Im beschaulichen Groß-Krauscha, am Rande der Oberlausitz, liegt der Bio Bauernhof Tzschoppe – ein Ort, an dem Nachhaltigkeit und regionale Produkte im Mittelpunkt stehen. Wir hatten das Vergnügen, Katharina Menzel und ihre Familie bei der diesjährigen Kürbisernte zu besuchen und dabei einen Einblick in die Arbeit auf dem Hof zu bekommen. Für uns ist Katharina eine lokale Heldin, die mit ihrem unermüdlichen Einsatz für den Erhalt von Regionalität und ökologischer Landwirtschaft steht.

Ein Blick hinter die Kulissen: Katharina Menzel und der Bio Bauernhof Tzschoppe
Der Bio Bauernhof Tzschoppe ist ein klassisches Beispiel für nachhaltige Landwirtschaft. Hier wird seit vielen Jahren Wert auf umweltfreundliche Anbaumethoden gelegt, bei denen auf chemische Dünger und Pestizide vollständig verzichtet wird. Katharina Menzel und ihre Familie führen den Hof mit Herzblut und Leidenschaft. Ihr Ziel: qualitativ hochwertige, regionale Produkte direkt an die Menschen zu bringen, die Wert auf Nachhaltigkeit und Transparenz legen.
Bei unserem Besuch wurden wir herzlich von Katharina empfangen, die uns sofort in den Arbeitsalltag einführte. Es war Kürbiserntezeit, und wir hatten die Chance, Katharina bei ihrer Arbeit über die Schulter zu schauen. „Der Kürbis ist nicht nur eine vielseitige Frucht, er ist auch extrem pflegeleicht“, erklärte sie uns. „Hier auf unserem Hof bauen wir verschiedene Sorten an, die sich besonders gut für den Verkauf und Verzehr eignen.“





Die Kürbisernte: Ein bunter Herbst auf dem Tzschoppe Bio Bauernhof
Kürbisse sind in der Region Oberlausitz ein wichtiger Bestandteil des saisonalen Anbaus. Auf dem Bio Bauernhof Tzschoppe werden sie bereits seit vielen Jahren kultiviert. Der Anbau der leuchtend orangefarbenen Früchte beginnt im Frühling, wenn die Samen in die Erde gesetzt werden. Über den Sommer hinweg wachsen die Kürbisse heran, bis sie im Herbst, rund um den September, ihre volle Reife erreicht haben. Die Ernte ist dann ein besonderes Highlight im landwirtschaftlichen Kalender.
Während unserer Zeit auf dem Hof durften wir miterleben, wie die Kürbisse sorgfältig von Hand geerntet und für den Verkauf vorbereitet werden. „Es ist eine Arbeit, die Geduld und Liebe zur Natur erfordert“, betonte Katharina. „Jeder Kürbis wird einzeln geerntet, geprüft und dann entweder direkt vermarktet oder für den späteren Verkauf gelagert.“
Doch Katharina und ihre Familie stehen bei dieser Aufgabe nicht allein. An diesem Tag waren auch Jugendliche des Bauernverbandes Oberlausitz vor Ort, die tatkräftig bei der Ernte mithalfen. Der Bauernverband organisiert regelmäßig Projekte, bei denen junge Menschen Einblicke in die Arbeit der landwirtschaftlichen Betriebe bekommen und gleichzeitig mithelfen können. „Es ist großartig, diese jungen Leute hier zu haben“, sagte Katharina lächelnd. „Sie bringen frischen Wind und Energie auf den Hof, und es ist schön zu sehen, wie interessiert sie an unserer Arbeit sind.“

Ein Besuch lohnt sich: Der Bio Bauernhof Tzschoppe in Groß-Krauscha
Unser Besuch auf dem Bio Bauernhof Tzschoppe hat uns einmal mehr gezeigt, wie wichtig es ist, regionale Landwirtschaft zu unterstützen und den Bezug zu unseren Lebensmitteln nicht zu verlieren. Katharina Menzel und ihre Familie haben es sich zur Aufgabe gemacht, Nachhaltigkeit und Regionalität zu fördern und dabei höchste Qualität zu liefern.
Wenn ihr also wissen wollt, wo eure Lebensmittel herkommen, solltet ihr dem Bio Bauernhof Tzschoppe einen Besuch abstatten. Hier erwartet euch nicht nur eine beeindruckende Vielfalt an Produkten, sondern auch die herzliche Gastfreundschaft einer Familie, die ihre Arbeit liebt und lebt.
Schaut vorbei und erlebt selbst, was echte regionale Landwirtschaft bedeutet – von der Kürbisernte bis zur Angus-Rinderzucht. Es lohnt sich!
Bio Bauernhof Tzschoppe
Dorfallee 58, 02829 Neißeaue
Anfahrt
Folgen: instagram.com/kathasbauernhof/
Der Bauernverband Oberlausitz: Engagement für die Landwirtschaft
Der Bauernverband Oberlausitz setzt sich seit vielen Jahren für die Förderung der Landwirtschaft in der Region ein. Ein besonderes Anliegen ist es, junge Menschen für diesen wichtigen Sektor zu begeistern und ihnen die Möglichkeit zu geben, aktiv mitzuwirken. Bei der Kürbisernte auf dem Bio Bauernhof Tzschoppe konnten wir einige der Jugendlichen kennenlernen, die von der Arbeit auf dem Hof begeistert waren.
„Es ist eine tolle Erfahrung, hier mitzuhelfen“, erzählte uns Anna, eine der Jugendlichen. „Man lernt so viel über die Landwirtschaft, und es ist schön zu wissen, dass die Arbeit, die wir hier leisten, einen echten Beitrag zur Nachhaltigkeit und zum Erhalt der regionalen Landwirtschaft leistet.“
Der Bauernverband unterstützt zudem zahlreiche Ausbildungsstätten, die jungen Menschen die Möglichkeit bieten, landwirtschaftliche Berufe zu erlernen. „Viele wissen gar nicht, wie vielfältig die Landwirtschaft ist“, erklärte uns Katharina. „Es geht nicht nur um Ackerbau und Viehzucht – es gibt so viele Bereiche, in denen man tätig sein kann, und die Arbeit ist unglaublich erfüllend.“
Mehr Informationen zum Bauernverband Oberlausitz:
Bauernverband Oberlausitz e.V.
Am Gut 8, 02708 Löbau OT Rosenhain
Telefon: 03585 / 4137555
www.bauernverband-ol.de
Bio und Regionalität: Mehr als nur ein Trend
Auf dem Bio Bauernhof Tzschoppe wird Nachhaltigkeit nicht nur als Modewort verwendet – es ist eine gelebte Philosophie. „Für uns ist es wichtig, dass die Menschen wissen, woher ihre Lebensmittel kommen“, erklärte Katharina. „Wir setzen auf Transparenz und möchten, dass unsere Kunden genau nachvollziehen können, wie unsere Produkte angebaut und verarbeitet werden.“
Neben Kürbissen baut die Familie Menzel auch Kartoffeln an, und ein weiterer Schwerpunkt des Hofes ist die Angus-Rinderzucht. Alle Produkte, die hier entstehen, werden nach den strengen Richtlinien des ökologischen Landbaus produziert. „Unsere Angus-Rinder sind zu 100% Bio. Sie leben das ganze Jahr über auf den Weiden und bekommen nur das beste Futter, das wir selbst auf unseren Feldern anbauen“, betonte Katharina stolz.
Diese Kombination aus regionalem Anbau, biologischer Produktion und direktem Verkauf macht den Bio Bauernhof Tzschoppe zu einem besonderen Ort, an dem Nachhaltigkeit und Regionalität auf authentische Weise gelebt werden. Wer Wert auf hochwertige, regionale Produkte legt, ist hier genau richtig.
Direkt vom Hof auf den Tisch: Transparenz und Qualität
Ein weiteres Highlight unseres Besuchs war der direkte Einblick in den Verkaufsprozess. Auf dem Bio Bauernhof Tzschoppe werden die meisten Produkte direkt ab Hof verkauft. Das bedeutet, dass die Kunden genau sehen können, wo ihre Lebensmittel herkommen und unter welchen Bedingungen sie produziert wurden. Diese Transparenz ist für viele Menschen heute wichtiger denn je. „Es gibt nichts Schöneres, als zu wissen, dass die Lebensmittel, die man isst, aus der Region kommen und unter fairen Bedingungen produziert wurden“, sagte Katharina.
Die Familie Menzel bietet ihre Produkte auf Wochenmärkten in der Region an und ermöglicht es den Kunden, direkt vor Ort auf dem Hof einzukaufen. „Wir haben viele Stammkunden, die unsere Produkte seit Jahren schätzen“, erzählte uns Katharina. „Für uns ist das die beste Bestätigung, dass wir auf dem richtigen Weg sind.“

Kürbis ernten: Wann und wie man es richtig macht
Der Herbst ist die Zeit der Kürbisernte. Diese leuchtend orangefarbenen, vielseitigen Früchte sind nicht nur eine Delikatesse in der Küche, sondern auch ein Symbol für die Herbstzeit. Wer jedoch das Beste aus seiner Kürbisernte herausholen möchte, muss einige wichtige Punkte beachten. In diesem Artikel erfährst Du, wann der richtige Zeitpunkt für die Ernte ist und wie Du Kürbisse richtig erntest, lagerst und nutzt.
Wann ist der richtige Zeitpunkt zum Ernten?
Kürbisse sind in der Regel ab Mitte bis Ende August erntereif. Die genaue Zeit hängt von der Sorte und den Wachstumsbedingungen ab. Ein guter Indikator für die Reife ist das Verfärben des Laubes zu einem gelben Ton und das Aufhören des Wachstums der Kürbisse. Sommerkürbisse wie Zucchini sollten frisch verwendet werden, da ihre Lagerfähigkeit begrenzt ist. Lagerkürbisse wie der Hokkaido können bei richtiger Lagerung bis zu einem Jahr haltbar sein.
Erkennungszeichen für reife Kürbisse:
- Farbentwicklung: Der Kürbis sollte seine charakteristische Farbe voll entwickelt haben. Ein Hokkaido beispielsweise strahlt in einem intensiven Orangerot.
- Härte der Schale: Die Schale sollte hart sein und sich nicht mit dem Fingernagel eindrücken lassen.
- Stielbeschaffenheit: Ein verholzter, bräunlich verfärbter Stiel ist ein Zeichen für Reife.
- Klang: Ein hohler Klang beim Klopfen auf den Kürbis kann ebenfalls ein Hinweis auf Reife sein, obwohl dies nicht bei allen Sorten zuverlässig ist.
Tipps für die erfolgreiche Kürbisernte
- Schneidetechnik: Verwende ein scharfes Messer, um den Kürbis mit einem etwa fünf Zentimeter langen Stück des Stiels abzuschneiden. Dies verhindert, dass Pilzkrankheiten über den Stiel in den Kürbis eindringen können.
- Unterlage: Um Feuchtigkeitsschäden zu vermeiden, lege Kürbisse, die auf der Erde liegen, auf Bretter oder Steine.
- Nachreifung: Lasse die Kürbisse nach der Ernte noch einige Tage an der Luft nachtrocknen, damit die Schale härter und haltbarer wird. Bei feuchtem Wetter sollten die Kürbisse in einen warmen, trockenen Raum gebracht und erst nach einigen Tagen kühler gelagert werden.
Wichtige Aspekte der Kürbislagerung
- Temperatur: Ideal sind kühle, frostfreie Räume mit Temperaturen von etwa 10 bis 15 Grad Celsius.
- Luftfeuchtigkeit: Eine zu hohe Luftfeuchtigkeit kann zu Schimmelbildung führen, daher sollte der Lagerraum gut belüftet sein.
- Unterlage: Um Schimmel und Fäulnis zu vermeiden, sollte der Lagerboden trocken und sauber sein.
Vorsicht vor bitteren Kürbissen
Insbesondere Zierkürbisse und nicht sortenreine Speisekürbis-Hybriden können Bitterstoffe enthalten, die Cucurbitacine genannt werden. Diese Stoffe sind giftig und können schwere gesundheitliche Probleme verursachen. Vermeide den Verzehr von Kürbissen, die bitter schmecken.



















