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Ausstellung
Sonderaustellung „Handel im Wandel“
Das erwartet euch
Über die Veranstaltung
Sonderaussstellung im Johann-Raschke-Haus Niesky Handel im Wandel – Ein Einkaufsbummel durch Nieskyer Geschäfte
- Beginn
- Mo., 28.09.2026 · 13:58 Uhr
- Laufzeit
- 28. September 2026 bis 01. November 2026
- Ort
- Johann-Raschke-Haus · Zinzendorfplatz 8, 02906 Niesky
Diese Ausstellung erzählt Episoden aus der Geschichte Nieskyer Geschäfte anhand historischer Fotografien. Sie zeigen die Entwicklung Nieskys zur Einkaufsstadt in unterschiedlichen gesellschaftlichen Epochen. Die 1742 gegründete Siedlung der Herrnhuter Brüdergemeine entwickelte sich schnell zu einem wichtigen Gewerbe- und Marktzentrum. Handwerker und Kaufleute, die sich hier angesiedelt haben, zeichneten sich durch Fleiß, Ordnung und handwerkliches Können aus, so dass die Bewohnerinnen und Bewohner der umliegenden Dörfer gern nach Niesky kamen, um hier einzukaufen oder ihre Erzeugnisse selbst auf dem Wochenmarkt zu verkaufen. Mit der Industrialisierung waren große Teile der Bevölkerung, die in den Fabriken arbeitete, auf eine externe Bereitstellung von Lebensmitteln angewiesen. Selbstversorgung und Wochenmärkte wurden in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts mehr und mehr vom stationären Einzelhandel abgelöst. Auf jeder Straße gab es nun neben Bäcker und Fleischer viele kleine Ladengeschäfte.
Im Dezember 1945 wurde in der Sowjetischen Besatzungszone die Konsumgenossenschaft ins Leben gerufen und 1948 die Staatliche Handelsorganisation (HO) gegründet. Filialen beider Ladenketten prägten fortan das Stadtbild in der DDR. Private Läden wurden in der Warenzuteilung benachteiligt und so nahm ihre Anzahl immer weiter ab.
Nach der deutschen Wiedervereinigung 1990 blühten Handel und Gewerbe in Niesky auf. Zahlreiche Bürger wagten den Schritt in die Selbstständigkeit und in der Innenstadt wurden viele kleine Geschäfte eröffnet. Auf der grünen Wiese wurden in den 1990er-Jahren jedoch auch neue Einkaufs- und Gewerbezentren gebaut.
Durch die Konkurrenz der großen Einkaufsmärkte sowie des Internethandels verschwanden in den letzten beiden Jahrzehnten nach und nach einzelne Geschäfte des Einzelhandels aus der Innenstadt. Zudem ging die Gründergeneration der frühen Neunzigerjahre in den vergangenen Jahren in den Ruhestand. Inzwischen stehen im Stadtzentrum viele Läden leer, in andere sind Gesundheits- und andere Dienstleistungsanbieter, Versicherungen, Vereine und Institutionen eingezogen.
Die Ausstellung „Handel im Wandel“ ist die letzte eigenständige Sonderausstellung unserer scheidenden ehemaligen Museumsleiterin und Kollegin, Eva-Maria Bergmann.
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Zeiten & Eintritt
- Zeitraum
- Mo., 28.09.2026 · 13:58 Uhr – So., 01.11.2026 · 17:00 Uhr
- Besuchszeiten
- Montag geöffnetDienstag geöffnetMittwoch geöffnetDonnerstag geöffnetFreitag geöffnetSonntag geöffnet
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