Schachmann-Pleinair 2025 in Königshain

Künstlerisches Gedenken an einen Lausitzer Universalgelehrten

Königshain. Fünf Tage lang wurde die Oberlausitz im Mai 2025 zum offenen Atelier. Vom 7. bis 11. Mai fand in Königshain und der umliegenden Region das Schachmann-Pleinair 2025 statt – ein internationales Kunstprojekt anlässlich des 300. Geburtstags von Carl Adolph Gottlob von Schachmann (1725–1789). Veranstaltet wurde das Pleinair vom Schlesisch-Oberlausitzer Museumsverbund gGmbH in Zusammenarbeit mit dem Dom Kultury Zgorzelec.

Wir begleiteten das Schachmann-Pleinair als Filmteam in Königshain und Umgebung. Das Programm brachte die Teilnehmenden unter anderem nach Görlitz, Zgorzelec, Herrnhut und Berthelsdorf und in die Königshainer Berge und verband diese Orte mit prägnanten Stationen wie Schachmanns Grab, dem Barockhaus in Görlitz sowie Schloss Berthelsdorf, dem historischen Wirkungsort von Graf Zinzendorf.

Deutsch und polnisches Schachmann-Pleinair

Deutsche und polnische Künstlerinnen und Künstler folgten dabei bewusst den historischen Spuren Schachmanns. Im Mittelpunkt standen nicht fertige Werke, sondern der Prozess: Beobachten, Skizzieren, Diskutieren – und das gemeinsame Nachdenken über eine Persönlichkeit, die Wissenschaft, Kunst und gesellschaftliches Engagement auf besondere Weise verband.

Das Programm führte die Teilnehmenden an zentrale Orte von Schachmanns Leben und Wirken. Stationen in Görlitz, Zgorzelec, Herrnhut und Berthelsdorf ermöglichten eine unmittelbare Annäherung an historische Schauplätze. Besuche am Grab Schachmanns auf dem Gottesacker in Herrnhut, im Barockhaus Görlitz mit Originalobjekten aus seinem Besitz sowie auf Schloss Berthelsdorf – dem Wirkungsort von Graf Nikolaus Ludwig von Zinzendorf – verbanden kunsthistorische Recherche mit persönlicher Erfahrung.

Grab Schachmanns auf dem Gottesacker in Herrnhut

Begleitet wurde das Pleinair von einem Filmteam, das die intensiven Arbeitstage dokumentierte. Entstanden ist ein atmosphärischer Film, der Eindrücke aus Gesprächen, Arbeitsphasen und Begegnungen einfängt und die Landschaft der Oberlausitz als stille, aber prägende Kulisse zeigt. Einen öffentlichen Höhepunkt bildete die Zwischenpräsentation im Schloss Königshain, bei der erste Arbeiten der Künstlerinnen und Künstler vorgestellt und diskutiert wurden.

Carl Adolph Gottlob von Schachmann war Numismatiker, Naturforscher, Mäzen und selbst künstlerisch tätig. Seine umfassende Bildung erwarb er unter anderem an den Universitäten Leipzig, Erfurt und Tübingen. Er pflegte weitreichende wissenschaftliche Kontakte, engagierte sich sozial und war eng mit der Herrnhuter Brüdergemeine verbunden. Als Freund und Wegbegleiter Zinzendorfs prägte er die geistige Landschaft der Region nachhaltig.

Die Ergebnisse des Pleinairs werden in mehreren Formaten sichtbar gemacht. Ab dem 20. Februar sind die während des Projekts entstandenen Arbeiten im Dom Kultury Zgorzelec zu sehen. Ergänzend dazu wurden eine begleitende Broschüre veröffentlicht sowie der Dokumentarfilm online zugänglich gemacht.

Das Schachmann-Pleinair 2025 ein künstlerisches Projekt, als grenzüberschreitender Dialog zwischen Geschichte und Gegenwart – und als zeitgemäße Annäherung an einen Lausitzer Universalgelehrten, dessen Denken bis heute nachwirkt.

Das Schachmann-Pleinair 2025 war weit mehr als eine Würdigung einer herausragenden Persönlichkeit der Oberlausitzer Geschichte. Es stand zugleich für gelebte, zeitgemäße Kulturarbeit über Grenzen hinweg. Das Projekt wurde im Rahmen des Interreg-Programms zur grenzüberschreitenden Zusammenarbeit realisiert und durch den Freundeskreis für Heimatpflege im Landkreis Görlitz unterstützt. Zu den Förderern zählt zudem der Förderverein Schlesisch-Oberlausitzer Museumsverbund e. V.. Eine Kofinanzierung erfolgte durch die Europäische Union im Rahmen des Kleinprojektfonds Polen–Sachsen 2021–2027.

Der Schlesisch-Oberlausitzer Museumsverbund gGmbH und seine Partner danken allen Beteiligten und Unterstützenden für ihr Engagement. Gemeinsam wurde ein Projekt ermöglicht, das Kunst, Geschichte und deutsch-polnische Freundschaft auf eindrucksvolle Weise miteinander verbunden hat – und Raum für Austausch, Inspiration und neue Perspektiven geschaffen hat.

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Künstlerisches Gedenken an einen Lausitzer Universalgelehrten

Königshain. Fünf Tage lang wurde die Oberlausitz im Mai 2025 zum offenen Atelier. Vom 7. bis 11. Mai fand in Königshain und der umliegenden Region das Schachmann-Pleinair 2025 statt – ein internationales Kunstprojekt anlässlich des 300. Geburtstags von Carl Adolph Gottlob von Schachmann (1725–1789). Veranstaltet wurde das Pleinair vom Schlesisch-Oberlausitzer Museumsverbund gGmbH in Zusammenarbeit mit dem Dom Kultury Zgorzelec.

Wir begleiteten das Schachmann-Pleinair als Filmteam in Königshain und Umgebung. Das Programm brachte die Teilnehmenden unter anderem nach Görlitz, Zgorzelec, Herrnhut und Berthelsdorf und in die Königshainer Berge und verband diese Orte mit prägnanten Stationen wie Schachmanns Grab, dem Barockhaus in Görlitz sowie Schloss Berthelsdorf, dem historischen Wirkungsort von Graf Zinzendorf.

Deutsch und polnisches Schachmann-Pleinair

Deutsche und polnische Künstlerinnen und Künstler folgten dabei bewusst den historischen Spuren Schachmanns. Im Mittelpunkt standen nicht fertige Werke, sondern der Prozess: Beobachten, Skizzieren, Diskutieren – und das gemeinsame Nachdenken über eine Persönlichkeit, die Wissenschaft, Kunst und gesellschaftliches Engagement auf besondere Weise verband.

Das Programm führte die Teilnehmenden an zentrale Orte von Schachmanns Leben und Wirken. Stationen in Görlitz, Zgorzelec, Herrnhut und Berthelsdorf ermöglichten eine unmittelbare Annäherung an historische Schauplätze. Besuche am Grab Schachmanns auf dem Gottesacker in Herrnhut, im Barockhaus Görlitz mit Originalobjekten aus seinem Besitz sowie auf Schloss Berthelsdorf – dem Wirkungsort von Graf Nikolaus Ludwig von Zinzendorf – verbanden kunsthistorische Recherche mit persönlicher Erfahrung.

Grab Schachmanns auf dem Gottesacker in Herrnhut

Begleitet wurde das Pleinair von einem Filmteam, das die intensiven Arbeitstage dokumentierte. Entstanden ist ein atmosphärischer Film, der Eindrücke aus Gesprächen, Arbeitsphasen und Begegnungen einfängt und die Landschaft der Oberlausitz als stille, aber prägende Kulisse zeigt. Einen öffentlichen Höhepunkt bildete die Zwischenpräsentation im Schloss Königshain, bei der erste Arbeiten der Künstlerinnen und Künstler vorgestellt und diskutiert wurden.

Carl Adolph Gottlob von Schachmann war Numismatiker, Naturforscher, Mäzen und selbst künstlerisch tätig. Seine umfassende Bildung erwarb er unter anderem an den Universitäten Leipzig, Erfurt und Tübingen. Er pflegte weitreichende wissenschaftliche Kontakte, engagierte sich sozial und war eng mit der Herrnhuter Brüdergemeine verbunden. Als Freund und Wegbegleiter Zinzendorfs prägte er die geistige Landschaft der Region nachhaltig.

Die Ergebnisse des Pleinairs werden in mehreren Formaten sichtbar gemacht. Ab dem 20. Februar sind die während des Projekts entstandenen Arbeiten im Dom Kultury Zgorzelec zu sehen. Ergänzend dazu wurden eine begleitende Broschüre veröffentlicht sowie der Dokumentarfilm online zugänglich gemacht.

Das Schachmann-Pleinair 2025 ein künstlerisches Projekt, als grenzüberschreitender Dialog zwischen Geschichte und Gegenwart – und als zeitgemäße Annäherung an einen Lausitzer Universalgelehrten, dessen Denken bis heute nachwirkt.

Das Schachmann-Pleinair 2025 war weit mehr als eine Würdigung einer herausragenden Persönlichkeit der Oberlausitzer Geschichte. Es stand zugleich für gelebte, zeitgemäße Kulturarbeit über Grenzen hinweg. Das Projekt wurde im Rahmen des Interreg-Programms zur grenzüberschreitenden Zusammenarbeit realisiert und durch den Freundeskreis für Heimatpflege im Landkreis Görlitz unterstützt. Zu den Förderern zählt zudem der Förderverein Schlesisch-Oberlausitzer Museumsverbund e. V.. Eine Kofinanzierung erfolgte durch die Europäische Union im Rahmen des Kleinprojektfonds Polen–Sachsen 2021–2027.

Der Schlesisch-Oberlausitzer Museumsverbund gGmbH und seine Partner danken allen Beteiligten und Unterstützenden für ihr Engagement. Gemeinsam wurde ein Projekt ermöglicht, das Kunst, Geschichte und deutsch-polnische Freundschaft auf eindrucksvolle Weise miteinander verbunden hat – und Raum für Austausch, Inspiration und neue Perspektiven geschaffen hat.

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