Königshain » Ausflugsziele und Dorfleben

Das kleine Dorf Königshain entdecken..

Das kleine Dorf Königshain liegt in malerischer Landschaft in den Königshainer Bergen und ist ein beliebtes Ausflugsziel in der Oberlausitz. Königshain gehört zum Landkreis Görlitz im Osten Sachsens. Die Entfernung zur Stadt Görlitz beträgt neun Kilometer. Das Dorf zählt zur Verwaltungsgemeinschaft Reichenbach/O.L. Königshain und ist ein sogenanntes Waldhufendorf mit gut erhaltenen Vierseithöfen. Königshain hat mit einigen besonderen Sehenswürdigkeiten aufzuwarten. So laden die Königshainer Berge zum Wandern und Entspannen ein und auch das wunderschöne Barockschloss ist immer einen Besuch wert. Wir zeigen Euch hier was das kleine Dorf noch alles zu bieten hat.

Blick über Königshain auf die Landeskrone Görlitz Foto: Mario Förster

Wissenswertes & Sehenswertes im Dorf Königshain

Königshain heute

Königshain gehört heute zu einer der besser entwickelten ländlichen Gemeinden im Landkreis Görlitz. Das kleine Dorf ist nicht nur ein sehr beliebtes Ausflugsziel in der Oberlausitz. Auch die hier wohnenenden Familien finden gute Bedingungen, wie Kinderkrippe und Kindergarten und einen lebendigen Sportverein. Eine gute Busverbindung sorgt für den Anschluß in die nahegelegenen Schulen und eine gute Anbindung an die Stadt Görlitz.

Königshain

Die Nähe zu Görlitz macht das Dorf Königshain auch interessant für Eigenheimsuchende die gern im ländlichen Umfeld wohnen. Vereine sorgen dafür das die Jugend gut eingebunden ist, ob Freiwillige Feuerwehr oder Bürgertisch, das Vereinsleben ist in Königshain rege. Die Gaststätte „Zum Firstenstein“ und die Feinbäckerei Melzer mit dem Team rund um Heike Eichler versorgen nicht nur die Dorfeinwohner, sondern sind auch in der ganzen Region sehr beliebt. Die nahen Königshainer Berge locken Naturfreunde und Ausflügler an, für hungrige Wanderer sorgt der Berggasthof Hochsteinbaude für Stärkung.

Foto Eindrücke von Königshain

Königshain liegt in den Königshainer Bergen

Die Geschichte des Dorfes Königshain

Im Jahr 1298 fand der Ort erstmalig Erwähnung. In diesem Jahr errichtete die Ehefrau eines böhmischen Königs in den Wäldern des Dorfes ein Jagdquartier. Von diesem Quartier leitet sich, Vermutungen zufolge, der Name des Ortes ab. 1429 zerstörten die Hussiten im Krieg das Dorf Königshain .

Gemeinde Königshain in der Oberlausitz Foto: Mario Förster

Der Steinstock in Königshain – das älteste historische Gebäude der Oberlausitz

Der Steinstock gilt als das älteste erhaltene Bauwerk in der gesamten Oberlausitz. Der Steinstock steht in der Schlossanlage des Barockschloss und wurde aufwendig restauriert. Es handelt sich um den ältesten Profanbau. Das Mauerwerk des Baus stammt aus dem 13. und 14. Jahrhundert. Der Geschichte zufolge war der Wohnturm im Mittelalter mit einem Wassergraben umgeben. Zur damaligen Zeit diente dieser als Rittersitz. Möglicherweise befand sich auf dem Sockelgeschoss ein Obergeschoss, ähnlich wie bei Weiherhäusern.

Steinstock Königshain

Das Barockschloss Königshain

Der Naturforscher Carl Adolph Gottlob von Schachmann baute zwischen den Jahren 1764 und 1766 in der Nähe des Königshainer Renaissancschloss ein Barockschloss im französischen Stil. Nach dem Tod des Forschers ging der gesamte Besitz an Carl Heinrich von Heynitz, einen Neffen von Schachmann, über. Die Familie war bis 1945 im Besitz des Gutes. Gegen Ende des Zweiten Weltkrieges diente das Schloss Königshain als Hauptverbandplatz. Bis heute erinnern zwei Friedhöfe im Park des Schlosses an diese Zeit.

Schloss Königshain

Heute wird das Schloss kulturell genutzt, es finden Trauungen, Hochzeitsfeiern und wechselnde Ausstellungen, sowie Musikevents statt. Auch die Schlossanlage wird für Veranstaltungen verschiedenster Art genutzt, jährlich wiederkehrende Antikmärkte, Sagenspiele und andere Feste des Dorfes finden im schönen alten Schlosspark statt.

Renaissanceschloss Königshain – das alte Wasserschloss

1504 kaufte der Kaufmann Hans Frenzel das Rittergut Königshain. Frenzels Sohn baute darauf das bekannte Wasserschloss im Renaissancestil, das sogenannte Königshainer Renaissancschloss. Im Jahr 1600 ging dieses an den Schachmann Ernst Moritz über. Ein Blitzschlag zerstörte den Bau 1668. Schachmann ließ es nach der Zerstörung erneut aufbauen. Das Schloss ist heute ungenutzt aber teilweise restauriert.

Renaissanceschloss Königshain

Königshainer Berge

Die Königshainer Berge sind ein Landschaftsschutzgebiet, angrenzend an die Gemeinde Königshain. Das bewaldete Granitgebiet ist regional beliebt als Ausflugsziel, bekannt ist der Hochstein und die Kämpferberge. Wander- und Naturfreunde aber auch Familien können hier die wunderschöne Natur geniessen. → Wandern in den Königshainer Bergen

Königshain zwischen den Königshainer Bergen

Steinbrüche Königshain

Im 18. Jahrhundert gehörten die Granitsteinbrüche in den Königshainer Bergen zum wesentlichen Erwerbszweig. Durch den Bahnanschluss im Jahr 1905 war der Abtransport der Steine kein Problem mehr. 1975 schloss der letzte Steinbruch.

Firstensteinbruch Königshainer Berge

Der Hochstein

Der Berg Hochstein in den Königshainer Bergen befindet sich von Königshain aus gesehen im Nordwesten. Er ragt 406 Meter in die Höhe und ist der zweithöchste Berg in den Königshainer Bergen, nur 5 Meter höher ist der Ahlberg in den Kämpferbergen.

Granit, Hochstein Königshainer Berge

Nahe dem Gipfel befinden sich ein Berggasthof, ein verschont gebliebene Felstürme aus dem Steinbruchbetrieb sowie ein Aussichtsturm. Die Felstürme bestehen aus oberkarbonischem Königshain-Granit. Der Aussichtsturm weist eine Höhe von 22 Metern auf. Es handelt sich um eine Stahlkonstruktion mit einer runden Aussichtsplattform.

Aussichtsturm Königshainer Berge

Besucher haben die Möglichkeit, den Berg über Wanderwege oder über eine Fahrstraße zu erreichen. Dem öffentlichen Verkehr ist sie nicht zugänglich. Direkt über dem Hochstein befindet sich der Jakobsweg im Abschnitt Görlitz–Weißenberg–Bautzen und der E10 als europäischer Fernwanderweg im Abschnitt Niesky–Löbau.

Der Kuckuckstein

Beim Kuckuckstein handelt es sich um einen Felsen in den Königshainer Bergen. Dieser befindet sich 300 Meter nördlich vom Hochstein auf einer Höhe von 340 Metern. Die Form des Felsens ähnelt einem Vogelkopf. Manche Menschen erkennen einen Adler. Durch ein Sichtloch lässt während der Zeit der Wintersonnenwende die Mittagssonne bewundern. Im Jahr 1828 vermutete Karl Benjamin Preusker, es handele sich um einen heidnischen Opferaltar für einen Sonnenkult. Die Universitätssternwarte Leipzig dachte 1937, es sei ein Sternbild.

Das Granitabbaumuseum

Im Granitabbaumuseum erfahren Besucher alles rund um den Arbeitsalltag der Arbeiter in den Steinbrüchen. Von April bis Oktober ist das Granitabbaumuseum in Königshain geöffnet. Neben dem Arbeitsalltag gibt es den Weg eines Granitsteins vom Bruch bis zum Pflaster nachzuverfolgen. Ein zweiter Teil der Ausstellung liefert Informationen rund um die Geologie der Königshainer Berge. Dazu erhalten Museumsbesucher Informationen über die Besonderheiten der Granitsteine.

Granitabbaumuseum Königshainer Berge

Im Außenbereich befinden sich drei Steinmetzbuden, in denen die schwere Arbeit der Pflastersteinschläger realistisch herüberkommt. In einem Nebengebäude befinden sich Maschinen, die zur damaligen Zeit bei der Steinbearbeitung halfen. Ein Highlight stellt der Luftverdichter im Kompressorenhaus dar.

Granitabbaumuseum Königshainer Berge

Was gibt es Besonderes in Königshain

  • Feinbäckerei Melzer mit Cafe
  • Hotel & Restaurant „Zum Firstenstein“
  • Berggasthof Hochsteinbaude
  • Catering, Partyservice & Cafe, Gudrun Schubert

Was gibt es für Familien & Kinder in Königshain

  • Kindertagesgrippe und Kindergarten
  • SV Königshain, Sportverein
  • Schießverein
  • Freiwillige Feuerwehr
  • Bürgertisch zum Mitmachen

Die Sehenswürdigkeiten in Königshain auf einen Blick

  • Steinbrüche
  • Steinstock (ältester Profanbau der Oberlausitz)
  • Barockschloss Königshain
  • Wasserschloss, Renaissance-Schloss
  • Dorfkirche mit Parkanlage
  • gut erhaltene Vierseithöfe
  • Königshainer Berge
  • Granitabbaumuseum mit Natur- und Steinbruch-Lehrpfad
  • Hochstein mit einem über 22 Meter hohem Aussichtsturm
  • Kuckuckstein, mit Sichtloch zur Wintersonnenwende

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Restaurants & Unterkünfte rund um Königshain

Berggasthof Hochsteinbaude

Die Hochsteinbaude lädt Wanderer und Ausflügler in den Königshainer Bergen zum Mittag, Abendessen oder Kaffee ein. Der Gasthof befindet sich direkt am Hochstein am Aussichtsturm, das Granitabbaumuseum und die Firstensteinbrüche sind in etwa 20 Minuten zu erreichen.

Berggasthof Hochsteinbaude
Dorfstraße 146
02829 Königshain
Telefon: +49 (0) 35826 60116

Hochsteinbaude lädt zum Einkehren ein..

Urlaub im Königshainer Windmühlenhof

Direkt am Fuße der Königshainer Berge lädt der Königshainer Windmühlenhof mit seinen ganz besonderen Ferienwohnungen ein. Hier erfahren Sie mehr zum Königshainer Windmühlenhof

Urlaub im Windmühlenturm, Königshain Windmühlenhof

Sehenswertes rund um Königshain

Weitere Informationen über Sehenswürdigkeiten erhalten Touristen und Interessierte bei der Gemeinde Königshain.

Kontakt Gemeinde Königshain:

Dorfstraße 82
02829 Königshain
Telefon: 035826 / 60289
Fax: 035826 / 60201

Blick über Königshain, Sportplatz über Schlauroth zur Landeskrone und Stadt Görlitz

Anfahrt & Parken in Königshain

Mario Förster

Blogger und Herausgeber von Ostsachsen.de. In Görlitz aufgewachsen lebt er als Rückkehrer mit seiner Frau und zwei Söhnen in der Region. Hier findet Ihr Wissenswertes und Sehenwertes aus der Region Ostsachsen, der Lausitz und dem Dreiländereck: Deutschland, Polen und Tschechien.

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