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Die Schwebebahn in Dresden erleben – Familienausflug mit Höhenblick

Schwebebahn blick auf Dresden und das blaue wunder

Die Fahrt dauert nicht lange; und doch ist sie ein Erlebnis: Die Schwebebahn in Dresden ist ein technisches Denkmal und bei Bewohnern der Stadt und Touristen gleichermaßen beliebt. Kein Wunder, denn sie lässt euch den Elbhang auf einzigartige Weise hinauffahren. Von Oberloschwitz aus habt ihr einen großartigen Blick auf die Loschwitzer Brücke. Und es gibt noch viel mehr zu entdecken. Wir haben für Euch einen Familienausflug mit der Dresdner Schwebebahn unternommen und zeigen Euch was es dabei zu erleben gibt:

ausblick aus der Schwebebahn in Dresden
Schwebebahn Ausblick auf Dresden Foto: S.Wernicke

Die Schwebebahn in Dresden im Überblick

Die Talstation der Schwebebahn findet ihr am gut erreichbaren Körnerplatz – im Herzen des belebten Stadtteils Loschwitz. Zu diesem gelangt ihr unter anderem mit den Buslinien 61 und 63, aber auch mit der Straßenbahn-Linie 6 oder 12. Kommt ihr mit der Bahn an, steigt Haltestelle „Schillerplatz“ aus und lauft am besten über die Loschwitzer Brücke, eher bekannt als Blaues Wunder, zum Körnerplatz.

Parkplätze gibt es in der Nähe nur wenige. Am sinnvollsten ist der Parkplatz auf der Fidelio-F.-Finke-Straße hinter der Alten Feuerwache Loschwitz. Alternativ empfiehlt sich das Parkhaus am Schillerplatz und ein kleiner Fußweg zum Körnerplatz.

Wo:
Schwebebahn Dresden
Pillnitzer Landstraße 5
01326 Dresden
Kontakt: 0351 8571011
Webseite
Anfahrt

Preise
Berg- oder Talfahrt: 4 Euro
Familie 2 Erwachsene bis maximal 4 Kinder: 10 Euro
Berg- und Talfahrt (am selben Tag): 6 Euro pro Person / 15 Euro Familie
Ermäßigung und Preisvorteile Kundenkarte, Abo-Karten, Wochenkarten vorhanden
Keine kostenlose Fahrt mit Deutschlandticket

Das Besondere an der Schwebebahn Dresden

Eröffnung1901
TypEinschienen-Hängebahn
Längeca. 274 Meter
Höheca. 84 Meter über dem Elbtal
Fahrtzeitca. 4 Minuten
Stationen2 (Loschwitz und Oberloschwitz)
BesonderheitÄlteste Schwebebahn der Welt
BetreiberDresdner Verkehrsbetriebe AG
Geschwindigkeitca. 2,5 m/s
Passagierkapazitätca. 40 Personen pro Wagen
Schwebebahn kabine in Dresden
Schwebebahn Kabine Foto: S.Wernicke

Die 1901 erstmals in Betrieb genommene Schwebebahn steht bereits seit 1975 unter Denkmalschutz. Das verwundert wenig, denn sie ist die älteste und einzige bis heute noch in Betrieb befindliche Bergschwebebahn dieser Bauart. An einer Schiene hängen die zwei Wagen, die durch ein Zugseil nach oben oder unten gezogen werden. In der Bergstation befindet sich die dafür nötige Fördermaschine. Das war bis 1909 eine Dampfmaschine, mittlerweile kommt ein zeitgemäßer Gleichstrommotor zum Einsatz.

Diese weltweit einzigartige Bahn fährt mittlerweile komplett automatisch auf der 273 Meter langen Strecke. Währenddessen wird ein Höhenunterschied von über 84 Metern überwunden. Und das dauert rund 4,5 Minuten.

Oben angekommen, erwartet euch ein grandioser Ausblick, der nicht ohne Grund „Schöne Aussicht“ genannt wird. Dort schaut ihr auf das Dresdner Elbtal und das Blaue Wunder. Einfach klasse!

Das könnt ihr bei der Schwebebahn Dresden erleben:

  • Ausstellung: Täglich während der Betriebszeiten könnt ihr kostenfrei die Technikausstellung anschauen. Das kleine Museum befindet sich im Maschinenhaus in der Bergstation.
  • Aussichtsplattform: Den Turm auf der Bergstation könnt ihr „besteigen“. Von dort aus ist der Blick über Dresden noch imposanter. Der Turm ist bis 45 Minuten vor der letzten Fahrt geöffnet.
  • Café Schwebebahn: Ein Käffchen trinken und ein Stück Kuchen essen mit Blick auf Elbe und andere Sehenswürdigkeiten? Das Café Schwebebahn befindet sich direkt an der Bergstation und ist in der Regel bei gutem Wetter geöffnet.
Schwebebahn in Dresden mit kind

Tour-Tipp: Von der Schwebebahn zur Standseilbahn

Eine weitere und etwas ältere Bergbahn befindet sich ganz in der Nähe: die Standseilbahn. Die verbindet Loschwitz mit dem noblen, sehenswerten Stadtteil Weißer Hirsch. Für Abenteuerlustige empfehlen wir die Geocaching-Tour der Dresdener Verkehrsbetriebe. Denn diese Wanderung verbindet beide Bahnen miteinander: Fahrt mit der Schwebebahn „nach oben“, besucht Sehenswürdigkeiten in Loschwitz und fahrt nach rund drei Kilometern wieder mit der Standseilbahn zum Körnerplatz.

Die Geocaching-Tour setzt ein GPS-Gerät oder eine Geocaching-App auf dem Smartphone voraus und bietet zudem noch allerlei Rätsel. Wem das zu anstrengend ist, der folgt nur dem Weg und gelangt so zu historischen Orten und kommt an prächtigen Wohnhäusern und Villen vorbei.

Download  Geocaching-Tour als PDF

Die Geocaching-Tour, aber auch „nur“ der Besuch der Schwebebahn lässt sich übrigens hervorragend mit einem Tagesticket für den Hop-On/Hop-Off-Bus verbinden – siehe Stadtrundfahrten in Dresden buchen. Denn dieser bringt euch beispielsweise von der Innenstadt direkt zum Körnerplatz. Von dort aus geht’s auf Wunsch wieder zurück zum Ausgangsort oder zu anderen Sehenswürdigkeiten.

Wenn sich die eigenen Kids austoben möchten: Rund 5 Minuten von der Schwerbebahn entfernt befindet sich am Sierksplatz ein hübscher, schattiger Spielplatz für Kids bis ungefähr 7 Jahren.

Persönliche Empfehlung: Flanieren am Körnerplatz

Nach einer Fahrt mit der Schwebebahn solltet ihr noch nicht die Heimreise antreten. Denn trotz des gerade am Nachmittag großen Verkehrsaufkommens lohnt es sich, den Körnerplatz näher unter die Lupe zu nehmen. Und hier oder da einzukehren…

  • Biergarten und Restaurant Elbegarten: Am Fuße der Elbe gelegen, lädt in Sommermonaten der Elbegarten dazu ein, im Liegestuhl einen entspannten Nachmittag oder Abend zu verbringen. Ein Spielplatz für die Kinder gibt’s auch.
Schwebebahn arabusta
  • Arabusta: Den besten Kaffee am Körnerplatz bekommt ihr im Arabusta, das in einem angenehmen italienischen Stil gehalten ist.
  • Weinbar „Kleine Freuden“: Gegenüber dem Arabusta wartet eine Bar mit allerlei Weinen und Speisen auf Gäste.
kaffe trinken
  • Kaffee Wippler: Tolle Kuchen und Torten, sogar glutenfreie, bietet das Kaffee Wippler. Das eignet sich gut bei schlechtem Wetter.
  • Alte Feuerwache Loschwitz: Hier finden häufig Veranstaltungen statt und locken Ausstellungen zum spontanen Vorbeischauen.
  • Clara Kulturkneipe: Weincafé, Restaurant, Kneipe – die Clara ist irgendwie alles. Und immer einen Besuch wert.
  • Sudhäuschen: Nur freitags geöffnet. Doch es lohnt sich, am Abend ein lokales „Feierabendbier“ dort zu trinken. Kommt mit Einheimischen ins Gespräch oder lauscht spontan auftretenden Singer-Songwritern.
  • Eisgarten Loschwitz: Klein, aber fein. Kaffeespezialitäten, Eisbecher und Snacks zum Mitnehmen bietet der Eisgarten an. Aber auch einige Plätze in einer Seitenstraße laden zum Verweilen und Glotzen ein.
  • Schillerhäuschen: Das kleinste Museum Dresdens erinnert an Friedrich Schiller, der in einem Gartenhäuschen in Loschwitz unter anderem die Ode „An die Freude“ vollendete.
  • Kleine Lädchen, darunter ein Antiquariat oder einen Lampenladen, finden sich ebenfalls am Körnerplatz.

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