Sehenswürdigkeiten in der Sächsischen Schweiz

11 Dinge die ihr in der Sächsischen Schweiz erleben müsst

Die Sächsische Schweiz ist der sächsische Teil des Elbsandsteingebirges – ein einzigartiger Nationalpark, Wanderparadies und Ausflugsziel Nummer 1,  die gesamte Region lädt zum Wandern, Verweilen und Entspannen ein. In Deutschland gibt es keinen vergleichbaren Felsen-Nationalpark mit derart formenreichen Landschaften und bizarren Felsformationen. Auf engstem Raum erlebst du ein Naturschauspiel der besonderen Art, eine beeindruckende Vielfalt von Flora und Fauna. Wir zeigen dir hier die schönsten Erlebnisse und Sehenswürdigkeiten, die du in der Sächsischen Schweiz auf jedenfall gesehen haben musst.

Nationalpark Sächsische Schweiz

Das erfährst Du hier

Das ist die Sächsische Schweiz

Die Nationalparkregion Sächsische Schweiz besteht aus unterschiedlichen Zonen. Da wäre der große Nationalpark mit dem Landschaftsschutzgebiet, das auf 287,5 Quadratkilometer kommt. Eingeschlossen in den Nationalpark sind geschützte Zone, zu denen die Kernzone gehört. Du darfst eigentlich überall wandern. Es gelten unterschiedlich strenge Regeln für die Zonen, in denen du dich aufhältst.

Nationalpark Sächsische Schweiz

Durch den Nationalpark Sächsische Schweiz verlaufen mehr als 1.100 km markierte Pfade, Wege und Anstiege. Allein im Nationalpark sind es 400 km Wanderwege. Du darfst durch das Gebiet laufen, vorausgesetzt du bleibst auf den ausgewiesenen Wegen. Gerade in der Kernzone gelten strenge Regeln. Benutze nur die gekennzeichneten Wege, damit die Landschaften so erhalten bleiben, wie du sie vorfindest.

Der Fokus liegt auf dem nachhaltigen Tourismus. Die Besucher sollen die Natur nicht zerstören und die Landschaften erhalten. Dennoch kannst du das gesamte Gebiet der Sächsischen Schweiz erkunden. Reichen dir diese Informationen zum Wandern nicht aus, bekommst du weitere Details von der Nationalparkverwaltung. Es gibt vor Ort Infobroschüren und Legenden, die das Ausschilderungssystem erklären. Zudem befinden sich im gesamten Gebiet des Nationalparks Infostellen, an denen du dich informieren kannst.

Hier finden Urlauber die besten → Rad-und Wanderkarten für die Sächsische Schweiz und weitere → Reiseführer für die Region

1. Die Bastei entdecken

Basteibrücke und Bastei im Elbsandsteingebirge Foto: Anja Mandel

Die Bastei ist der schönste Aussichtspunkt der Sächsischen Schweiz, über die Basteibrücke erreicht man die Felsenburg Neurathen, die größte Felsenburg der Sächsischen Schweiz.

2. Festung Königstein besuchen

Festung Königstein von WikimediaImages auf Pixabay

Die Festung Königstein in der Sächsichen Schweiz ist eine der bedeutensten Bergfestungen in Europa. Die 9,5 Hektar große Festungsanlage steht auf einem Tafelberg. → weiterlesen Festung Königstein

3. Den Malerweg ins Kirnitzschtal

Kirnitzschtal Foto: Anja Mandel

Wandern Sie durch die Dorfbachklamm ins Kirnitzschtal hinab. Weiter auf dem Flößersteig bis zur Ostrauer Mühle dann den Malerweg bergauf über den Mühlweg und den Bauweg auf den Elbleitenweg in die Schrammsteine. → weiterlesen Sehenswürdigkeiten im Kirnitzschtal

4. Schrammsteine erleben

Schrammsteine

Die Schrammsteine sind eine zerklüftete Felsgruppe, sie befinden sich östlich von Bad Schandau nahe Ostrau. Diese einzigartige Felsformation wird euch staunen lassen.

5. Wandertouren im Nationalpark

Nationalpark Sächsische Schweiz Foto: Anja Mandel

Du kannst die Planung deiner Wanderungen durch den Nationalpark Sächsische Schweiz zu Hause am PC oder über die Kartensysteme vornehmen. Online gibt es eine Karte für Wander- und Radtouren mit sehenswerten Ausflugszielen. Mithilfe der praktischen Wander-Apps findest du eine praktische Hilfe auf den Touren. Dazu gehören zum Beispiel Outdooractive, Bergfex, Komoot, Maps 3D oder Locus Map Pro. Die Strecken orientieren sich an der Entfernung, der Dauer, dem Höhenunterschied und dem Schwierigkeitsgrad. Überfordere dich am Anfang nicht und starte mit landschaftlich schönen kurzen Wanderungen, die etwas für die ganze Familie sind. Darüber hinaus gibt es anspruchsvolle Halbtagestouren über die regionaltypischen Stiege, die sich z.T. in den Felsen befinden.

TIPP: Nimm festes Schuhwerk und Wandersachen mit. Die Strecken sind nichts für Sandaletten und leichte Kleidung.

6. Familienwanderung in der Sächsischen Schweiz

Sächsischen Schweiz Foto: Anja Mandel

Möchtest du mit deinen Kindern wandern, solltest du eine leichtere Familienstrecke heraussuchen und eine der familienfreundlichen Sehenswürdigkeiten in der Sächsischen Schweiz besuchen. Das erhöht die Motivation ungemein. Wie wäre es mit einem Abstecher ins Märchenreich? Die Strecke können alle Familienmitglieder bequem mit dem Kinderwagen bewältigen. Sie führt von Wehlen in den Uttewalder Grund. Für die Gesamtstrecke solltest du knapp 2 Stunden für 5 km einplanen. Der höchste Punkt befindet sich auf 1.212 m. Startpunkt ist in der Stadt Wehlen auf dem Marktplatz.

Mit der Kirche im Rücken verlässt du den Marktplatz und nimmst rechts eine kleine Brücke. Sie führt dich zu einer Straßenkreuzung. Dort biegst du rechts ein und kannst gemütlich mit dem Kinderwagen weiterfahren. Wenige Meter entfernt von der Straße ist der offizielle Wanderweg, der mit einem roten Punkt gekennzeichnet ist. Von dort aus lauft ihr bis zu einem Felsentor, das schon den Maler Caspar David Friedrich zu einem Gemälde inspirierte.

TIPP: Habt ihr keinen Kinderwagen dabei, solltet ihr einen Abstecher zum geheimnisvollen Teufelsgrund machen. Achtet auf den Wegweiser Teufelsschlüchte, er befindet sich unweit der Märkel-Gedenktafel.

7. Übernachten in den Trekkinghütten

Wer im Nationalpark Sächsische Schweiz unterwegs ist und eine schnelle Übernachtungsmöglichkeit sucht, nutzt eine der Trekkinghütten vom Sachsenforst. Sie geben von April bis Oktober Wanderern ein Dach über dem Kopf. Im Prinzip musst du alles selber mitnehmen – vom Trinkwasser über das Essen bis hin zum Schlafsack.

Kauf dir vorher das Hüttenticket. Dieses Ticket ist nicht für einen bestimmten Termin gültig, sondern für das laufende Kalenderjahr. Das macht dich flexibler, wenn es um die Übernachtung geht. Es kann dir gut und gerne passieren, dass du alleine auf der Hütte bist oder mit anderen die Betten teilst. Für den Notfall solltest du ein kleines Zelt oder einen Biwaksack mitnehmen. Die Hütten sind nicht bewirtschaftet.

TIPP: Du steckst dein Hüttenticket in den vorgesehenen Kasten, den das Team vom Sachsenforst kontrolliert. Das Ganze funktioniert auf Vertrauensbasis, wie in den Nationalparks in Neuseeland und in Amerika.

8. Auf dem Hohensteiner Kapserpfad

Euer Auto könnt ihr in Hohenstein am Parkplatz Eiche abstellen. Der Hohensteiner Kasper ist über die eigenen Grenzen hinaus berühmt geworden. Sein Schöpfer Max Jakob war seit 1928 mit seiner Puppenbühne in Hohenstein ansässig. Von diesem Städtchen aus traten die Figuren ihre Reise in die Welt an. Das Markenzeichen der Kasperlefiguren sind die geschnitzten Köpfe. Zunächst richtete Max Jakob seine Puppenbühne auf der Burg ein. Später hatte er ein eigenes Puppenspielhaus. Es kamen Gäste von weit her, um die berühmten Puppen zu sehen. Bis heute erinnert ein Kasperpfad an die Tradition der Stadt.

Du beginnst am Parkplatz Eiche. Hier liegen an einer Informationstafel Faltblätter zum Mitnehmen. Halte dich an den Wanderpfad mit dem roten Punkt. Auf dem Faltblatt sind acht Stationen mit einem Kasperkopf gekennzeichnet. Diese kann jedes Kind mit einem Bleistift auf dem Faltblatt freirubbeln, sobald sie erreicht ist. Auf dem Kasperpfad geht es am Fuße der Burg Hohenstein entlang. Eure Wanderung beendet ihr mit der Kasperausstellung vor Ort in der Touristikinformation.

TIPP: Die Wanderwege sind größtenteils Kinder (und auch Kinderwagen tauglich) und für alle kleinen Wanderer ab 4 Jahren geeignet. Plane für die Gesamtdauer ungefähr 1 Stunde ein. Ihr lauft insgesamt 2,8 km und bewältigt einen Höhenunterschied von 94 m.

9. Mit dem Fahrrad zur Burg Hohnstein

Burg Hohnstein, gemeinfrei via wikimedia

Aber nicht nur auf Schuster Rappen kannst du die Sächsische Schweiz erkunden. Du kannst auch dein Fahrrad mit in den Urlaub nehmen und zum Beispiel zur Burg Hohenstein und Lilienstein fahren. Die Fahrradtouren sind länger und führen über mehrere Kilometer. Diese Touren sind in drei Schwierigkeitsstufen angeordnet, sodass für jeden etwas dabei sein sollte. Wer zur Burg Hohenstein möchte, muss ein Höhenprofil von 861 m überwinden. Das kann schon recht anstrengend sein. Nach dem Ausflug auf den Lilienstein geht es hinab am Waldrand ins Ettal. Der Weg führt dich zurück nach Bad Schandau, wo die Tour gestartet ist.

TIPP: Insgesamt müsst ihr für diese Radtour 4 Stunden einplanen und solltet etwas Erfahrung mitbringen.

10. Theater in der Felsenbühne Rathen

Felsenbühne Rathen Foto: Dr. Bernd Gross Lizenz: CC BY-SA 3.0

Ob Winnetou oder Freischütz: Die Felsenbühne Rathen bietet die perfekte Kulisse. Sie befindet sich im Elbsandsteingebirge und vereint Kunst und Kultur mit der Natur. Heute gehört diese Bühne zu einer der schönsten Naturtheater, die es in Europa gibt. Jährlich feiert der Freischütz von Carl Maria von Weber an diesem Ort seine Heimkehr. Die Bühne wird von Mai bis September bespielt und gehört zu den Landesbühnen von Sachsens. Jährlich gibt es seit über 70 Jahren Aufführungen, die für Familien, Theaterfans, Klassikliebhaber ebenso geeignet sind wie für Westernfans und Wanderer, die Lust auf eine kulturelle Abwechslung haben.

11. Die Altstadt von Pirna entdecken

Pirna, Autor: Jörg Blobelt / CC BY-SA

Wer in die Sächsische Schweiz kommt, sollte sich das kleine beschauliche Pirna nicht entgehen lassen. Es ist eingebettet in die Landschaft des Dresdner Elbtals und umringt von Schlössern, Weinbergen und Elbsandsteinmassen. Schon von Weitem grüßen der Kirchturm und die mittelalterliche Altstadt, die schon 1233 erste urkundliche Erwähnung fand. Bis heute ist der Stadtkern in seinem Original erhalten. Mit der Festung Sonnenstein, der Stadtkirche Sankt Marien und Gotischen Portalen ist die Altstadt ein echtes Schmuckstück, das du dir auf keinen Fall entgehen lassen sollst.

TIPP: In der Dresdner Gemäldegalerie gibt es historische Stadtansichten von Pirna zu sehen. Die Stadt hat schon Maler wie den italienischen Bernardo Bellotto zu neuen Kunstwerken inspiriert.

Ziele in der Sächsischen Schweiz

  • Bad Schandau
  • Felsenbühne Rathen
  • Erlebniswelt SteinReich
  • Burgruine Neurathen
  • Stadtkirche Stolpen
  • Stadtkirche Wehlen
  • Felsenbühne Rathen
  • Schloss Weesenstein
  • Festung Königstein

Die Wanderwege in der Sächsischen Schweiz

Wenn du dich an ein paar Regeln hältst, kannst du unter Beachtung des Naturschutzes die unberührten Landschaften genießen. Für einen intensiven Eindruck von der Natur solltest du dir die Wanderschuhe anziehen und auf Erkundungstour gehen.

  • Du siehst an den offiziellen Wegen Wegweiser und farbige Wegmarken. Dazu gehören der waagerechte Strich oder der Punkt auf weißem Untergrund. Die Wanderwege sind einheitlich markiert.
  • Überregionale Wanderwege erkennst du an der blauen und regionale Pfade an der roten Farbe.
  • Örtliche Wanderwege sind in Grün oder in Gelb markiert. Über dieses farbliche Markierungssystem behältst du die Orientierung und weißt, auf welchem Wanderweg du dich befindest.
  • So gibt es auch einen europäischen Fernwanderweg E3. Du erkennst diesen Weg an den blauen Aufschrift E3 auf weißem Untergrund.
  • Mit einem grünen Dreieck auf weißem Untergrund sind anspruchsvollere Bergpfade gekennzeichnet, die nichts für Anfänger sind.
  • Der schwarze Pfeil in einem schwarzen Kreis markiert die Zugangspfade zu den Kletterfelsen.
  • Dann gibt es den handschriftlich gekennzeichneten Malerweg am Elbsandsteingebirge.
  • Sobald du auf einem Weg ein schwarzes X auf einem schwarzen Kreis siehst, darfst du diesen Weg nicht mehr betreten, er ist gesperrt.

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