Hammerschmidt-Konzert des Dresdner Kreuzchor in Zittau

YouTube ostsachsen.de

Der Dresdner Kreuzchor zur 10. Hammerschmidt-Ehrung in der St. Johanniskirche

Ein außergewöhnlicher Abend, ein vollbesetztes Gotteshaus und ein musikalisches Erbe, das weit über Zittau hinausstrahlt: Zur 10. Hammerschmidt-Ehrung kehrte der Dresdner Kreuzchor am Wochenende im Rahmen des Hammerschmidt-Festjahres zurück an jenen Ort, an dem der bedeutende Barockkomponist Andreas Hammerschmidt über drei Jahrzehnte wirkte – die St. Johanniskirche Zittau.
Gemeinsam mit Kai Grebasch vom Stadtmarketing Zittau waren wir für euch vor Ort und haben Stimmen, Bilder und Eindrücke eingefangen.

hammerschmidt kreuzchor zittau web 2
Foto: Mario Förster

Ein Konzert, das Zittau bewegt hat

Mehr als 800 Besucherinnen und Besucher füllten das Kirchenschiff bis auf den letzten Platz. Die Atmosphäre war bereits vor Konzertbeginn außergewöhnlich: Eine Mischung aus gespannter Erwartung, lokalem Stolz und der Freude darüber, dass ein solches Spitzenensemble diese Musik am authentischen historischen Ort erklingen lässt.

Fotos: Mario Förster, ostsachsen.de

Unter der Leitung von Kreuzkantor Martin Lehmann präsentierten der Dresdner Kreuzchor und das Dresdner Barockorchester eine eindrucksvolle Auswahl an Werken von Andreas Hammerschmidt, Heinrich Schütz und Johann Pachelbel. Besonders die Erstaufführungen neu edierter Hammerschmidt-Kompositionen sorgten für Gänsehautmomente – Stücke, die über 350 Jahre lang im Archiv geschlummert hatten und nun wieder an Klangkraft gewannen.

Hammerschmidt: Ein Meister, der zurück nach Hause kommt

Für viele der Besucher war das Konzert weit mehr als eine musikalische Darbietung. Es war eine Erinnerung an einen Komponisten, dessen Bedeutung erst in den letzten Jahren wieder stärker ins Bewusstsein gerückt ist.

Andreas Hammerschmidt (1611–1675) war von 1639 bis zu seinem Tod Organist der Zittauer Johanniskirche und gilt heute als einer der wichtigsten protestantischen Kirchenmusiker des 17. Jahrhunderts. Seine mehr als 700 überlieferten Werke prägen bis heute die geistliche Chortradition – und gelten als Bindeglied zwischen Heinrich Schütz und Johann Sebastian Bach.

Trotz dieses herausragenden musikalischen Erbes ist Hammerschmidt bis heute kaum einer breiten Öffentlichkeit bekannt. Genau hier setzt das Hammerschmidt-Festjahr 2025 an: Konzerte, Ausstellungen, Veröffentlichungen und wissenschaftliche Projekte sollen seine Musik wieder hör- und erfahrbar machen.

Stimmen aus dem Festjahr – Experten im Gespräch

Vor und während des Konzerts haben wir Stimmen für euch eingefangen.
Im Gespräch mit Dr. Sven Rössel, Kurator und Experte für Hammerschmidt, wurde deutlich, wie umfassend die Vorbereitungen für das Jubiläumsjahr sind und welch enormes Potenzial im Werk des Komponisten steckt.

Auch Kreuzkantor Martin Lehmann gab Einblicke in die musikalische Arbeit des Kreuzchores und die Herausforderung, Barockmusik historisch informiert, aber trotzdem lebendig für ein heutiges Publikum zu interpretieren.

Ein Abend, der lange nachhallt

Als die letzten Töne in der St. Johanniskirche verklangen, blieb der Eindruck eines Konzerts, das nicht nur musikalisch begeisterte, sondern auch ein Stück Zittauer Identität sichtbar machte. Dass diese Musik ausgerechnet hier – in Zittau. der Wirkungsstätte von Andreas Hammerschmidt – aufgeführt wurde, verlieh dem Abend eine besondere Tiefe.

Ein herzlicher Dank geht an:
An den Dresdner Kreuzchor, die Kultur- und Weiterbildungsgesellschaft mbH, die Verlagsgruppe Kamprad, die Städtischen Museen Zittau, das Museum Kirche zum Heiligen Kreuz, die Evangelisch-Lutherische Kirchgemeinde St. Johannis, Dr. Sven Rössel sowie So geht sächsisch.

Mehr zum Hammerschmidt-Festjahr erfahren.

Folgen könnt Ihr auf:
www.instagram.com/zittau.eu/
kreuzchor.de

69ccd583a7b34475a83697b838ba054c

Der Dresdner Kreuzchor zur 10. Hammerschmidt-Ehrung in der St. Johanniskirche

Ein außergewöhnlicher Abend, ein vollbesetztes Gotteshaus und ein musikalisches Erbe, das weit über Zittau hinausstrahlt: Zur 10. Hammerschmidt-Ehrung kehrte der Dresdner Kreuzchor am Wochenende im Rahmen des Hammerschmidt-Festjahres zurück an jenen Ort, an dem der bedeutende Barockkomponist Andreas Hammerschmidt über drei Jahrzehnte wirkte – die St. Johanniskirche Zittau.
Gemeinsam mit Kai Grebasch vom Stadtmarketing Zittau waren wir für euch vor Ort und haben Stimmen, Bilder und Eindrücke eingefangen.

hammerschmidt kreuzchor zittau web 2
Foto: Mario Förster

Ein Konzert, das Zittau bewegt hat

Mehr als 800 Besucherinnen und Besucher füllten das Kirchenschiff bis auf den letzten Platz. Die Atmosphäre war bereits vor Konzertbeginn außergewöhnlich: Eine Mischung aus gespannter Erwartung, lokalem Stolz und der Freude darüber, dass ein solches Spitzenensemble diese Musik am authentischen historischen Ort erklingen lässt.

Fotos: Mario Förster, ostsachsen.de

Unter der Leitung von Kreuzkantor Martin Lehmann präsentierten der Dresdner Kreuzchor und das Dresdner Barockorchester eine eindrucksvolle Auswahl an Werken von Andreas Hammerschmidt, Heinrich Schütz und Johann Pachelbel. Besonders die Erstaufführungen neu edierter Hammerschmidt-Kompositionen sorgten für Gänsehautmomente – Stücke, die über 350 Jahre lang im Archiv geschlummert hatten und nun wieder an Klangkraft gewannen.

Hammerschmidt: Ein Meister, der zurück nach Hause kommt

Für viele der Besucher war das Konzert weit mehr als eine musikalische Darbietung. Es war eine Erinnerung an einen Komponisten, dessen Bedeutung erst in den letzten Jahren wieder stärker ins Bewusstsein gerückt ist.

Andreas Hammerschmidt (1611–1675) war von 1639 bis zu seinem Tod Organist der Zittauer Johanniskirche und gilt heute als einer der wichtigsten protestantischen Kirchenmusiker des 17. Jahrhunderts. Seine mehr als 700 überlieferten Werke prägen bis heute die geistliche Chortradition – und gelten als Bindeglied zwischen Heinrich Schütz und Johann Sebastian Bach.

Trotz dieses herausragenden musikalischen Erbes ist Hammerschmidt bis heute kaum einer breiten Öffentlichkeit bekannt. Genau hier setzt das Hammerschmidt-Festjahr 2025 an: Konzerte, Ausstellungen, Veröffentlichungen und wissenschaftliche Projekte sollen seine Musik wieder hör- und erfahrbar machen.

Stimmen aus dem Festjahr – Experten im Gespräch

Vor und während des Konzerts haben wir Stimmen für euch eingefangen.
Im Gespräch mit Dr. Sven Rössel, Kurator und Experte für Hammerschmidt, wurde deutlich, wie umfassend die Vorbereitungen für das Jubiläumsjahr sind und welch enormes Potenzial im Werk des Komponisten steckt.

Auch Kreuzkantor Martin Lehmann gab Einblicke in die musikalische Arbeit des Kreuzchores und die Herausforderung, Barockmusik historisch informiert, aber trotzdem lebendig für ein heutiges Publikum zu interpretieren.

Ein Abend, der lange nachhallt

Als die letzten Töne in der St. Johanniskirche verklangen, blieb der Eindruck eines Konzerts, das nicht nur musikalisch begeisterte, sondern auch ein Stück Zittauer Identität sichtbar machte. Dass diese Musik ausgerechnet hier – in Zittau. der Wirkungsstätte von Andreas Hammerschmidt – aufgeführt wurde, verlieh dem Abend eine besondere Tiefe.

Ein herzlicher Dank geht an:
An den Dresdner Kreuzchor, die Kultur- und Weiterbildungsgesellschaft mbH, die Verlagsgruppe Kamprad, die Städtischen Museen Zittau, das Museum Kirche zum Heiligen Kreuz, die Evangelisch-Lutherische Kirchgemeinde St. Johannis, Dr. Sven Rössel sowie So geht sächsisch.

Mehr zum Hammerschmidt-Festjahr erfahren.

Folgen könnt Ihr auf:
www.instagram.com/zittau.eu/
kreuzchor.de

69ccd583a7b34475a83697b838ba054c

Ausflugsziele Bautzen Berzdorfer See Dresden Elbsandsteingebirge Empfehlungen Erlebnisse Görlitz Kinder Landkreis Bautzen Landkreis Görlitz Locations Lokal Museen & Theater NAH DRAN Menschen. Wirtschaft. Arbeit. Leben. Oberlausitz Polen Tourismus Reisemagazin Reiseziele Tschechien Zittauer Gebirge Übernachtung