Das Neißetal – Natur pur zwischen Deutschland und Polen

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Foto: M. Förster

Im Urlaub genießt Du Stille und üppige Natur? Dann lohnt ein Besuch im Südosten der Oberlausitz. Zwischen Hirschfelde und Ostritz prägt ein naturbelassenes Flusstal die Landschaft: das Neißetal. Entdecke die wildromantische Idylle zwischen Deutschland und Polen zu Fuß oder mit dem Fahrrad.

Was Du über das Neißetal wissen solltest

Bevor Du zu einer Entdeckungsreise ins Neißetal aufbrichst, wünschst Du Dir Hintergrundinfos? Hier kommen sie:

  • Lage: Um zum Neißetal zu gelangen, geht es ans äußerste Ende Sachsens. Beide Startpunkte – Hirschfelde und Ostritz – liegen direkt an der Grenze zu Polen.
  • Länge: Von Nord nach Süd führt ein Rad- und Wanderweg durch das Neißetal. Die rund 7,5 Kilometer schaffst Du zu Fuß bequem in zwei Stunden.
  • Anreise: Hirschfelde sowie Ostritz erreichst Du ab Dresden über die A 4 in rund eineinhalb Stunden.  

Tipp: Radel die zweite Etappe des Oder-Neiße-Radwegs entlang, um das Neißetal zu entdecken. Die Strecke führt von Zittau nach Görlitz oder andersherum.

Wandern im Neißetal – Highlights zwischen Hirschfelde und Ostritz

Im Neißetal schlängelt sich die Neiße zwischen steilen, üppig grünen Hängen hindurch. Mehrere ausgeschilderte Wander- und Fahrradwege führen auf deutscher Seite am Fluss entlang. Folgst Du einem von ihnen, entdeckst Du:

  • die Reste eines Auenwalds
  • weite Wiesen und Weideflächen
  • dichte Mischwälder mit großem Eichen- und Hainbuchenbestand

Zu jeder Jahreszeit hat die naturbelassene Flusslandschaft ihren Reiz. In grüner Fülle erlebst Du sie zwischen Mai und Juni.

Neben den Naturattraktionen im Neißetal erwarten Dich spannende Stationen. Startest Du die Tour in Hirschfelde, siehst Du:

Das Kaiserdenkmal

Direkt neben der Neiße und dem Neißetalweg findest Du eine Gedenktafel, die an drei Monarchen aus dem 19. Jahrhundert erinnert:

  • König Albert von Sachsen
  • Kaiser Friedrich III.
  • Kaiser Wilhelm I

Eine Granittafel im Wald klingt langweilig? Sie kommt durch ihre Lage in verwunschener Atmosphäre jedoch als besonderes Fotomotiv infrage.

Adamsstein, Flasche und Teufelsnase

Folgst Du dem Wanderweg entlang der Neiße weiter, begegnet Dir kurz darauf der Adamsstein. Der Granitfelsen gehört zu den „Neißetalwächtern“ und eignet sich zum Klettern. Bleibst Du lieber mit beiden Beinen auf dem Erdboden, knipst Du vor dem Felsen ein Erinnerungsfoto.

Hinter dem Adamsstein findest Du den Felsen „Die Flasche“. Diesen können auch weniger erfahrene Kletterer erklimmen. Kleine Kinder verzichten aus Sicherheitsgründen auf das Klettervergnügen.

Nördlich von Adamsstein und Flasche siehst Du neben dem Neißewanderweg eine weitere Felsformation mit lustigem Namen: die Teufelsnase. Der zum Teil bewaldete Überhang ragt passend dazu einer Nase gleich aus dem Felsen.

Die Saupantsche

Ein nächster Naturhöhepunkt erwartet Dich mittig zwischen Hirschfelde und Ostritz. Ein schmaler Bach kreuzt den Neißeweg: die Saupantsche.

Durchwanderst Du das Neißetal in der warmen Jahreszeit, kannst Du hier eine Verschnaufpause einlegen. Gönn Dir Deinen Proviant und genieße dabei das Plätschern des Bachs.

Ein Tipp für schmerzende Füße: Schuhe und Socken ausziehen und die Beine ins Wasser halten.

Rauschewiese und verlassenes Kreuz

Nach der Pause an der Saupantsche geht es weiter zu einer sattgrünen Wiese direkt an der Neiße. Mit etwas Glück siehst Du auf der Rauschewiese Pferde weiden.

Weiter im Norden macht die Neiße einen Bogen. Kurz davor fließt ein Zusammenfluss von Höll- und Kreuzbach in den Fluss.

An dieser Stelle entdeckst Du einen besonderen Andachtsort, das Verlassene Kreuz. Seine Geschichte reicht bis ins Jahr 1774 zurück.

Das Holzkreuz mit Christusfigur steht auf einem Felsen neben dem Höllbach. Wer nicht aufmerksam hinschaut, übersieht es schnell zwischen Gestein und dichtem Grün.

Um das zu vermeiden, steht seit 2016 eine Hinweissäule in der Nähe des Kreuzes. Sie stammt von einem polnischen Steinmetz. In drei Sprachen – Deutsch, Tschechisch und Polnisch – verweist sie auf die sakrale Sehenswürdigkeit.

Kloster Marienthal
Foto: M. Förster

Kloster Sankt Marienthal

Rund eine Viertelstunde Fußweg vom Verlassenen Kreuz entfernt steht die Zisterzienserinnen-Abtei Sankt Marienthal. Das Kloster ist deutschlandweit das älteste ununterbrochene bestehende des Ordens. Es entstand bereits 1234.

Knurrt der Magen, kehrst Du in der Klosterschenke ein. In rustikaler Atmosphäre genießt Du Leckereien aus der Oberlausitz. Von Mittwoch bis Sonntag öffnet die Schenke ab 11.30 Uhr. 20.00 Uhr schließen sich die Pforten.

Du interessierst Dich für die Geschichte des Klosters? Nimm an einer einstündigen Klosterführung teil. Vorzugsweise mit neun Freunden, dann zahlt jeder von euch nur sechs Euro. Kommen weniger Personen zusammen, kostet die Führung pauschal 60 Euro.

Fotos: M. Förster

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Im Urlaub genießt Du Stille und üppige Natur? Dann lohnt ein Besuch im Südosten der Oberlausitz. Zwischen Hirschfelde und Ostritz prägt ein naturbelassenes Flusstal die Landschaft: das Neißetal. Entdecke die wildromantische Idylle zwischen Deutschland und Polen zu Fuß oder mit dem Fahrrad.

Was Du über das Neißetal wissen solltest

Bevor Du zu einer Entdeckungsreise ins Neißetal aufbrichst, wünschst Du Dir Hintergrundinfos? Hier kommen sie:

  • Lage: Um zum Neißetal zu gelangen, geht es ans äußerste Ende Sachsens. Beide Startpunkte – Hirschfelde und Ostritz – liegen direkt an der Grenze zu Polen.
  • Länge: Von Nord nach Süd führt ein Rad- und Wanderweg durch das Neißetal. Die rund 7,5 Kilometer schaffst Du zu Fuß bequem in zwei Stunden.
  • Anreise: Hirschfelde sowie Ostritz erreichst Du ab Dresden über die A 4 in rund eineinhalb Stunden.  

Tipp: Radel die zweite Etappe des Oder-Neiße-Radwegs entlang, um das Neißetal zu entdecken. Die Strecke führt von Zittau nach Görlitz oder andersherum.

Wandern im Neißetal – Highlights zwischen Hirschfelde und Ostritz

Im Neißetal schlängelt sich die Neiße zwischen steilen, üppig grünen Hängen hindurch. Mehrere ausgeschilderte Wander- und Fahrradwege führen auf deutscher Seite am Fluss entlang. Folgst Du einem von ihnen, entdeckst Du:

  • die Reste eines Auenwalds
  • weite Wiesen und Weideflächen
  • dichte Mischwälder mit großem Eichen- und Hainbuchenbestand

Zu jeder Jahreszeit hat die naturbelassene Flusslandschaft ihren Reiz. In grüner Fülle erlebst Du sie zwischen Mai und Juni.

Neben den Naturattraktionen im Neißetal erwarten Dich spannende Stationen. Startest Du die Tour in Hirschfelde, siehst Du:

Das Kaiserdenkmal

Direkt neben der Neiße und dem Neißetalweg findest Du eine Gedenktafel, die an drei Monarchen aus dem 19. Jahrhundert erinnert:

  • König Albert von Sachsen
  • Kaiser Friedrich III.
  • Kaiser Wilhelm I

Eine Granittafel im Wald klingt langweilig? Sie kommt durch ihre Lage in verwunschener Atmosphäre jedoch als besonderes Fotomotiv infrage.

Adamsstein, Flasche und Teufelsnase

Folgst Du dem Wanderweg entlang der Neiße weiter, begegnet Dir kurz darauf der Adamsstein. Der Granitfelsen gehört zu den „Neißetalwächtern“ und eignet sich zum Klettern. Bleibst Du lieber mit beiden Beinen auf dem Erdboden, knipst Du vor dem Felsen ein Erinnerungsfoto.

Hinter dem Adamsstein findest Du den Felsen „Die Flasche“. Diesen können auch weniger erfahrene Kletterer erklimmen. Kleine Kinder verzichten aus Sicherheitsgründen auf das Klettervergnügen.

Nördlich von Adamsstein und Flasche siehst Du neben dem Neißewanderweg eine weitere Felsformation mit lustigem Namen: die Teufelsnase. Der zum Teil bewaldete Überhang ragt passend dazu einer Nase gleich aus dem Felsen.

Die Saupantsche

Ein nächster Naturhöhepunkt erwartet Dich mittig zwischen Hirschfelde und Ostritz. Ein schmaler Bach kreuzt den Neißeweg: die Saupantsche.

Durchwanderst Du das Neißetal in der warmen Jahreszeit, kannst Du hier eine Verschnaufpause einlegen. Gönn Dir Deinen Proviant und genieße dabei das Plätschern des Bachs.

Ein Tipp für schmerzende Füße: Schuhe und Socken ausziehen und die Beine ins Wasser halten.

Rauschewiese und verlassenes Kreuz

Nach der Pause an der Saupantsche geht es weiter zu einer sattgrünen Wiese direkt an der Neiße. Mit etwas Glück siehst Du auf der Rauschewiese Pferde weiden.

Weiter im Norden macht die Neiße einen Bogen. Kurz davor fließt ein Zusammenfluss von Höll- und Kreuzbach in den Fluss.

An dieser Stelle entdeckst Du einen besonderen Andachtsort, das Verlassene Kreuz. Seine Geschichte reicht bis ins Jahr 1774 zurück.

Das Holzkreuz mit Christusfigur steht auf einem Felsen neben dem Höllbach. Wer nicht aufmerksam hinschaut, übersieht es schnell zwischen Gestein und dichtem Grün.

Um das zu vermeiden, steht seit 2016 eine Hinweissäule in der Nähe des Kreuzes. Sie stammt von einem polnischen Steinmetz. In drei Sprachen – Deutsch, Tschechisch und Polnisch – verweist sie auf die sakrale Sehenswürdigkeit.

Kloster Marienthal
Foto: M. Förster

Kloster Sankt Marienthal

Rund eine Viertelstunde Fußweg vom Verlassenen Kreuz entfernt steht die Zisterzienserinnen-Abtei Sankt Marienthal. Das Kloster ist deutschlandweit das älteste ununterbrochene bestehende des Ordens. Es entstand bereits 1234.

Knurrt der Magen, kehrst Du in der Klosterschenke ein. In rustikaler Atmosphäre genießt Du Leckereien aus der Oberlausitz. Von Mittwoch bis Sonntag öffnet die Schenke ab 11.30 Uhr. 20.00 Uhr schließen sich die Pforten.

Du interessierst Dich für die Geschichte des Klosters? Nimm an einer einstündigen Klosterführung teil. Vorzugsweise mit neun Freunden, dann zahlt jeder von euch nur sechs Euro. Kommen weniger Personen zusammen, kostet die Führung pauschal 60 Euro.

Fotos: M. Förster

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