund um die Landeskrone

Start und Ziel lagen im Bereich der Promenadenstraße am Burghotel. Von dort führte die Strecke unter anderem über Kunnerwitz, Jauernick-Buschbach, die Friedersdorfer Kreuzung an der S111, zurück in Richtung Kunnerwitz, weiter über Pfaffendorf, den Schlaurother Berg und den Grenzweg wieder zum Zielbereich.

Gerade der Abschnitt zurück zur Landeskrone ist für Zuschauer attraktiv, aber auch sicherheitsrelevant. Die Fahrer erreichen auf den schnellen Passagen hohe Geschwindigkeiten. Deshalb waren Sperrungen, Ordner und Hinweise an der Strecke wichtig. Die Promenadenstraße in Richtung Landeskrone war ab der Grundstraße für den Fahrverkehr gesperrt.

Für Anwohner und Besucher bedeutete das Einschränkungen. Für das Rennen waren diese Maßnahmen jedoch notwendig. Straßenradsport funktioniert nur, wenn Strecke, Verkehrssicherung und Zuschauerverhalten zusammenpassen. Wer an einer abgesperrten Strecke steht, muss damit rechnen, dass Gruppen und Begleitmotorräder sehr schnell auftauchen.

Hitze als zusätzlicher Gegner

Die größte Herausforderung des Tages war die Hitze. Während die Rennen am Vormittag noch unter etwas günstigeren Bedingungen starteten, trafen die späteren Rennen die höchsten Temperaturen des Tages. Besonders die längeren Distanzen wurden dadurch deutlich anspruchsvoller.

Bei solchen Bedingungen geht es nicht nur darum, möglichst schnell zu fahren. Entscheidend ist, wie gut ein Fahrer seinen Körper kühlt, wie regelmäßig getrunken wird und ob die Energieaufnahme funktioniert. Kleine Fehler können sich bei Hitze schnell rächen. Krämpfe, Kreislaufprobleme oder plötzliche Leistungseinbrüche sind typische Risiken bei langen Belastungen in dieser Temperaturzone.

Deshalb wurde die Versorgung besonders wichtig. Fahrer konnten flexibler mit Getränken und Verpflegung unterstützt werden. Für Zuschauer ist das oft nur ein kurzer Moment am Streckenrand. Für die Sportler kann genau dieser Moment aber darüber entscheiden, ob sie das Rennen kontrolliert zu Ende fahren können.

Görlitzer Fahrer mit Heimvorteil

Auch Görlitzer Radsportler waren beim Radklassiker am Start. Für die heimischen Fahrer ist „Rund um die Landeskrone“ kein normales Rennen. Sie kennen die Strecke, die Anstiege, den Wind und die kritischen Abschnitte. Trotzdem schützt Heimkenntnis nicht vor der Belastung eines schnellen Feldes.

Gerade im Lausitzcup-Rennen war das Interesse aus der Region groß. Das Görlitzer Team um Florian Jung ging mit mehreren Startern ins Rennen und hatte sportliche Ambitionen. Für den regionalen Radsport ist diese Sichtbarkeit wichtig: Solche Veranstaltungen zeigen, dass Radsport in Görlitz nicht nur Geschichte hat, sondern aktiv gelebt wird.

Der Post SV Görlitz trägt mit seiner Radsportabteilung seit vielen Jahren dazu bei, diese Tradition zu erhalten. Ohne Helfer, Streckenposten, Unterstützer, Genehmigungen und viel ehrenamtliche Arbeit wäre ein Straßenrennen dieser Größenordnung nicht machbar.

Mehr als nur ein Rennen

Die 89. Auflage von „Rund um die Landeskrone“ hat gezeigt, wie anspruchsvoll die Organisation eines Straßenrennens geworden ist. Verkehrssicherheit, Wetterlage, sportlicher Anspruch und Zuschauerinteresse müssen zusammengebracht werden. Gerade bei Temperaturen nahe 40 Grad wird deutlich, dass ein solcher Renntag nicht einfach „abläuft“, sondern aktiv gesteuert werden muss.

Für Görlitz bleibt das Rennen ein sportliches Aushängeschild. Die Landeskrone ist nicht nur Kulisse, sondern Teil der Identität dieser Veranstaltung. Wer die Fahrer auf den Straßen rund um Kunnerwitz, Jauernick-Buschbach und Pfaffendorf erlebt hat, bekam einen Eindruck davon, wie schnell, hart und taktisch Straßenradsport sein kann.

Die nächste große Frage wird sein, wie sich das Rennen in den kommenden Jahren weiterentwickelt. Der sportliche Wert ist da. Die regionale Verankerung ebenfalls. Entscheidend bleibt, ob genügend Helfer, Partner und Unterstützer gefunden werden, damit diese Tradition weitergeführt werden kann.


Anbieterbox

Veranstaltung: Rund um die Landeskrone
Sportart: Straßenradsport / Radrennen
Ausgabe: 89. Auflage 2026
Ort: Görlitz, Rundkurs um die Landeskrone
Start/Ziel: Promenadenstraße / Bereich Burghotel Landeskrone
Veranstalter / Organisation: Radsportabteilung des Postsportverein Görlitz e.V.
Wettbewerbe: Deutsche Meisterschaften Masters und Frauen-Masters, Landesmeisterschaft Sachsen Masters, Lausitzcup / Jedermann-Rennen, Kinder- und Jugendrennen
Ansprechpartner: Radsport Post SV Görlitz
Kontakt: über die Website des Radsport Post SV Görlitz
Website: radsport-postsv-goerlitz.de

Quellen & Links:

www.saechsische.de/lokales/goerlitz-lk/goerlitz/goerlitzer-radrennen

www.radsport-postsv-goerlitz.de/

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