Wir waren mittendrin – mit Kamera, Mikrofon und offenen Augen.
Der 20. Europamarathon am 15. Juni 2025 in Görlitz und Zgorzelec zeigte eindrucksvoll, was Sport bewegen kann. Über 2.700 Läuferinnen und Läufer aus verschiedenen Nationen waren dabei – so viele wie nie zuvor. Die Strecke führte durch zwei Länder, durch Görlitz und Zgorzelec, vorbei an jubelnden Menschen, historischen Fassaden und Begegnungen, die im Gedächtnis bleiben. Detlef Lübeck, langjähriger Organisator, betonte: „In diesem Jahr kam es zu Rekord-Besucherzahlen von den wir nicht geträumt hätten das das jetzt schon passiert.“
Seit 2004 organisiert der Europamarathon Görlitz-Zgorzelec e.V. nach einer Idee von Rolf Weidle mit großem ehrenamtlichem Engagement das grenzüberschreitende Laufevent, das Jahr für Jahr tausende Teilnehmerinnen und Teilnehmer begeistert. Zum 20-jährigen Jubiläum stehen nicht nur die sportlichen Leistungen im Mittelpunkt, sondern vor allem die Menschen, die diesen Marathon mit viel Herz, Zeit und Überzeugung möglich machen – darunter Detlef Lübeck, Jörg Fiedler, Andreas Heinrich sowie der Vereinsvorsitzende Hardy Kliese, unterstützt von zahlreichen weiteren Helfer:innen und langjährigen Sponsoren.
Wir von foerster.digital haben den Europamarathon e.V. und ostsachsen.de einen Tag lang medial begleitet und dabei authentische Einblicke hinter die Kulissen eingefangen. Entstanden sind bewegende Interviews und Bilder – u. a. mit Görlitz’ Oberbürgermeister Octavian Ursu und Ines Hofmann vom Klinikum Görlitz –, die zeigen, wie viel Leidenschaft, Organisation und Gemeinschaftsgeist in diesem besonderen Event stecken.
Unsere 100 schönsten Fotos und Emotionen
Unsere Fotos zeigen nicht nur das Rennen, sondern vor allem die Menschen dahinter – voller Einsatz, Freude, Erschöpfung und Stolz. Klick dich durch unsere Galerie und erlebe den Europamarathon noch einmal aus einer ganz besonderen Perspektive.




































































































Start auf dem Elisabethplatz – Gänsehaut garantiert
Die Startaufstellung auf dem Elisabethplatz war geprägt von Anspannung, Vorfreude und dem Gefühl, Teil von etwas Großem zu sein. Hier versammelten sich Menschen unterschiedlichster Herkunft mit einem gemeinsamen Ziel: Laufen für sich, für andere und für die europäische Idee. Von der Altstadt aus führte die Strecke direkt über die Neiße nach Zgorzelec – zwei Länder, zwei Städte, ein Lauf.
Ob 5 km, 10 km, Halbmarathon oder die volle Marathondistanz – für jeden war etwas dabei. Die Strecke bot eine eindrucksvolle Kulisse: durch das historische Görlitz, über die Brücke nach Zgorzelec und zurück. Musikgruppen, Trommler und applaudierende Menschen sorgten entlang der gesamten Route für Motivation und gute Laune.
Max Fotoeindrücke
Auch unser Freund und Fotograf Maximilian Brandt war mit der Kamera unterwegs und hat den Europamarathon aus seiner ganz eigenen Perspektive festgehalten. Mit seinem Gespür für besondere Momente und Emotionen ist ihm eine eindrucksvolle Bildserie gelungen, die das Event nicht nur dokumentiert, sondern spürbar macht – nah, authentisch und voller Energie. Seine Fotos ergänzen unseren Rückblick um viele bewegende Blickwinkel und machen deutlich: Der Europamarathon ist mehr als ein Lauf – er ist ein Erlebnis.









Was dieses Event besonders machte
Es war nicht nur die sportliche Leistung, die beeindruckte – es waren die kleinen Momente, die diesen Tag so besonders machten. Etwa als Landrat Stephan Meyer kurzerhand als Begleitläufer für den blinden Dariusz Ziniewicz einsprang. Oder die Szene im Ziel, als ein sichtlich erschöpfter Teilnehmer seinem Kind in die Arme fiel. Oder der Applaus für die ganz jungen Starterinnen und Starter beim Bambinilauf.
Stimmen, die berührten
In unseren Interviews wurde klar: Der Europamarathon ist längst mehr als ein lokales Sportevent. Viele Läuferinnen und Läufer kommen jedes Jahr wieder, manche reisen von weit her an. Sponsoren wie die AOK PLUS oder die Sparkasse zeigten sich begeistert vom großen Engagement – auch seitens der ehrenamtlichen Helfer, die hinter dem Erfolg stehen.
Ein Marathon mit Haltung
Besonders hervorzuheben ist das soziale und ökologische Engagement des Events. Ein Teil der Startgebühren ging erneut an gemeinnützige Projekte in der Region – in diesem Jahr zugunsten eines Kinderhospiz-Projekts. Zudem wurde auf umweltfreundliche Mehrwegbecher, digitale Startunterlagen und nachhaltige Mobilität gesetzt. Die Veranstalter setzen damit ein deutliches Zeichen: Sport und Verantwortung gehören zusammen.
Nach dem Zieleinlauf blieb niemand lange allein. Es wurde gratuliert, gejubelt, fotografiert. Rund um das Ziel auf dem Obermarkt gab es Stände mit regionaler Verpflegung, Gespräche über Bestzeiten und persönliche Erfolge. Das Jubiläum war spürbar – in der Inszenierung ebenso wie in den Herzen der Teilnehmenden.
Der Europamarathon hat sich in den letzten 20 Jahren von einer regionalen Idee zu einem grenzübergreifenden Symbol entwickelt. In Zeiten, in denen Grenzen vielerorts wieder dichter werden, ist es umso wichtiger, dass solche Veranstaltungen ein Zeichen setzen – für Miteinander, Offenheit und Verständigung.

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