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Die Dresdner Altstadt entdecken

Dresden ist für seine wunderschöne historische Altstadt bekannt. Hier befinden sich zahlreiche imposante Bauwerke aus der Zeit des Barock, der Renaissance sowie aus dem 19. Jahrhundert. Zwischen Neu- und Altmarkt führt ein Netz aus kleinen Gassen durch die Altstadt. Zu den Highlights gehören ein Besuch der Frauenkirche, ein Spaziergang durch den Dresdner Zwinger, ein Abstecher ins Grüne Gewölbe sowie eine Führung durch die zauberhafte Semperoper. In der Dresdner Altstadt gibt es für Besucher viel zu entdecken.

Ein Tagestrip nach Dresden

Wer nur einen Tag zur Verfügung hat, findet in der Altstadt zahlreiche Sehenswürdigkeiten, großartige Cafés und Restaurants, spannende Museen, gemütliche Parks und atemberaubende Aussichten. Interessieren sich Besucher für die Historie der Stadt und möchten mehr über die zahlreichen Bauwerke wissen, empfiehlt sich die Teilnahme an einer Stadtführung. Hier schlendern Gäste in kleinen Gruppen durch die antiken Straßen Dresdens. Ein Führer berichtet über das Leben der Wettiner und die bewegte Geschichte der Stadt. Viele der berühmten Bauwerke fielen 1945 einem Luftangriff zum Opfer. Sie wurden liebevoll restauriert und stehen heute neugierigen Besuchern offen. Berühmtestes Beispiel ist die Dresdner Frauenkirche, die seit ihrem Wiederaufbau weltweit bekannt ist als Wahrzeichen von Frieden und Toleranz. Am Abend ist eine Tour mit dem Nachtwächter eine schöne Alternative zu den täglichen Führungen. Die glanzvollen Lichter der Stadt verleihen Dresden ein ganz besonderes Ambiente.

Die Dresdner Altstadt auf eigene Faust erkunden

Der Dresdner Zwinger ist ein idealer Ausgangspunkt. Das barocke Gebäudeensemble gehört zu den pompösesten Bauwerken der Stadt. Erbaut unter der Regentschaft von August dem Starken schmücken den einstigen Repräsentationsort reich verzierte Pavillons, Tore und Galerien. Bezaubernd ist die weitläufige Gartenanlage im Innenhof mit verschiedenen Springbrunnen. Wunderschön ist das Nymphenbad. Die opulente barocke Brunnenanlage versteckt sich im hinteren Bereich des Französischen Pavillons, zu dem Besucher über die Arkaden gelangen. Im Zwinger befinden sich drei Museen:

  • der Mathematisch-Physikalische Salon,
  • die Porzellansammlung sowie
  • die Gemäldegalerie Alte Meister.
Dresdner Zwinger
Copyright: venemama, Bigstock, Dresdner Zwinger

Vom Zwinger aus führt der Weg zur unweit entfernten Semperoper. Hier findet alljährlich der berühmte Semperopernball statt. Der Theaterplatz befindet sich in unmittelbarer Nähe zur Elbe. Das imposante Operngebäude bietet zahlreiche Führungen zu verschiedenen Themen an. Hier erfahren Teilnehmer mehr über die Historie des Hauses. Sie bewundern dessen herausragende Architektur. Der Weg von der Semperoper führt Besucher weiter zum Residenzschloss. Diese beherbergt das Neue Grüne Gewölbe und das Historische Grüne Gewölbe. Letzteres ist die Schatzkammer von August dem Starken. Die verschiedenen Raumbezeichnungen zeugen von den wertvollen Ausstellungsstücken.  Auf die Besucher warten das Bernsteinkabinett, das Elfenbeinzimmer, das Weißsilberzimmer, das Silbervergoldete Zimmer und das Juwelenzimmer. Berühmt ist der Preziosensaal. In dem Spiegelsaal befinden sich vergoldeten Gefäße mit Edelsteinen und Bergkristallen. Bekanntestes Ausstellungsstück ist der „Mohr mit Smaragdstufe“.

Ebenfalls sehenswert ist die Kathedrale St. Trinitatis, die Hofkirche des Residenzschlosses. Der Stallhof ist ein Teil des Schlosses. An dessen Außenseite befindet sich der berühmte Fürstenzug. Das riesige Gemälde besteht aus über 24.000 Meißner Porzellanfliesen. Es zeigt die Geschichte der Wettiner, dargestellt als überdimensionaler Reiterzug. Vom Fürstenzug aus führt der Weg zur bedeutendsten Sehenswürdigkeit Dresdens: die Frauenkirche am Neumarkt.

Die Frauenkirche fiel im Zweiten Weltkrieg einem Luftanschlag zum Opfer. Lange Zeit fanden die Ruinen keine Beachtung, bis die Kirche nach der Wiedervereinigung Deutschlands wiederaufgebaut wurde. Heute erinnern die dunklen Steine der Fassade an die Überreste des ursprünglichen Gotteshauses. Der Innenraum beeindruckt durch die herrlichen Deckengemälde. Die Kuppel ist ein weiteres Highlight. Der kostenpflichtige Aufstieg lohnt sich aufgrund der herrlichen Aussicht auf die Dresdner Innenstadt. Auf dem Neumarkt finden hungrige Gäste viele großartige Lokale für eine kleine Auszeit.

Ein Spaziergang durch den Brühlschen Garten zur Brühlschen Terrasse bildet einen schönen Abschluss für die Erkundung der Altstadt. Von hier aus bietet sich ein imposanter Blick auf die Elbwiesen und die nahe liegende Dresdner Neustadt auf der anderen Seite des Flusses. Ein Spaziergang am Ufer rundet einen perfekten Tagesausflug ab. Von hier aus gibt es die Möglichkeit, mit einem Dampfer die Stadt vom Wasser aus zu erkunden. Auf der anderen Seite des Flusses bietet sich Reisenden der bedeutende Canaletto-Blick. Etwas unterhalb der Augustusbrücke malte Canaletto im 18. Jahrhundert das berühmte Gemälde mit der Stadtsilhouette, die Frauenkirche, das Residenzschloss, Hofkirche und Augustusbrücke vereinte.

Von der Altstadt in die Neustadt

Sind die Füße nach einer langen Erkundung der Altstadt noch nicht müde, lohnt ein Ausflug in die nahe gelegene Neustadt. Von der Brühlschen Terrasse aus gelangen Besucher zur Augustusbrücke, die dorthin führt. Hier begegnen Reisende dem berühmten Goldenen Reiter, einer Statue, die August dem Starken gedenkt. Über die Hauptstraße gelangen Gäste direkt ins quirlige Szeneviertel der Stadt. Mit seinen ausgefallenen Läden, Boutiquen, Galerien, Bars und Kneipen ist das Viertel ein spannendes Gegenstück zur barocken Altstadt.

Links zur Dresdner Altstadt

Anfahrt in die Dresdner Altstadt