Skip to content Skip to footer

Barockschloss Königshain entdecken

Nahe Görlitz, am Rande der Königshainer Berge lädt eine einzigartige Schlossanlage mit dem Barockschloss Königshain und seiner Parkanlage, dem Renaissanceschloss und dem Profanbau Steinstock seine Besucher ein. Wir zeigen Euch einen Überblick über Schloss Königshain und informieren was es Sehenswertes zu erleben und entdecken gibt. 

Schloss Königshain
Dorfstraße 29
02829 Königshain
Telefon: +49 35826 64686
Ansprechpartnerin: Romy Pietsch
E-Mail sendenwww.museen-oberlausitz.de

Schloss Königshain

Der Wind duftet herrlich nach frischer Landluft, es ist nicht mehr weit. Vor uns schlängelt sich die kleine Landstraße durch malerische gelbe Rapsfelder. Über die nächste Kuppe, wir lassen Girbigsdorf hinter uns und vor uns tauchen die Königshainer Berge auf. Fast verschlafen liegt die Gemeinde Königshain friedvoll im Tal und mit ihr das kleine Barockschloss Königshain.

Barockschloss Königshain

Erlebenswertes auf Schloss Königshain

  • Barockschloss mit Parkanlage
  • Steinstock als ältester Profanbau der Oberlausitz
  • Rhododendrongarten
  • wechselnde Ausstellungen
  • Renaissanceschloss (Wasserschloss)
  • wechselnde Events: Kunstmarkt, Trödelmarkt, Sagenspiele

Wissen zum Schloss

Der Schlosskomplex Königshain stellt eine der regional bedeutsamsten Schlossanlagen der Oberlausitz dar. Die Parkfläche umfasst 7,5 Hektar. Neben drei Schlössern und den Nebengebäuden prägen die „Königshainer Schweiz“ und der „Steinberg“ das Gelände.

.. Königshain, inmitten malerisch gelber und duftende Rapsfelder.

Barockschloss Königshain
Schloss Koenigshain paul glaser 2

Schlossanlage Königshain

Die Parkanlage des Schlosses in Königshain entstand in der Zeit des Übergangs vom barocken zum landschaftlichen Garten.

Den ältesten Teil der Anlage bildet der Bereich vom Steinstock zum Renaissanceschloss. In früheren Zeiten befand sich an diesem Fleck ein mittelalterlicher Kräutergarten. Inzwischen erhebt sich am nördlichen Ende des Geländes ein rekonstruierter Pavillon.

Eine Allee betont die barocke Mittelachse, die in südlicher Richtung auf das Römische Bad und die Pferdeschwemme trifft. Im westlichen Teil der Schlossanlage erhebt sich ein neuer Rhododendron-Schaugarten. An diesem bewunderst Du circa 50 Azaleen und Rhododendren-Arten aus aller Welt. Im Osten des Barockschlosses befindet sich ein weiterer Schaugarten. In diesem kultivieren die Gärtner der Anlage historische Heil- und Küchenkräuter sowie mehrere Gemüsearten.

Die Schlossanlage Königshain umfasst das aus der Renaissance stammenden Wasserschloss und die Anlage das Barockschloss, ein Herrenhaus und mehrere Wirtschaftsgebäude, sowie den Steinstock. Das zweigeschossige Hauptgebäude des Barockschloss verbindet viertelkreisförmige Gänge mit den niedrigeren Nebengebäuden. Ein Gebäude war die Küche, das andere das Kavalierhaus.

Vom Schlosspark gelangst Du durch eine Pforte auf eine Brücke. Diese führt zur Dorfkirche, die 1346 erstmals erwähnt wurde. Zu dem gotischen Bau entstand 1510 die Annenkapelle. 300 Jahre später folgten eine barocke Ausstattung sowie der Turm.

Wasser- und Renaissanceschloss Königshain
Renaissanceschloss Koenigshain 1
Steinstock - Ältester Profanbau der Oberlausitz
Steinstock Königshain

Die Geschichte von Schloss Königshain

Die erste urkundliche Erwähnung von Königshain fand im Jahr 1289 statt. Bei dem Ort handelt es sich um ein Waldhufendorf mit mehreren bis heute erhaltenen Vierseitenhöfen. In den umliegenden Wäldern richtete sich die Gemahlin des Böhmischen Königs ein Jagdquartier ein. 1429 unterlag Königshain gravierenden Zerstörungen durch die revolutionären Hussitenkriege.

Im Jahr 1504 erwarb ein Kaufmann aus Görlitz das Rittergut Königshain. Dessen Sohn – Joachim Frenzel – erbaute das Wasser- und Renaissanceschloss. 1660 kaufte Ernst Moritz von Schachmann das beschädigte Gut. Sein Erbe, Carl A. Gottlob von Schachmann, baute 1764 das Barockschloss in einem schlichten französischen Stil.

Die Parkanlage ist wundervoll hergerichtet und lädt zum Entspannen und Spazieren ein. Eine Allee verbindet die Schlossanlage mit dem Belvedere.

.. in dieser Zeit begann die Blütezeit von Königshain und der Schlossanlage.

Im Zweiten Weltkrieg bewohnten mehrere Familien das Wasserschloss. Dessen Sanierung begann 1992. Bei den Arbeiten kamen historische Holzdecken mit Ornamenten aus dem 17. Jahrhundert zum Vorschein. Vier Jahre später entstand am Barockschloss der Rhododendren-Schaugarten mit überwiegend sächsischen Züchtungen.

Im Schlosspark befinden sich Denkmäler von Carl A. Gottlob von Schachmann und der Familie Heynitz. Das frühere Kutschenmuseum wird heute als Kulturscheune genutzt.

Schloss Koenigshain paul glaser 3

Anreise und Lage von Schloss Königshain

Um mit dem Auto zum Schloss Königshain zu gelangen, bietet sich die A4 Dresden-Görlitz an. Du folgst dem Abzweig Nieder Seifersdorf und fährst anschließend nach links in Richtung Reichenbach/Löbau. Biegst Du erneut nach links nach Arnsdorf ab, führt die Hauptstraße Dich die letzten acht Kilometer zum Schlosskomplex. Kommen die Gäste aus Görlitz, fahren sie vom Stadtzentrum in Richtung des Klinikums. Sie folgen der Straße nach Girbigsdorf und biegen nach links ab. Nach dem erneuten Abbiegen nach rechts sehen sie die Ausschilderung nach Königshain.

Für Tagesausflügler bietet sich das Parken an öffentlichen Plätzen an. Dazu gehören:

  • der Parkplatz am Schloss,
  • Plätze an der Kirche,
  • Parkplätze vor der Gemeindeverwaltung sowie
  • der Parkplatz zum Hochstein.

Zusätzlich führt der öffentliche Nahverkehr zum Schloss Königshain. Von Görlitz nehmen die Besucher die Linie 145 Richtung Weißenberg. Diese bringt sie zur Haltestelle Königshain Gemeindeverwaltung.

Bewertungen Schloss Königshain

Barockschloss
4.8
Basierend auf 11 Rezensionen
powered by Google
Bärbel Jahner
Bärbel Jahner
04:09 06 May 19
Sehr schöne Anlage am 0505 19 war dort trödelmarkt
Alle Rezensionen anzeigen

Schlesisch-Oberlausitzer Museumsverbund gGmbH
Elisabethstraße 40
02826 Görlitz
Tel.: +49 (03581) 329010
Fax: +49 (03581) 3290110
eMail: info@museumsverbund-ol.de

c45d87f2c33341ddacfa174e86189aed
Autor: M.Foerster, Fotografie: M.Foerster, Paul Glaser, Überarbeitung: Elke Pietschman © Juli 2021