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Menschen. Arbeit. Leben.

NAH DRAN: Bei der mobilen Polizeiwache beim Altstadtfest Görlitz

Wo Tausende Menschen auf dem Altstadtfest Görlitz feiern, ist die Polizei mittendrin. Ostsachsen.de hat die mobile Polizeiwache besucht und mit Bürgerpolizistin Maria Hammer über ihre Arbeit, typische Anliegen der Besucher und einen wichtigen Tipp für Familien gesprochen.

Musik, volle Plätze und zahlreiche Besucher: Während des Altstadtfestes herrscht in der Görlitzer Innenstadt viel Betrieb. Damit haben auch die Einsatzkräfte der Polizei alle Hände voll zu tun. Die mobile Polizeiwache ist dabei eine gut sichtbare Anlaufstelle direkt im Festgebiet.

Für unser Format NAH DRAN haben wir Maria Hammer, Bürgerpolizistin der Stadt Görlitz, an ihrem Arbeitsplatz auf dem Altstadtfest besucht.

Ansprechpartner mitten im Festgeschehen

Die mobile Polizeiwache verkürzt die Wege. Wer eine Frage hat, Hilfe benötigt oder eine Beobachtung melden möchte, findet die Polizei unmittelbar im Veranstaltungsgelände. Nicht jedes Anliegen ist dabei automatisch ein schwerwiegender Vorfall. Auch Fragen von Touristen, Orientierungshilfe und die Suche nach vermissten Angehörigen können die Einsatzkräfte beschäftigen.

Gerade die persönliche Ansprechbarkeit ist ein wichtiger Teil der Arbeit. Bürgerpolizisten sind feste Ansprechpartner für die Menschen in ihrem Zuständigkeitsbereich und sollen den direkten Kontakt zwischen Bevölkerung und Polizei ermöglichen. Informationen zu den Bürgerpolizisten in Görlitz stellt das Polizeirevier Görlitz bereit.

Im Gespräch wollten wir deshalb wissen: Bei welchen Situationen wird die Bürgerpolizei während des Altstadtfestes besonders häufig angesprochen?

Was tun, wenn ein Kind im Gedränge verloren geht?

Für Familien ist das Altstadtfest ein Erlebnis – volle Straßen und große Menschenmengen können aber schnell unübersichtlich werden. Besonders wichtig ist deshalb, bereits vor dem Fest mit den Kindern zu besprechen, was sie tun sollen, wenn sie ihre Eltern plötzlich nicht mehr sehen.

Eltern können gemeinsam mit ihrem Kind einen gut erkennbaren Treffpunkt vereinbaren. Kinder sollten außerdem wissen, dass sie sich an uniformierte Polizeibeamte oder andere deutlich erkennbare Einsatzkräfte wenden können.

Eine einfache zusätzliche Hilfe sind die kostenlosen Kinderarmbänder. Darauf kann eine Telefonnummer der Eltern notiert werden, ohne dass das Kind seine persönlichen Daten laut nennen muss. Wird ein Kind im Festtrubel aufgegriffen, können die Eltern dadurch schneller erreicht werden.

Diese kleinen Armbänder kennen noch längst nicht alle Familien. Dabei sind sie unkompliziert und können im entscheidenden Moment wertvolle Zeit sparen.

Polizeiarbeit bedeutet auch Prävention

Der Besuch an der mobilen Polizeiwache zeigt: Polizeiarbeit auf einem großen Stadtfest beginnt nicht erst dann, wenn etwas passiert. Gespräche, sichtbare Präsenz und praktische Hinweise gehören ebenfalls dazu.

Für Besucher bedeutet das: Wer unsicher ist oder Hilfe benötigt, sollte die Einsatzkräfte direkt ansprechen. Für Eltern lohnt es sich, schon vor dem Festbesuch einen Treffpunkt festzulegen und die Telefonnummer auf einem Kinderarmband zu hinterlassen.

Das Gespräch im Video

Was Maria Hammer über ihre Aufgaben beim Altstadtfest berichtet und welche Hinweise sie Eltern gibt, zeigen wir in unserer neuen Folge von NAH DRAN.

Der Beitrag und das Video entstanden in Zusammenarbeit mit der Polizeidirektion Görlitz.

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