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Ausflugsziel » Burg und Kloster Oybin

In Oybin treffen Sie auf ein Kleinod der europäischen Geschichte und genießen ein einzigartiges Ensemble aus Natur und Architektur. In der Burg und im Kloster Oybin treffen Romantik auf Gotik. Lassen Sie sich mit auf eine Zeitreise in eine längst vergessene Zeit nehmen und lernen Sie die Region von einer neuen Seite kennen.und das Kaiserhaus, der Bergfriedhof und das Burgrestaurant. Am höchsten Punkt auf dem Berg befindet sich die Camera obscura. Im Inneren der Burgkirche sind regelmäßig sehenswerte Malereien zu bestaunen.

Burg Oybin

Burg Oybin Eingang, pmwtastro, pixabay

So gelangt Ihr auf die Burg Oybin

Ausgehend von der Ortsmitte Oybin gelangen Sie über den Aufstieg hin zum Plateau des Berges. Sie brauchen nicht mehr als 15 Minuten, um auf die Burg zu kommen. Eine Alternative führt Sie durch die Ritterschlucht. Das ist ein schmaler Felseneinschnitt. Darüber hinaus fährt alle 30 Minuten der Oybiner Gebirgsexpress auf die Burg. Es handelt sich um eine straßengebundene Touristenbahn, mit der viele Besucher jedes Jahr zur Burganlage gelangen. Oben angekommen haben Sie die Gelegenheit, auf einem Rundwanderweg um das Gipfelplateau zu laufen, um sich das Gebäude von außen anzusehen.

Der Berg Oybin und seine Burganlage

Oybin – das ist ein 514 m hoher Berg, der sich im Zittauer Gebirge befindet. Er liegt oberhalb des gleichnamigen Ortes Oybin und befindet sich im Südosten von Sachsen. Direkt auf diesem Berg befindet sich die Burg Oybin, die einst im Besitz von Kaiser Karl IV war. Er ließ die Burg als seinen Alterssitze umbauen und gründete 1369 das Kloster der Cölestiner. Es handelt sich bei der Burganlage um eine Höhenburg, die den gesamten Gipfelbereich einnimmt. Neben der eigentlichen Burg befinden sich dort die Klosterruine

Burg Kloster Oybin

Burg Kloster Oybin Copyright: Nadege, bigstockphoto

Aufwändige Restaurierung der heutigen Kloster und Burganlage

1829 nahmen sich die Einheimischen ein Herz und beräumten die Klosterruine von jahrelangem Schutt. 1877 erfolgte eine umfassende Sanierung des Kaiserhauses, sodass 1883 auf dem Berg ein Museum im Wohnturm eröffnet wurde. Hugo Rathgens und Kornelius Gurlitt haben sich in ihren Studien Anfang des 19. Jahrhunderts intensiv mit den Ruinen und der Burg auseinandergesetzt.

Mit dem zweiten Weltkrieg kam es zu einer Zerstörung des gesamten Inventars. Hermann Knoblauch konnte in diesem Zusammenhang das nahezu zerstörte Fastentuch aus dem Jahr 1472 retten. Die folgenden Jahrzehnte waren gezeichnet durch den Wettlauf gegen den witterungsbedingten Verfall. Immer wieder investierte man in notdürftige Sanierungsarbeiten, die abgebrochen wurden.

1972-73 richteten Freiwillige in der Klosterkirche einen Konzertsaal an der freien Luft ein, um dort regelmäßig Konzerte abzuhalten und wieder neue Gäste in die Klostermauern zu locken. Erst 1993 durch den Erbbaurechtsvertrag der Stadt Zittau übernahm die Gemeinde Oybin ihr Kloster und ihre Burg. 2001 eröffnete ein Museumsraum, um dort Öfen und Heizungen aus dem Mittelalter auszustellen. Es folgte 2002 eine weitere Ausstellung zu den Habsburgern und dem Kloster Oybin.

Nach drei Jahren Sanierung ist es möglich, die Ruine der Klosterkirche wieder für Theaterstücke und Konzerte zur Verfügung zu stellen. Sie gehört zu einem Wahrzeichen der Region und sollte ganz oben auf Ihrer To-Do-Liste stehen, wenn Sie in diese Region kommen.

Oybin Burg Kloster

pmwtastro, pixabay

Wie alt sind Burg und Kloster Oybin wirklich?

Die erste bronzezeitliche Siedlung, die sich nachvollziehen lässt, führt auf das 11. bis 12. Jahrhundert zurück. Auf vereinzelten Scherben ließen sich erste Siedlungen aus der slawischen Zeit entdecken. Im 13. Jahrhundert datieren die frühesten Bauspuren. Mit dem Start der Bebauung kam es zu der ersten nachweislichen Zerstörung durch die Stadt Zittau. Damals war die Burg der Stützpunkt und Ausgangspunkt für die Überfälle von Raubrittern. Das lässt sich so urkundlich nachvollziehen. Kurze Zeit später konnte das Gemäuer von Neuem erbaut und zu einer wehrhaften Burg 1316 werden.

Kontakt:

www.burgundkloster-oybin.com

Anfahrt Burg Oybin

 

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Mario Foerster geb. 1971 ist Blogger, Autor und Herausgeber von Ostsachsen.de. In Görlitz aufgewachsen lebt er als Rückkehrer mit seiner Frau und zwei Söhnen in der Region. Auf Ostsachsen.de findet Ihr Themen für Familien und Neugierige rund um Tourismus, Wirtschaft und Kultur aus der Oberlausitz, der Niederlausitz und dem Dreiländereck.
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